Aktuell·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
2. Juni 2021

Die Kunst des Audio-Walks

Kreis Unna. Künste und die Faszination dafür, haben unzählige Facetten. Es sind oft die identischen Fragen, die Kunstschaffende mit ihrer Arbeit beim Betrachtenden aufwerfen: Welche Entstehungsgeschichte steckt hinter dem Werk? Was genau ist die Intention dabei gewesen? Oft müssen diese Fragen offen bleiben. Nicht aber, wenn es um den Audio-Walk „Natur ist unsichtbar“ der zeitgenössischen Künstlerin Johanna Steindorf geht. Ein Künstlerinnengespräch gibt nun Antworten.

Der eigens für die Ausstellung auf Haus Opherdicke kreierte Audio-Walk begeistert seit Ausstellungsbeginn und unbeeinträchtigt von der Pandemie-Pause die Gäste auf dem kreiseigenen Gut. Kurator Arne Reimann und Kuratorin Sally Müller sind dem Entstehungsprozess, der Intention und der Wirkung der Outdoor-Kunst nun auf den Grund gegangen. Das Künstlerinnengespräch mit Johanna Steindorf liefert einen hörenswerten Einblick in die Arbeit der zeitgenössischen Künstlerin.

Mit Smartphone, Kopfhörer und dem weitläufigen Umland des Museums, können sich Besucher:innen mittels Audio-Walk ganz persönlich mit dem Ausstellungsthema von der „Versöhnung von Mensch und Natur“ auseinanderzusetzen. Der 30-minütige Spaziergang lässt sich mit dem am Museum ausgehängten QR-Code starten und bringt Landschaft, eigene Erfahrung und die Bilderwelt des Künstlers Herbert Rolf Schlegel zusammen.

Herbert Rolf Schlegel im Museum

Im Vorfeld des Audio-Walks bietet sich ein Besuch in der Ausstellung mehr als an. Herbert Rolf Schlegel (1889 – 1972) gehört zu den vergessenen deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Maler seiner Generation befasst er sich intellektuell, emotional und ästhetisch mit der existentiellen Beziehung von Mensch und Natur. Der Besuch im Museum ist derzeit problemlos nach Terminvereinbarung möglich, Tel.: 0 23 01 / 9 18 39 72.

Das Künstlerinnengespräch mit Johanna Steindorf sowie weitere digitale Eindrücke zur aktuellen Ausstellung gibt es unter www.kreis-unna.de/kulturcast.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab
    Business
    Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab

    Ein Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?

    9 Min. LesezeitLesen
    Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird
    IT & Software
    Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird

    Object Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite
    Die Kunst des Audio-Walks | business-on.de