Spielerisch durch den Bewerbungsprozess: Neue App coacht Jugendliche

Wie erstelle ich einen Lebenslauf? Wie formuliere ich mein Anschreiben? Wie bereite ich mich auf das Bewerbungsgespräch vor? Diese und andere wichtige Themen geht JMD-Berater*in Koko in der App mit der Userin oder dem User interaktiv durch. Dazu kommen praktische Vorlagen und Checklisten für den Bewerbungsprozess.
Die App ist kostenlos und werbefrei, verfolgt also keine kommerziellen Absichten. JMD apply ist ein innovatives und niedrigschwelliges Instrument, um jungen Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erleichtern“, erläutert Julija Lleshi, zuständige Projektleiterin im Servicebüro Jugendmigrationsdienste. Die App sei aber auch für Menschen ohne Migrationshintergrund sehr nützlich, betont sie.
JMD apply gibt es für die Betriebssysteme Android und iOS, sie kann in Google Play und im App Store heruntergeladen werden. Auch eine Browserversion ist verfügbar. Der digitale Bewerbungscoach soll weiter ausgebaut werden, so sind zum Beispiel Übersetzungen in weitere Sprachen geplant. Mehr Informationen zur App einschließlich der Download-Links gibt es unter www.jmd-apply.de.
Für die Arbeit der Jugendmigrationsdienste ist die App ein wertvolles Instrument bei der Begleitung junger Ratsuchender. Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf steht besonders im Fokus der JMD-Arbeit. Die rund 500 Jugendmigrationsdienste in Deutschland beraten und begleiten junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren auch in vielen anderen Fragen.
Entwickelt wurde die App von Mitarbeitenden der Jugendmigrationsdienste im Modellprojekt JMD digital. Das Projekt hat Instrumente und Methoden entwickelt, um junge Menschen in ländlichen Räumen auf digitalen Wegen mit den Themen der JMD-Arbeit zu erreichen. Gefördert wird die App aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
(ots)
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
