Virus besonders intelligent
Der Virus geht auf Facebookbesonders aggressiv vor. Ist ein User auf den Post hereingefallen, markiert dieser bis zu 20 Freunde des mit dem „Magnet“ infizierten User unter dem Video und lädt quasi automatisch zum Klicken ein. „Der Trojaner taggt die Freunde des befallenen Nutzers in einem weiteren Post. Darin bekommen die Nutzer die Voransicht eines Porno-Videos zu sehen, das schließlich stoppt und dazu auffordert, einen Flash Player herunterzuladen, um die Ansicht fortsetzen zu können“, beschreibt Sicherheitsexperte Mohammad Reza Faghani in der Mailingliste „Full Disclosure“ den Vorfall. Doch steckt hinter dem Flash Player der Virus.
Bei Download folgt der Angriff
Wer allerdings doch auf den falschen Flash-Player hereinfällt und diesen downloaded, spült sich gleichzeitig den als Malware bekannten „Magnet“ Virus auf seinen PC oder das mobile Endgerät. Durch das Taggen von Freunden verbreitet sich der „Magnet“ aktuell sehr schnell. Dadurch, dass direkt viele Freunde getaggt werden, ist die Verbreitung des aktuellen Virus weit schneller als anderen Viren, die lediglich von Nutzer zu Nutzer übertragen werden.
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Erkenntnis über Virus bringt „Goo.gl“
Um einen möglichen Angriff von „Magnet“ abwehren zu können, reicht oftmals bereits ein genauer Blick auf die Webadresse zum Video. Bei Videos, die als Viren auszumachen sind, ist „Goo.gl“ als Webadresse angegeben und verrät somit den möglichen Angriff. Dieser Dienst ist lediglich zum Verkürzen von Adressen da und stellt keine Video-Webseite dar.
Video wird regelmäßig ausgetauscht
Aktuell sollte man die Finger von allen erotisch oder pornographischen Inhalten auf Facebook lassen. Denn die Videos, die für die Angriffe auf die PCs sorgen, werden regelmäßig gewechselt, sodass auch nicht an einem gewissen Video der Angriff automatisch auszumachen ist. Deshalb sollte in nächster Zeit allgemein kein Video, was augenscheinlich mit pornographischen Inhalt bestückt sein könnte, nicht angeklickt werden.
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Christian Esser
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VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.
