“Am Ende bin ich ein Berliner Junge…” Über die Sache mit Hertha

business-on.de: Wir haben über kalkulierte Risiken gesprochen. Wie kalkuliert bist Du selbst als Person? Gibt es einen Unterschied zwischen Stepan Timoshin als Person und Dir als Marke?
Stepan Timoshin: Ich zeige mich in der Öffentlichkeit eher als Marke und gebe mich sehr extrovertiert, habe kein Problem damit, auch unbequeme Dinge anzusprechen oder in eine Diskussion zu gehen. Privat bin ich eher zurückhaltend und möchte auch mal meine Ruhe haben. Mir ist eine gewisse Harmonie wichtig. Ich versuche, keinem zu schaden und bin höflich.
Ich mache eben einfach mein Ding. Wenn jemand mit mir ein Problem hat, dann versuche ich es in einem persönlichen Gespräch zu klären. Alles andere versuche ich dann auch nicht mehr an mich ranzulassen.
business-on.de: Bist Du denn ein Freund der klaren Ansagen? Als Jurymitglied bei der FoundersLeague Show in Mannheim hattest Du nachträglich gesagt, es wäre anstrengend für Dich gewesen, der einzige zu sein, der kritische Fragen gestellt hat.
Stepan Timoshin: Das ist ja das Ding, die Menschen sind daran gewöhnt, die ganze Zeit durchweg Positives mitzubekommen. Viele haben gar nicht das Mindset, was es bedeutet, zu verlieren. Mit dem Erfolg kommt Kritik. Wenn ich an den Backflash denke, den ich bekommen habe, als öffentlich wurde, dass ich als Hertha-Präsident kandidieren will… Andere würden daran zerbrechen. Und ich stehe hier wie eine 1 und sage mir, dass ich es ihnen zeige, wie viel wir tatsächlich erreichen können. Mit meinem Team und meinen ganzen Beratern, die mit mir im Hintergrund an der Umsetzung der Idee arbeiten.
Ich habe kein Problem damit zu verlieren. Dann ist das eben so. Aber dann habe ich dazu gelernt.
Deswegen ziehe ich meine Sachen durch und möchte dahingehend ein Vorbild sein, dass alles möglich ist, wenn Du nur hart genug dafür arbeitest.
Die Sache mit Hertha: Schnapsidee oder strategisches Kalkül?
business-on.de: Wie kam es zu dem Plan, Hertha aufzuräumen. Ich weiß jetzt, dass Du keinen Alkohol trinkst, aber viele hätten das mit dem BSC als Schnapsidee bezeichnet.
Stepan Timoshin: Hertha hat für mich eine sehr tiefe Bedeutung. Ich verbinde mit dem Verein unglaubliche viele positive Erinnerungen und Learnings. Als ich nach Deutschland gekommen bin, war die Anfangszeit für mich schwer. Ich habe kaum deutsch gesprochen und wurde in der Schule gemobbt. Durch die Besuche im Stadion mit meinem Vater habe ich eine ganz andere Welt kennengelernt. Hertha hat mich gelehrt, was Toleranz bedeutet.
Jetzt sehe ich die Unstimmigkeiten im Verein und in der Führung und ich denke, dass ich viel zum Besseren bewirken kann. Auch wenn ich erst 23 Jahre alt bin. Wenn Sebastian Kurz mit 31 Jahren Bundeskanzler werden und ein ganzes Land regieren kann, dann kann ich auch Präsident eines Fußballvereins sein.
business-on.de: Bei Hertha gibt es ja unterschiedliche Herausforderungen aktuell. Was sind Deine Ziele mit dem Verein?
Stepan Timoshin: An erster Stelle steht der kurzfristige sportliche Erfolg. Ich bin im Fußballkosmos gut vernetzt und kenne viele Agenten. Es gibt darüber hinaus viele Persönlichkeiten, die meine Stärken kennen, mich bestärken und unterstützen.
business-on.de: Richtig ernstgenmommen wurdest Du aber erst, nachdem Du im Oktober Deine Vereinsmitgliedschaft bekannt gegeben hast.
Stepan Timoshin: Es steckt schon eine Strategie dahinter, wann wir was bekannt geben.
business-on.de:Wie ist das gemeint?
Stepan Timoshin: Es hat Gründe, wieso wir die Mitgliedschaft und andere Sachen zu speziellen Terminen streuen. Aber dazu wird es in naher Zukunft mehr Informationen geben. Am Ende des Tages geht es darum: Ich bin ein Berliner Junge, mein Herz schlägt für Hertha, und darüber hinaus habe ich genügend Erfahrung und das Knowhow, um finanziell und strategisch eine Struktur in den Verein zu bekommen.
business-on.de: Dein Lebensmittelpunkt liegt aktuell mit deiner Frau in Zürich. Eine erfolgreiche Kandidatur würde auch bedeuten, dass Du zurück nach Berlin kommst?
Stephan Timoshin: Ja.
Ausblick Teil IV: “Billiganbieter dürften in Deutschland gar nichts verkaufen” Über politische Unterstützung, Textilimporte und Statussymbole
Ausblick Teil V:
“Learnings sind mir wichtiger als Fehler” Über Konsumrausch, Fehlkalkulationen und Rennfahrer-Pläne
VerbraucherEine professionelle Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg ist mehr als Kosmetik: Sie schützt die Bausubstanz, erhält den Immobilienwert und beugt teuren Sanierungen vor. Graue Schleier auf dem Putz, grünliche Algen an der Wetterseite, dunkle Flecken unter den Fensterbänken wer Immobilien in der Region besitzt oder verwaltet, kennt diese Bilder. Was viele Eigentümer als rein optisches Problem abtun, kann in Wahrheit eine betriebswirtschaftliche Frage sein. Im Interview erklärt Ingo Reischuck, Stuckateurmeister aus Großbeeren, worauf Sie als Eigentümer bei der professionellen Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg achten sollten. Herr Reischuck, warum ist die Fassade aus Ihrer Sicht so entscheidend für den Werterhalt eines Gebäudes? „Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche eines Gebäudes und gleichzeitig die exponierteste“, sagt Ingo Reischuck. Regen, Frost, UV-Strahlung, Feinstaub und biologischer Bewuchs setzen ihr dauerhaft zu. In Ballungsräumen wie Berlin kommen Verkehrsemissionen hinzu, im Brandenburger Umland eher Pollenflug, Pflanzensporen und Feuchtigkeit aus angrenzenden Grünflächen. „Eine Fassade altert nicht nur, sie wird aktiv angegriffen. Wer hier nicht turnusmäßig reinigt, verschiebt das Problem in die Bausubstanz“, so der Stuckateurmeister.
BusinessWer im Schadensfall schnell handeln muss, braucht einen Dienstleister, der rund um die Uhr erreichbar ist und die gesamte Schadensbearbeitung aus einer Hand abdeckt genau dafür steht AKTIVDRY. Ein gebrochenes Steigrohr, eine undichte Geschirrspüler-Zuleitung oder Starkregen, der durch das Kellerfenster drückt: Leitungswasserschäden zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Gebäudeschäden. Egal, ob du als Mieter, Vermieter oder Eigentümer betroffen bist im Ernstfall ist nicht nur die Versicherung entscheidend, sondern vor allem ein Partner, der schnell, strukturiert und nachweisbar arbeitet. Genau in dieser Nische hat sich AKTIVDRY aus dem Dreiländereck etabliert. AKTIVDRY: Ein lokaler Spezialist mit klarer Ausrichtung AKTIVDRY ist als Experte für Gebäudetrocknung in Lörrach auf die schnelle Bearbeitung von Wasserschäden in Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen positioniert sich konsequent als Notdienstleister: Unter dem Slogan „Niemand plant eine Panne" bietet AKTIVDRY nach eigenen Angaben einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Erreichbar ist das Team unter +49 7763 92 76 136 sowie per E-Mail an kontakt@aktivdry.de. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Lörrach und der angrenzenden Region Südbaden. Kurze Anfahrtswege und persönliche Ansprechpartner werden so zum echten Vorteil gegenüber überregionalen Sanierungsketten.
VerbraucherEin funktionaler Rollladen in Stuttgart kann Hitzeschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchhemmung in einem System vereinen. Gerade in der Kessellage ist er damit weit mehr als nur ein Sichtschutz. Im folgenden Interview erläutert ein Fachmann der hawo Sonnenschutztechnik GmbH, welcher Typ zu welchem Gebäude passt und worauf Sie bei Planung, Material und Montage achten sollten. Warum müssen Rollläden in Stuttgart mehr leisten als anderswo? Die Kessellage sorgt für Hitzestaus, dazu kommen dichte Bebauung und eine hohe Zahl an Bestandsgebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen. Diese Mischung macht funktionale Beschattung in der Region anspruchsvoll. Ein Altbau in Heslach hat andere Anforderungen als ein Neubau in Vaihingen, und ein Reihenhaus in Bad Cannstatt verlangt andere Lösungen als ein freistehendes Einfamilienhaus auf den Fildern. Wenn Sie einen funktionalen Rolladen in Stuttgart planen, sollten Sie deshalb auf einen Fachbetrieb setzen, der sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die regionalen Klimabedingungen kennt.
