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Ammoniumhydroxid

Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

Es ist eine Geschichte, die zeigt, was man mit dem Glauben an sich selbst und seinem Willen erreichen kann. Der Starkoch Jamie Oliver hat vor zwei Jahren bewiesen, dass eben jener Glaube und Willen Berge versetzen und sogar multinationale Konzerne zu Änderungen bewegen kann. Er kämpfte lange gegen die Fastfood-Kette McDonalds und gewann letztendlich seinen Kampf. McDonalds änderte seine Produktionsablauf. Im Rahmen der neuen Haltung McDonalds bezüglich des Einsatzes von gemanipuliertem Futter bei Hühnerfleisch, ist eben jene Geschichte so aktuell und bezeichnend für die aktuelle Situation wie nie zuvor. Deshalb erzählen wir sie so, als wäre sie erst gestern passiert.

Immer wieder ging Oliver an die Öffentlichkeit und klagte McDonalds in Fernsehsendungen, Dokumentationen und Interviews an, dass die Burger durch den Einsatz von Chemikalien de facto ungenießbar seien. Außerdem beschuldigte er McDonalds, dass die Fastfood-Kette ausschließlich billiges und damit nicht qualitativ hochwertiges Fleisch verwenden würde. Die von der McDonalds zubereiteten Speisen seien also für den Menschen nicht geeignet. „Im Grunde essen wir ein Produkt, dass in seiner Entstehung das billigste Essen für Hunde wäre, doch bekommen wir es serviert.“, sagte Oliver. Die kritisierte Herstellung und Zubereitung des Fleischs bezeichnete Oliver als „rosa Schleim-Prozess“. Damit bezeichnet er die rohen Burger, bevor diese gebraten bzw. gegrillt werden.

Oliver zeigt Kindern, wie Chicken Nuggets hergestellt werden

Der Hamburgerfan und Enthusiast Oliver zeigte Kindern in seinen Vorführungen und Shows unter Anderem, wie aus dem Huhn Chicken Nuggets werden. Er zeigte auf, dass zunächst das gute Fleisch des Huhns beiseite genommen wird und im Anschluss die Überreste (wie Fett, Haut und innere Organe) dann zur Herstellung der frittierten Nuggets verwendet werden. Damit erregte Oliver nicht nur bei Kindern viel Aufsehen. Diese Resonanz seiner jungen Zuschauer, die seine Aufführungen sahen, bestärkte ihn seinen Kampf gegen McDonalds fortzusetzen. Durch die engmaschige Verbindung der einzelnen Franchise-Unternehmen ist es im Allgemeinen schwer Klarheit in die Produktionsabläufe solcher Großkonzerne zu bekommen. Oliver hat dies nun erreicht.

Burger King und Taco Bell verzichten schon länger auf Chemie

Mit der Änderung im Herstellungsprozess verzichtet nun auch McDonalds auf die Verwendung des schädlichen Ammoniaks und schädlicher Ammoniumverbindungen. Zuvor hatten die Fastfood-Ketten Burger King und Taco Bell bereits auf die Verwendung solcher Chemikalien bei der Zubereitung der Burger verzichtet. Bis zuletzt nutzte McDonalds Ammoniumhydroxid als antimikrobielles Mittel bei der Zubereitung der Speisen. Dadurch konnte McDonalds das Fleisch haltbarer machen und somit länger verwenden. Es scheint so, als wäre in den USA der Ertrag und die Bilanz wichtiger, als die Gesundheit der Kunden.

Auf Grund der schlechten Presse gegen McDonalds verkündete das Unternehmen Arcos Dorados, der Franchise-Manager für McDonalds in Lateinamerika, dass solch ein Verfahren in der Region Lateinamerika nicht praktiziert werden würde. Das gleiche soll auch für Irland und Großbritannien gelten. Dort würde kein Ammoniumhydroxid benutzt, da hier das Fleisch ausschließlich aus der Region bezogen werden würde.


 


 

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9 Kommentare

von Ceasarios
28.04.14 19:54 Uhr
McDonals und Gentechnik

Hi Leute,

das Thema McDonalds und Gentechnik finde ich viel schlimmer.

von PLOW
28.04.14 20:04 Uhr
unzumutbar

Das sind ja wirklich einschneidende Informationen die da jetzt preisgegeben werden. Mal sehen ob es nachhaltig dass Essverhalten der Deutschen beeinflusst. Ich denke nicht. Da muss schon wieder mehr passieren. In Deutschland wird so viel Schrott gegessen... Das liegt nur an der Geiz ist geil Mentalität. Aber Geiz war noch nie geil. Geiz ist ziemlich unsexy. Und verursacht einen sehr hohen Schaden. Früher war alles Essen Bio. Und nun sehen wir was wir von dem Industrieessen haben. Ein großer Teil der Zivilisationskrankheiten wird damit in Verbindung gebracht. Nicht erst seit McDonalds, BurgerKing und Co... Tütensuppen, Fertigpizza und Co sind da nicht viel besser

von Alex
28.04.14 21:29 Uhr
Hauptsache es schmeckt

Ich finde das nicht so schlimm. Hauptsache es schmeckt und ist relativ günstig!

von Anna
04.05.14 09:41 Uhr
McDonalds und Gentechnik

Ich kaufe da nicht mehr, solange die sich nicht wieder verpflichten, nicht-genmanipuliertes Futter zu verwenden.

von Anny
17.12.15 17:28 Uhr
Deutsch...

Interessanter Artikel. Würde aber mit weniger Grammatikfehlern seriöser klingen.

von Testo
18.12.15 21:30 Uhr
Gesund?

"...gesunden Beilagenalternativen wie Erdbeerjogurt"

LOL

von lol
24.12.15 10:48 Uhr
lol

mir ist das sowas von egal was da drin ist hauptsache es schmeckt gut und ich sterbe dadurch nicht gleich.

Warum mir das so egal ist?

Mal ehrlich... Als ob nur in Mc donald produkten schädliches zeug drin ist.

Guckt doch mal bitte im supermarkt auf mehreren produkten und liest das kleingedruckte hinter der packung was da wirklich drinen steckt.

in jedem scheiß ist hier und da ne säure oder sonst was für ein müll drin aber hauptsache vorne steht immer große "Luktosefrei" keine gentechnik bla bla bla.

trotzdem ist immer müll drin. man muss schon seine schweine selber schlachten und seine tomaten und anderes zeug selber anpflanzen damit man wikrlich 100% bio hat ich glaub ja nichtmal das in biosachen wirklich alles so bio ist da die teilweise auch monate lang halten und wenn man es selber produziert hält das villeicht paar tage.

Hatte mal kartoffelsalat, angeblich 100% aus nur bio produkten nach 3 wochen im kühlschrank war der immernoch genießbar!

ich mache selber einen schmeckt der nach 2 tagen wie frisch ausn klo.

Also bitte egal was in Mcdonald oder sonst wo drin steckt gut schmecken tuts,und das ist mir wurst.

von Killuminati
09.01.16 17:46 Uhr
Mc Donalds und Qualität

Wer behauptet, ihr oder ihm wäre es egal welche Substanzen im McDonald Fraß sind, ist einfach nur dumm und ignorant. Solche Personen sind der Grund warum Firmen wie McDonalds und Co. uns solch einen Dreck verkaufen.

von Finna
18.03.16 10:33 Uhr
Überreste

Auch wenn das Hauptthema hier die Zusatzstoffe sind, mich stört was anderes im Artikel: Eigentlich finde ich es gar nicht so schlimm dass da Haut, Fett und Organe verarbeitet werden. Man stelle sich vor wie viele Millionen mehr Tiere sonst dranglauben müssten. Bin weder Veganer noch Vegetarier aber es erscheint mir durchaus vernünftig so viel wie möglich von einem Tier zu verwerten, und anmerken tut man es dem Endprodukt ja nicht wirklich. Ich denke diese Teile allein würde keinen Menschen krank machen (nur leider, da das ganze Huhn schon vollgepumpt ist mit Antibiotika und weiss der Teufel was, eben doch), die Chemie jedoch die noch reingemischt wird ist schon eine riesen Sauerei das ist klar.

 

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