Marketing-Trends 2018: Neue Herausforderungen und Chancen für Online-Händler

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Der klassische Marketing-Mix: Heute noch aktuell?
Am Anfang war Neil H. Borden – dieser entwickelte in den 1950er-Jahren den Marketing-Mix, der Unternehmen auch heute noch als wesentliches Erfolgsinstrument für erfolgreiche Kampagnen dient. Neben dem AIDA-Modell von Elmo Lewis zählt auch das 4P-Modell zu den bewährten Konzepten, um (potenzielle) Kunden zu gewinnen und zu halten. Der Name setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der vier Säulen. Diese bestehen aus der Produkt- (product), Preis- (price), Distributions- (placement) und Kommunikationspolitik (public relation). Vereinfacht gesagt bedeutet das, mit dem richtigen Produkt, am richtigen Ort, mit dem richtigen Preis über den richtigen Vertriebskanal Erfolg zu haben. Was das im Einzelnen für Onlinehändler bedeutet und warum Webshop-Betreiber, die Produkte verkaufen, das klassische 4P-Marketingmodell besser für sich nutzen können als Dienstleistungsunternehmen, erklärt dieser Ratgeberbeitrag von 1und1 anschaulich am Beispiel der Modeindustrie.
Wer sich eingehender mit dem Thema befasst – und das sollte jeder Gründer tun – stellt jedoch schnell fest: Das kann noch nicht alles gewesen sein. Denn die rasante Weiterentwicklung von Technologien im 21. Jahrhundert erfordert eine kontinuierliche Anpassung des Modells durch Erfahrungswerte und Prognosen. Speziell für den Dienstleistungssektor wurde der ursprüngliche Marketing-Mix bereits um die Faktoren Personal- (people), Prozess- (processes) und Ausstattungspolitik (physical evidence) zu einem 7P-Modell erweitert.
Blick in die Marketing-Zukunft: Entwicklungen und Prognosen
Wer diese Instrumente des Marketings richtig nutzt und auf Ausgewogenheit zwischen Online- und Offline-Aktivitäten achtet, kennt schon früh den Wert seiner Geschäftsidee und die Wünsche der Kunden. Wie die Kundenansprache erfolgt, ist nicht nur alleine von der Dienstleistung/dem Produkt, der Zielgruppe und dem Kampagnenziel abhängig. Denn mit der Schnelligkeit und Beliebtheit des Onlineshoppings sind auch die Ansprüche der Kunden gestiegen – sowohl was den Preis als auch die Auswahl sowie die Kommunikation betrifft. Verbraucher sind heute skeptischer und informierter als noch vor 20 Jahren. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sollten Shop-Betreiber auf zukunftsweisende Marketingstrategien setzen. Dazu zählt, mit (potenziellen) Kunden in einen Dialog zu treten und deren Bedürfnisse möglichst genau zu kennen. So verzeichnen Onlineshops immer mehr Bestelleingänge via Smartphone – eine für mobile Endgeräte optimierte Website ist heute Grundvoraussetzung für den Erfolg.
Die alte Regel „Gesucht wird auf dem Smartphone, gekauft wird auf dem Desktop“ gilt nicht mehr. Einer aktuellen Studie von Criteo zum digitalen Einkaufsverhalten in Deutschland zufolge werden 38 Prozent aller Onlinekäufe in Deutschland auf einem Mobilgerät abgeschlossen. Die Segmente Mode und Luxusgüter verzeichnen mit einem Anstieg von über 40 Prozent die größten Zuwachsraten im Mobile Commerce. Strategien und Tools, die Cross-Device-Tracking und Online-to-Offline-Marketing (O2O) umfassen, tragen dazu bei, den Kunden an der richtigen Stelle abzuholen und in den optimalen Kanal weiterzuleiten. Spannend bleibt 2018 zudem, ob sich das Potenzial neuer Technologien im Rahmen des Internet of Things (IoT) und Big Data als so groß erweist, wie Trendforscher vermuten. Prognosen zufolge sollen die Automatisierung und Vernetzung Unternehmensprozesse im E-Commerce effizienter gestalten und Kosten reduzieren, etwa in der Warenlogistik oder im Service. Darüber hinaus soll das IoT eine verbesserte Kundenbindung und -ansprache ebenso wie neue Geschäftsmodelle mit „smarten“ Dingen und damit verbundenen Dienstleistungen ermöglichen.
Bisher legen die Datenschutzproblematik und die hohen Investitionskosten Pionieren in diesem Bereich jedoch noch Steine in den Weg. Eco, der Verband der Internetwirtschaft e. V., prognostiziert im Bereich Performance und Skalierbarkeit für 2018 eine positive Entwicklung mithilfe neuer Blockchain-Technologien: Diese sollen Transaktionen weniger manipulierbar machen sowie energieeffizientere und kostengünstigere Validierungsmöglichkeiten schaffen.
BusinessSelfcare hat sich längst von einem kurzfristigen Lifestyle-Trend zu einem festen Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils entwickelt. Immer mehr Menschen investieren gezielt in ihr körperliches und mentales Wohlbefinden sei es durch Entspannungsangebote, natürliche Pflegeprodukte oder individuelle Gesundheitskonzepte. Zugleich wächst das Bewusstsein für Prävention und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Diese Entwicklung eröffnet der Wellness-Branche attraktive wirtschaftliche Perspektiven. Für Unternehmen, Gründer und Dienstleister entstehen neue Möglichkeiten, innovative Angebote zu entwickeln und auf die steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Lösungen für mehr Wohlbefinden zu reagieren.
BusinessNutzfahrzeuge sind für viele Unternehmen unverzichtbar. Ob im Handwerk, in der Logistik, im Baugewerbe oder im Dienstleistungssektor sie müssen täglich zuverlässig einsatzbereit sein, damit Abläufe reibungslos funktionieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Ungeplante Ausfälle führen nicht nur zu Reparaturkosten, sondern oft auch zu Terminverschiebungen, Produktionsunterbrechungen oder Lieferverzögerungen. Eine präventive Instandhaltung hilft dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen, Wartungen planbar durchzuführen und die Einsatzbereitschaft des Fuhrparks dauerhaft zu sichern. So lassen sich Kosten reduzieren und die Lebensdauer der Fahrzeuge nachhaltig verlängern. Präventive Wartung statt teurer Reparaturen Viele Unternehmen reagieren erst dann auf Probleme, wenn ein Fahrzeug bereits ausgefallen ist. Diese reaktive Vorgehensweise verursacht häufig hohe Reparaturkosten und ungeplante Standzeiten. Eine präventive Instandhaltung verfolgt einen anderen Ansatz: Regelmäßige Inspektionen und Wartungen helfen dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Bauteile rechtzeitig auszutauschen, bevor größere Schäden entstehen.
VerbraucherEine Fenstermodernisierung kann in Wohn- und Gewerbeobjekten spürbar zur Senkung der Heizkosten beitragen, das Raumklima verbessern und langfristig den Immobilienwert sichern vorausgesetzt, Verglasung, Rahmen und Montage passen zur tatsächlichen Nutzung. Steigende Energiepreise, neue Anforderungen an die Gebäudeeffizienz und ein angespannter Handwerkermarkt setzen Eigentümer, Bauherren und Architekten zusätzlich unter Druck. Wer ein Wohnhaus, ein Bürogebäude, ein Ladengeschäft oder eine vermietete Immobilie betreut, kommt um die Frage nach dem Zustand der Fenster kaum herum. Eine durchdachte Modernisierung ist deshalb keine reine Optikfrage, sondern eine wirtschaftliche Entscheidung und sie sollte mit einem erfahrenen Partner geplant werden, etwa mit den Experten für Fensterbau in Augsburg, die seit 1985 Privatkunden, Bauherren und Architekten in der Region betreuen. Warum Fenster eine unterschätzte Stellschraube sind In vielen Bestandsgebäuden stammen Fenster noch aus älteren Bauphasen, etwa aus den 1980er- oder 1990er-Jahren. Ihre Wärmedämmwerte liegen in der Regel über dem, was moderne Verglasungen leisten. Das kann sich in der Heiz- und Betriebskostenabrechnung niederschlagen: Wärmeverluste über veraltete Rahmen und ältere Verglasungen gehören zu den Posten, die sich durch eine Sanierung gezielt reduzieren lassen. Hinzu kommen Themen wie Schallschutz an verkehrsreichen Standorten, Einbruchsicherheit für Erdgeschossräume und sommerlicher Wärmeschutz in stark verglasten Flächen.
