ArmedAngels holt sich E-Commerce-Größe Marcus Diekmann ins Team

Der nun verkündeten Kooperation ist eine der ungewöhnlichsten Jobsuchen unter Einbeziehung von Social Media vorausgegangen. Im April hatte Diekmann über Linkedin verkündet, sich wieder in einer Managementposition aufstellen lassen zu wollen. “Neuer Job, neue Challenge“ titelte Diekmann in seinem Post dazu im April 2023. Und weiter: “Ich habe mich entschieden und werde es noch einmal machen. Ich bin nun bereit für einen neuen Job , eine neue Passion und Leidenschaft.”
Zuvor hatte sich der auf Transformation spezialisierte E-Commerce-Experte durch führende Positionen bei mittelständischen Unternehmen wie BetterBed, Rose Bikes und zuletzt P&C Düsseldorf einen Namen in der Branche gemacht. Zusätzlich fungiert(e) Diekmann in zahlreichen “Nebenjobs” als Beirat unter anderen für den Shopsoftware-Hersteller Shopware oder für BabyOne, ein familiengeführtes Omnichannel-Unternehmen im Franchise-System für Baby- und Kleinkind-Produkt, als Markenbotschafter für Vorbilds-Unternehmen wie Scala, die ROQQIO a Remira Company und für charles, als Investor für Start-ups wie zum Beispiel Dermanostics und Whyzzer und gründete des Weiteren 2022 zusammen mit Johannes Kliesch, Julian Rauch, Benjamin Diedering und Marc-Niclas Janz die FoundersLeague als aufstrebende Plattform für Starups und Gründer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Jobsuche neu gedacht: Marcus Diekmann macht Bewerbungsprozesse transparent
Er habe vor der Bekanntmachung “super intensiv darüber nachgedacht, ob ich nochmal als Geschäftsführer durchstarten möchte oder deutlich kürzer treten und mich auf meine „Nebenjobs“ als Investor, Beirat und Markenbotschafter fokussiere”.
Zusammen mit dem ManagerMagazin machte Diekmann über den Zeitraum von sechs Monaten seine Jobsuche transparent; über 1.600 Nachrichten seien in dieser Zeit eingegangen. “Viele Menschen, auch in Führungspositionen, haben mir geschrieben, dass sie meine Reise inspiriert habe und sie aus meinen geteilten Erfahrungen viel lernen konnten. Das stärkt mich natürlich, denn nicht immer war ich mir selbst so sicher, dass dies der richtige Weg ist. “
Denn die Neuausrichtung war für Diekmann rückwirkend ein schwieriger Prozess gewesen. “Vor allem Rose war wie eine große Liebe gewesen”, so der Unternehmer. “Ich habe nicht nur gearbeitet, ich habe meine Aufgaben dort geliebt und gelebt.” Danach sei er in ein Loch gefallen – die persönliche Neuausrichtung sei eine seiner härtesten Journeys gewesen. Sein Coach Wolfgang Wanning habe ihm dabei geholfen, herauszufinden, wo er stehe, was er wolle und seine Stärken besser zu verstehen.
Perfect match: “Bei ArmedAngels passt alles!”
Für den neuen Job erstellten beide klare Anforderungen:
1) Purpose: “Ich möchte mich persönlich nur noch für Unternehmen engagieren, die nicht „nur einfach“ Produkte herstellen und verkaufen, sondern diese Welt besser machen.”
2) Performance Kultur: “Gemeint ist eine Kultur, die Ownership und Leadership zulässt und fördert.”
3) Offenheit, Authentizität und Ehrlichkeit – “Ich werde keine Zeit für politische Machtkämpfe verschwenden, oder für Egoismus – wirklich nicht. Dann rocke ich lieber in der Zeit gemeinsam mit dem Team.”
Schon bei der Aufstellung dieser Punkte sei das Fashionlabel ArmedAngels aufgepoppt. “Martin und ich kennen uns schon lange, ich bewundere ihn als Business-Typ, seinen Mut und seine Entschlossenheit, mit der er ArmedAngels gegründet hat, lange bevor Themen wie Nachhaltigkeit und Fairtrade überhaupt in der Mode angekommen waren. Mit Leidenschaft und einer Vision ist ein Label entstanden, das heute als Vorreiter in Sachen Stilbewusstsein, Modernität und vor allem auch Awareness, Zukunft und Verantwortung gilt.”
Martin Höfeler sei es auch gewesen, der Diekmann Mut zugesprochen hatte, das Projekt “Löwe sucht Höhle” – so der Name der begleitenden Reihe des ManagerMagazins – zu starten. Kurz darauf habe ihn der ArmedAngels-CEO gefragt, “warum machen wir eigentlich nichts zusammen?”.
“Ich hatte sofort das Kribbeln im Bauch, das ich mir von meinem Job erhofft hatte”, gesteht Diekmann. Im Rahmen der Jobreise hatten 36 Unternehmen, darunter sowohl Konzerne als auch Startups, Diekmann Angebote für eine Kooperation zukommen lassen. “Davon waren zwölf für mich relevant.” Doch so richtig gepasst hatte es bei keinem der potenziellen Arbeitgeber.
Hingegen sei ArmedAngels für Diekmann ein “perfect match”. “Mein Hauptaugenmerk hinsichtlich meiner neuen Tätigkeit lag auf dem Thema Nachhaltigkeit. Und das ist nun mal die Kern-DNA von ArmedAngels.” Auch bezüglich der Unternehmenszahlen passt für Diekmann alles:
ArmedAngels hat mit einem Volumen von 77 Millionen Euro in 2022 in den letzten drei Jahren die Umsätze verdoppelt. 2007 in Köln gestartet, ist das Unternehmen seit 2011 profitabel und ist aus eigener Kraft stark gewachsen.
Marcus Diekmann: “Martin hat ein krasses Gespür für die Marke – ich kann besser verkaufen”
Einziger Wermutstropfen: Für Diekmann eine Position innerhalb des Unternehmens zu finden, in der er seine Stärken ausspielen kann, ohne Höfeler als CEO in die Quere zu kommen. Das sei mit der Doppelposition als Strategic Advisor und Beiratsmitglied gegeben. “Wir ergänzen uns so gut. Martin hat ein krasses Gespür für die Marke, ich bin dafür besser im Verkauf”, so Marcus Diekmann augenzwinkernd.
“Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam wirklich etwas bewegen und für die Sache lauter werden müssen. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit dem Team von ArmedAngels, das sehr professionell aufgestellt ist und in dem sehr viel Knowhow steckt. Gemeinsam bauen wir auf den Erfolg der Vergangenheit auf”, freut sich der frisch gebackene Unternehmensengel.
In den kommenden Monaten möchte Diekmann sich vor allem um das Team kümmern und dazu Gespräche mit jedem der 160 Mitarbeiter führen, um dann in vier Monaten das Strategiepapier “Grow to Matter” der Öffentlichkeit vorzustellen.
Auch Martin Höfeler ist glücklich über die Verstärkung: “Wir wollen die nächste Evolutionsstufe zünden, dafür ist Marcus als Transformationsgenie optimal geeignet. Unsere Vision ist es, mit nachhaltigerer Mode eine globale Relevanz zu bekommen und die Konsumenten von unseren Produkten und unserer Marke zu überzeugen. Dafür brauchen wir zum einen Größe und zum anderen Bekanntheit. Wir entwickeln eine nachhaltige Wachstumsstrategie und werden damit zum Vorreiter in der Modeindustrie. Marcus ist idealer Sparringspartner und Impulsgeber für diesen Prozess. “
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
