Aktuell·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
1. April 2021

Klimaneutral: Krombacher Brauerei erfüllt Kriterien der ZNU-Klimaschutzinitiative ‚ZNU goes Zero‘

Krombach. Nachhaltigkeit ist bei der Krombacher Brauerei fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Seit vielen Jahrzehnten setzt sich das Familienunternehmen für den Natur- und Umweltschutz ein. Der schonende Umgang mit Ressourcen, die Reduktion der CO2-Emissionen sowie das Krombacher Regenwald-Projekt (2002) oder das Krombacher Klimaschutz-Projekt (2009) sind dabei nur einige Beispiele. Und es geht weiter.

Zero: Ziel erreicht

Seit Mitte 2020 ist die Krombacher Brauerei Partner des ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung und hat sich damit dazu verpflichtet, den ganzheitlichen ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zu implementieren. Neben der nachhaltigen Unternehmensführung (Teil I) werden in Teil II des ZNU-Standards zahlreiche ökonomische, soziale und ökologische Themenfelder wie z. B. Klimaschutz systematisch und dauerhaft bearbeitet. „Die Partnerschaft mit dem ZNU und Teilnahme an der Initiative ZNU goes Zero sind für uns weitere konsequente Schritte für den Ausbau unseres Nachhaltigkeits-Engagements. Insbesondere als Unternehmen klimaneutral zu werden, ist ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Wolfgang Schötz, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der Krombacher Brauerei. Die Initiative ZNU goes Zero setzt auf verantwortungsvollen Klimaschutz in mehreren Schritten: Status quo-Erfassung, Vermeiden und Vermindern von Emissionen, Definition und Umsetzung neuer CO2-Reduktionsziele, die Nutzung von zertifiziertem Ökostrom, die Kompensation unvermeidbarer Emissionen sowie die Förderung von Projekten zum Biomasseaufbau und Bildungsmaßnahmen zur Vermittlung klimaschutzrelevanten Wissens. Ziel der Initiative ist die Klimaneutralität der beteiligten Unternehmen bis 2022 und darüber hinaus. Die Krombacher Brauerei hat dieses Ziel bereits jetzt erreicht.

Krombacher goes Zero

Am Standort Krombach setzt das Unternehmen kontinuierlich auf Energieeinsparungen sowohl durch den Einsatz von zwei eigenen Blockheizkraftwerken als auch durch die Umstellung auf E-Gabelstapler im Bereich Produktion bzw. Logistik. Weitere Energieeinsparungen, die einen positiven Effekt auf die Reduktion von CO2- Emissionen haben, darunter neue Beleuchtungs- und Belüftungstechniken, sind geplant und sollen in den nächsten drei Jahren umgesetzt sein. Die Vorgabe der ZNU-Initiative, dass Unternehmen zertifizierten Ökostrom beziehen, erfüllt die Krombacher Brauerei bereits seit 2020. Die Hälfte des Strombedarfs bezieht das Unternehmen von Ökostromanbietern, die verbleibenden 50 Prozent generieren die beiden eigenen Blockheizkraftwerke am Standort.

Zuerst vermeiden, dann kompensieren

Bei der langfristigen Bindung der unvermeidbaren Emissionen kommt das langjährige Engagement der Krombacher Brauerei im Umwelt- und Naturschutz zum Tragen. „Bei der Krombacher Brauerei wurde das 2009 gemeinsam mit dem WWF gestartete und fortlaufende Klimaschutz-Projekt auf Borneo für die Berechnung der erfolgten CO2-Bindung anerkannt“, erklärt Dr. Axel Kölle, Leiter des ZNU der Universität Witten/Herdecke. Im Rahmen des Krombacher Klimaschutz-Projekts auf Borneo wurde durch den Bau von über 1.000 Dämmen das weitere Absinken des Grundwasserspiegels gestoppt und damit das Feuerrisiko in den Torfmoorwäldern gesenkt. Die damit einhergehende Wiedervernässung der Wälder und die Aufforstung von über 400.000 Bäumen führten zwischen 2016 und 2018 zu einer Bindung von über 3 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Die Ergebnisse wurden durch eine unabhängige, wissenschaftliche Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Joosten, Moorkundler und Paläoökologe an der Universität Greifswald, belegt. Prof. Dr. Joosten wird auch zukünftig den Verlauf des Klimaschutz-Projekts begleiten und das Potenzial der CO2-Bindung in einem drei bis fünfjähringen Turnus regelmäßig prüfen. „Neben der langfristigen Kompensation der unvermeidlichen CO2-Emissionen, die das Krombacher Klimaschutz-Projekt erfüllt, hat uns auch der ganzheitliche Ansatz überzeugt. Die Zusammenarbeit mit dem WWF, die Einbindung von Partnern und der Bevölkerung im Sebangau Nationalpark sowie die regelmäßige wissenschaftliche Überprüfung sind wesentliche Faktoren für den dauerhaften und nachhaltigen Erfolg des Krombacher Klimaschutz-Projekts“, so Dr. Kölle weiter.

Projekt „Krombacher Waldentwicklung“

Zusätzlich zum Erreichen der Nettoklimaneutralität investieren die Partnerunternehmen der ZNU goes Zero-Initiative in Baumpflanzungen, Bodenschutz- und Bildungsprojekte. Auch hier kann die Krombacher Brauerei ihr bestehendes Engagement einbringen: Die Unterstützung von Projekten in der Heimatregion der Brauerei aus dem Siegerland ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeits-Strategie. Gemeinsam mit einem Gymnasium in der Region (Stift Keppel, Hilchenbach) setzt die Brauerei das Projekt „Krombacher Waldentwicklung“ um. Ein App-gestützter, interaktiver Lehrpfad soll dabei unter anderem die aktuelle Zerstörung, den raschen Wandel und Umbau sowie vor allem die Zukunftsperspektiven des Waldes erlebbar und verstehbar zu machen. Neben der Begleitung der Realisierung des Lehrpfades unterstützt die Krombacher Brauerei die nachhaltige Waldentwicklung im Rahmen des Projekts zusätzlich finanziell durch den Kauf und den Schutz von Baumsetzlingen, die im Stiftungswald wachsen sollen.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Visuelle Flexibilität für aktive Unternehmer: Warum Monatskontaktlinsen so beliebt sind
    Arbeitsleben
    Visuelle Flexibilität für aktive Unternehmer: Warum Monatskontaktlinsen so beliebt sind

    Moderne Unternehmer haben selten vorhersehbare Tage. Der Morgen beginnt vielleicht mit E-Mails in einem Café, gefolgt von Meetings in der ganzen Stadt, einer Trainingseinheit zwischendurch und späten Strategiegesprächen am Abend. In einem Lebensstil, der Anpassungsfähigkeit verlangt, muss auch die Sehkorrektur Schritt halten. Genau deshalb sind Monatskontaktlinsen für viele aktive Berufstätige zur bevorzugten Wahl geworden. Sie bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort, Leistung und Kosteneffizienz – ohne ständigen Austausch. Eine praktische Balance zwischen Komfort und Leistung Unternehmer schätzen Lösungen, die effizient und zugleich zuverlässig sind. Monatskontaktlinsen erfüllen genau diesen Anspruch. Im Gegensatz zu Tageslinsen, die jeden Abend ersetzt werden, sind Monatslinsen bei richtiger Pflege für eine Tragedauer von bis zu 30 Tagen ausgelegt. Dadurch entfällt das Mitführen zahlreicher Ersatzpackungen, während die Sehqualität konstant bleibt.

    Lesen
    Insolvenzwelle im Mittelstand? Ein Rechtsanwalt aus Dachau über die aktuelle Lage
    Recht & Steuern
    Insolvenzwelle im Mittelstand? Ein Rechtsanwalt aus Dachau über die aktuelle Lage

    Wirtschaftliche Turbulenzen fordern den Mittelstand heraus Die deutsche Wirtschaft durchlebt turbulente Zeiten. Gestiegene Energiekosten, Lieferkettenprobleme und veränderte Marktbedingungen setzen mittelständische Unternehmen unter enormen Druck. Für eine rechtliche Einordnung haben wir mit Michael Seitz gesprochen, einem erfahrenen Rechtsanwalt in Dachau der Kanzlei Seitz. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Immer mehr Mittelständler kämpfen mit Liquiditätsengpässen. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen. Diese Gemengelage führt zu einer angespannten Situation, die ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen existenzbedrohend werden kann. Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und Anpassungen vorzunehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    5 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite