Die deutsche Logistik- und Transportbranche im Porträt: Fakten & Trends

Drittgrößter Wirtschaftsbereich Deutschlands
Laut der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. definiert sich der Begriff „Logistik“ wie folgt: Es handelt sich dabei um die ganzheitliche Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle aller unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Informations- und Güterflüsse. Egal, ob es also um Wissen oder physische Gegenstände geht – alles, was sicher von A nach B gelangen soll, fällt in diese Kategorie. In Deutschland ist die Logistik der drittgrößte Wirtschaftsbereich – noch bedeutender sind nur noch die Automobilwirtschaft und der Handel. Über 3 Millionen Menschen arbeiten in dieser Sparte und verteilen sich auf mehr als 70.000 Unternehmen. Kein Wunder, denn die Globalisierung schreitet voran und bringt so manche Entwicklung mit sich: So haben sich in den letzten Jahren nicht nur die Transportwege verlängert, sodass Transportunternehmen heutzutage in jeden Winkel der Erde kommen, sondern auch das Verkehrsaufkommen an sich steigt kontinuierlich, schließlich sind immer mehr Produkte global verfügbar.
Lkw als wichtigstes Transportmittel
Etwa die Hälfte aller in Deutschland erbrachten logistischen Leistungen wird innerhalb von Unternehmen umgesetzt. Die andere Hälfte entfällt auf den sichtbaren Transport von Gütern. Und hierfür braucht es ein gut ausgebautes Straßennetz. Laut dem Statistischen Bundesamt ist dieses in Deutschland in den letzten Jahren auf mittlerweile 230.000 Kilometer angewachsen. 13.000 Kilometer davon entfallen auf Autobahnen, 7.700 auf Wasserstraßen. Die meisten Waren werden in Deutschland nach wie vor mit dem Lkw von A nach B transportiert. 2020 waren es insgesamt 3,2 Milliarden Tonnen, die auf diese Weise vom Produzenten hin zum Kunden gebracht wurden. Eisenbahn und Schiff werden hingegen weitaus seltener als Transportmittel gewählt. Auch der Luftverkehr liegt in Deutschland abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze.

Neue Trends
Corona und die damit verbundene Krise, die sich in vielen Bereichen niederschlug, machte auch vor der Logistikbranche nicht Halt. Trotzdem erwirtschaftete sie 2020 rund 272 Milliarden Euro. Und: Es wurde weiter geforscht und entwickelt, sodass sich folgende Trends abzeichnen:
Automatisierung auf dem Vormarsch
Wie bereits eingangs erwähnt, sind Automatisierung und Vernetzung auch in der Transport- und Logistikbranche längst keine Zukunftsmusik mehr. Das beginnt bei einem automatisierten Lager mit der passenden Antriebslösung, welches künftig Bereiche wie die Kommissionierung oder den Transport erleichtert. Weiters werden transparente und damit für alle Beteiligten nachvollziehbare Logistikketten immer wichtiger. Und hierbei kommt die sogenannte Blockchain-Technologie ins Spiel. Sie wurde eigentlich im Zusammenhang mit der Kryptowährung Bitcoin kreiert. Mittlerweile findet die Technologie aber auch in anderen Feldern Anwendung. Es handelt sich dabei im Grunde genommen um eine verschlüsselte, geschützte, dezentralisierte Datenbank, die damit auch manipulationssicher ist. Sie kann von jedem Netzwerkmitglied eingesehen werden, aber von niemandem beeinflusst werden und eignet sich daher insbesondere als Speicherort für Daten aller Art wie Identitäten, Rechte, Berechtigungsnachweise oder Übereinkünfte. Im Falle der Logistik würde damit das Zusammenspiel aus Material-, Informations- und Finanzflüssen verbessert werden.
Nachhaltigkeit ist Trumpf
Digitalisierung auf der einen Seite, Nachhaltigkeit auf der anderen – viele fragen sich, wie das zusammenpasst. Doch es passt bzw. muss passen, denn Nachhaltigkeit ist in allen Wirtschaftsbereichen mittlerweile ein großes Thema und wird von den Kunden immer stärker nachgefragt. Unter dem Schlagwort „Green Logistics“ gibt es daher auch in der Logistik- und Transportbranche erste Ansätze, die in die richtige Richtung gehen: So werden etwa Touren effizienter geplant und Prozesse ressourcenschonender gestaltet. Auch die Flotte muss künftig ökologischer ausfallen oder wird mit neuen Antriebsstoffen betrieben. In Deutschland ist daher aus umweltpolitischen Gründen auch der sogenannte kombinierte Verkehr weiter auf dem Vormarsch. Hierfür werden unterschiedliche Verkehrsmittel genutzt. So erfolgt in einem ersten Schritt der Ferntransport mit Containern und großen Behältern zum Beispiel mit der Eisenbahn oder dem Schiff. Geht es schließlich ans Ausliefern der Güter auf regionaler Ebene, so übernehmen Lkw die Fracht.
Mehr Künstliche Intelligenz
Robotersysteme und Augmented Reality – auch das ist künftig in der Logistik- und Transportbranche verstärkt denkbar. Gewisse Prozesse könnten also schon bald vollautonom gesteuert werden. Gleichzeitig sammeln diese Systeme kontinuierlich Daten, um Arbeitsschritte künftig zu verbessern, Fehler zu vermeiden, schneller zu reagieren, Prognosen anzustellen oder Ressourcen zu sparen. Das kann langfristig gesehen dazu führen, dass sich der CO2-Fußabdruck verringert – und das zahlt letztendlich wieder in den Trend zu mehr Nachhaltigkeit ein. Erste Logistikroboter sind zum Beispiel bereits in Unternehmen wie VW, DHL, Lufthansa oder China Tobacco im Einsatz und bringen dort Waren selbstständig von einer Lkw-Entladestelle zur Produktion und umgekehrt. Zustellroboter, die künftig Briefe und Pakete bis vor die Haustür bringen könnten, werden momentan an der Universität Linz in Österreich auf Herz und Nieren geprüft. Und in Texas transportieren schon autonome Lkws Güter von A nach B. Momentan ist noch ein anwesender Sicherheitsfahrer dafür nötig, aber schon bald könnten fahrerlose Transportmittel Realität werden.
Home-Office ist gekommen, um zu bleiben
Wer an die Logistik- und Transportbranche denkt, denkt in erster Linie an einsame Lkw-Fahrer, die tagelang unterwegs sind, oder an Lagermitarbeiter, die Waren stapeln. Doch auch in dieser Branche gibt es weitaus mehr Positionen und Arbeitsplätze und einige davon verlagerten sich von der Unternehmenszentrale ins Home-Office des jeweiligen Mitarbeiters. Was zunächst ungewohnt war, ist mittlerweile gang und gäbe. Wichtigste Grundvoraussetzung: Die nötigen Strukturen hierfür müssen geschaffen werden. Neben der passenden Hardware geht es vor allem um intelligente Software.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
