Primark: Billigmodekette schließt Filialen in Deutschland

Zu viel, zu groß, zu billig: Primark muss den Rotstift ansetzen. Zwar seien die Umsatzzahlen im ersten Geschäftshalbjahr für den irischen Textildiscounter positiv gelaufen, jedoch entwickelte sich die Modekette in vielen Ländern entgegen der Erwartungen. Während Primark in den USA auf Expansionskurs geht, sollen nun für den deutschen Markt deutliche Einschnitte vorgenommen werden.
Primark: Abbau von Arbeitsplätzen „unumgänglich“
Wie das Management der deutschen Belegschaft am gestrigen Dienstag in einem Schreiben mitteilte, seien Schließungen von zahlreichen Geschäften sowie der Abbau von Arbeitsplätzen unumgänglich. Die übrigen Stores sollen hinsichtlich der Fläche optimiert werden.
Bereits in der vergangenen Wochen wurden Geschäfte in Berlin und in Weiterstadt geschlossen, weitere Einschnitte werden derzeit in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite besprochen.
„Inakzeptable Rentabilität“
Gerade in Berlin sei Primark überrepräsentiert gewesen. Über den Großteil aller Stores spricht das Primark-Management von einer “Rentabilität auf einem inakzeptablen Niveau”.
Man werde die Schließungspläne so sozialverträglich wie möglich gestalten, heißt es weiter in dem Schreiben an die Mitarbeiter. Aktuell betreibt zum die Mischkonzern Associated British Foods (AB Foods) gehörende Modekette 30 Shops in Deutschland und beschäftigt hierzulande rund 4.500 Mitarbeiter. Diskutiert werde eine Reduktion von rund 420 Arbeitsplätzen sowie eine Neuausrichtung der Marke hinsichtlich modernen und im Ganzen kleineren Stores.
ArbeitslebenDie Zahlen sind alarmierend: Laut dem Gallup-Engagement-Index haben in Deutschland nur noch 9 % der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber – der niedrigste Wert seit Beginn der Messung im Jahr 2001. Darüber hinaus sehen sich nur die Hälfte der Arbeitnehmer in einem Jahr noch beim aktuellen Arbeitgeber. Für Unternehmen stellt sich damit eine dringende Frage: Wie bindet man Mitarbeitende langfristig in einer Zeit, in der Wechselbereitschaft so hoch ist wie nie? Was ist die 7-Touchpoint-Strategie?
KarriereDer Polizeiberuf gehört in Deutschland zu den verantwortungsvollsten Tätigkeiten im öffentlichen Dienst. Polizisten sorgen im Polizeivollzugsdienst für Sicherheit und Ordnung, schützen die Bevölkerung und setzen geltenden Recht durch – in Großstädten ebenso wie in ländlichen Regionen. Wer diesen Beruf anstrebt, bewegt sich in einem stark regulierten Umfeld mit hohen Anforderungen an Persönlichkeit, Fitness und Zuverlässigkeit. Der Weg in den Polizeidienst führt über ein strukturiertes Bewerbungsverfahren, eine Ausbildung oder ein duales Studium. Weitere Qualifizierungen folgen im Laufe der Karriere. Je nach Bundesland und bei der Bundespolizei gelten unterschiedliche Regelungen, etwa bei Einstiegswegen, Besoldung und Auswahlverfahren. Im Folgenden wird Schritt für Schritt dargestellt, wie der Einstieg in den Polizeiberuf funktioniert, welche Voraussetzungen wichtig sind und wie sich Ausbildung, Studium und Karrierewege unterscheiden.
KarriereTechnische Sicherheit im Straßenverkehr ist ohne unabhängige Prüfstellen nicht denkbar. Ob Hauptuntersuchung, Abgasuntersuchung oder die Abnahme aufwendig umgebauter Fahrzeuge – hinter diesen Prüfungen stehen speziell qualifizierte Ingenieure. Wer sich fragt, wie man TÜV-Prüfer wird, stößt schnell auf den Begriff Prüfingenieur. Gemeint ist ein Ingenieur, der im Auftrag einer Überwachungsorganisation hoheitliche Prüfungen an Fahrzeugen durchführt und damit einen direkten Beitrag zu Verkehrssicherheit und zuverlässiger Mobilität leistet. Der Beruf bewegt sich an der Schnittstelle von Technik, Recht und Kundenkontakt. Prüfingenieure prüfen nicht nur Fahrzeuge, sondern treffen Entscheidungen mit unmittelbarer Wirkung: Ein Gutachten entscheidet beispielsweise darüber, ob ein Fahrzeug weiter am Straßenverkehr teilnehmen darf oder ob zusätzliche Reparaturen erforderlich sind. Entsprechend streng sind die Anforderungen an Ausbildung, Studium und persönliche Eignung. Zugleich bietet dieser Beruf langfristige Perspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten – sowohl im klassischen Kfz Bereich als auch in angrenzenden Feldern der Technik. Was macht ein TÜV-Prüfer im Alltag und was ist ein Prüfingenieur?
