Aktuell·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
26. April 2023

Primark: Billigmodekette schließt Filialen in Deutschland

Zu viel, zu groß, zu billig: Primark muss den Rotstift ansetzen. Zwar seien die Umsatzzahlen im ersten Geschäftshalbjahr für den irischen Textildiscounter positiv gelaufen, jedoch entwickelte sich die Modekette in vielen Ländern entgegen der Erwartungen. Während Primark in den USA auf Expansionskurs geht, sollen nun für den deutschen Markt deutliche Einschnitte vorgenommen werden.

Primark: Abbau von Arbeitsplätzen „unumgänglich“

Wie das Management der deutschen Belegschaft am gestrigen Dienstag in einem Schreiben mitteilte, seien Schließungen von zahlreichen Geschäften sowie der Abbau von Arbeitsplätzen unumgänglich. Die übrigen Stores sollen hinsichtlich der Fläche optimiert werden.

Bereits in der vergangenen Wochen wurden Geschäfte in Berlin und in Weiterstadt geschlossen, weitere Einschnitte werden derzeit in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite besprochen.

„Inakzeptable Rentabilität“

Gerade in Berlin sei Primark überrepräsentiert gewesen. Über den Großteil aller Stores spricht das Primark-Management von einer “Rentabilität auf einem inakzeptablen Niveau”.

Man werde die Schließungspläne so sozialverträglich wie möglich gestalten, heißt es weiter in dem Schreiben an die Mitarbeiter. Aktuell betreibt zum die Mischkonzern Associated British Foods (AB Foods) gehörende Modekette 30 Shops in Deutschland und beschäftigt hierzulande rund 4.500 Mitarbeiter. Diskutiert werde eine Reduktion von rund 420 Arbeitsplätzen sowie eine Neuausrichtung der Marke hinsichtlich modernen und im Ganzen kleineren Stores.

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf
Marketing
Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf

Digitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.

4 Min. LesezeitLesen
Vom passiven Zuhörer zum aktiven Markenbotschafter: wie Gamification das Eventmarketing revolutioniert
IT & Software
Vom passiven Zuhörer zum aktiven Markenbotschafter: wie Gamification das Eventmarketing revolutioniert

Wer kennt es nicht? Man besucht eine Fachmesse oder ein Firmenevent, schlendert durch die Gänge und wird an fast jedem Stand mit den gleichen Flyern, Kugelschreibern und langen Vorträgen konfrontiert. Nach der dritten Präsentation schaltet der Kopf meistens ab. Die Informationen rauschen vorbei, und am Ende des Tages bleibt oft nur ein Stapel Visitenkarten übrig, zu denen man kaum noch ein Gesicht vor Augen hat. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit das wertvollste Gut ist, stoßen klassische Marketing Methoden immer häufiger an ihre Grenzen. Die Erwartungshaltung des Publikums hat sich gewandelt. Niemand möchte mehr nur passiv beschallt werden; Menschen wollen Teil der Geschichte sein, sie wollen interagieren und etwas erleben. Hier kommt Gamification ins Spiel. Der Begriff klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, doch dahinter verbirgt sich eine knallharte Strategie. Es geht darum, bewährte Spielmechaniken in den geschäftlichen Alltag zu übertragen, um Barrieren zu brechen und echte Begeisterung zu entfachen.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite