News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
14. Juli 2021

Baufinanzierung: Mit dem richtigen Experten an der Seite wird es ein Erfolg

Den Traum vom Eigenheim träumen viele Menschen. Und nicht wenige davon erfüllen sich ihn, unterstützt durch eine maßgeschneiderte Baufinanzierung. Denn die gesamte Summe haben nur die Allerwenigsten auf dem Sparbuch. Wer sich für ein sogenanntes Immobiliendarlehen entscheidet, kann aus unzähligen Anbietern entscheiden, die mit teils sehr günstigen Konditionen wie einer niedrigen monatlichen Rate und attraktiven Bauzinsen werben. Es lohnt sich auf jeden Fall, die verschiedenen Marktteilnehmer genau unter die Lupe zu nehmen und intensiv zu vergleichen. Und dennoch gilt, dass „günstig“ nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein sollte. Es zählen auch Attribute wie eine fachkundige Beratung und vor allem Seriosität. Allzu kostengünstige Angebote enthalten oft einen Haken.

Dank einer großen Auswahl im Bereich Baufinanzierung ist das Thema Eigenheim längst keine Domäne der Vermögenden mehr. Auch mit einem durchschnittlichen Einkommen steht dem Hausbau/-kauf heute zumeist nichts mehr im Wege. Um das individuell beste Angebot zu erhalten, lohnt sich ein individueller Vergleich. Der Baufinanzierungsvergleich von Biallo beispielsweise bietet einen perfekten Überblick. Das Portal Biallo.de vergleicht zahlreiche Anbieter auf dem Markt der Immobiliendarlehen im Hinblick auf Zinsbindung, Laufzeiten und monatliche Raten. Auch wird hier umfassend erklärt, auf was Kunden bei der Auswahl ihres Anbieters achten sollten.

Wichtig ist die Frage, was man sich überhaupt leisten kann

So flexibel und attraktiv viele Darlehen und so niedrige die Bauzinsen auch sind: Man sollte sowohl seinen Bedarf als auch seine finanzielle Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen. Das Traumhaus sollte also durchaus großzügig, aber nicht übertrieben groß geplant werden. Bei der Frage, welche monatliche Kreditsumme realistischerweise zu stemmen ist, sollte man sich vor der genaueren Planung einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen. Zu prüfen ist dabei z. B. auch, wie viel Eigenkapital man selbst beisteuern kann, denn es sollte niemals die gesamte Summe aus einem Darlehen gespeist werden. Optimal wären 20 Prozent Eigenkapital, dank flexibler Angebote sind aber auch 15 Prozent in Ordnung.

Fachkundige Bankberater unterstützen bei der Frage, welche Darlehenssumme realistisch ist und ob diese durch die eigene finanziellen Leistungsfähigkeit abgedeckt werden kann. Und genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass ein Kreditinstitut ausgewählt wird, das auch die entsprechende Expertise beisteuert und umfassend beim gesamten Prozess berät. Anonyme Online-Banken, die keinerlei Beratung bieten, sind somit eher zu meiden.

Das bedeutet aber nicht, dass Online-Kredite per se abzulehnen sind, ganz im Gegenteil: Viele renommierte Kreditinstitute bieten diese Option, garantieren aber gleichzeitig einen persönlichen Ansprechpartner und eine umfassende Beratung. Zudem ist es sinnvoll, bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück bzw. Objekt auch auf die Unterstützung eines Maklers zu setzen.

Typische Fehler bei der Baufinanzierung vermeiden

Ein typischer Fehler wurde bereits thematisiert, nämlich den eigenen Bedarf und die finanzielle Leistungsfähigkeit falsch einzuschätzen. Dringend abzuraten ist zudem von Angeboten, die „scheinbar zu schön, um wahr zu sein“ sind. Bereits bei Kleinkrediten unseriös, sollten Floskeln wie „Darlehen ohne Bonitätsprüfung“ alle Alarmglocken läuten lassen. Es ist vollkommen unrealistisch, dass eine Bank eine sechsstellige Kreditsumme gewährt, ohne dass zuvor das Einkommen geprüft wird.

Dasselbe gilt für märchenhaft niedrige Zinsen. Hier steckt der Teufel oft im Detail und nennt sich Zinsbindung. Es nützt herzlich wenig, wenn in den ersten zehn Jahren ein niedriger Zins erhoben wird, dieser dann aber für die verbleibenden Jahre massiv steigt. Immerhin sind Immobiliendarlehen nicht selten auf 20 bis 30 Jahre angelegt. Eine seriöse Bank bietet hier eine möglichst lange Zinsbindungen, manchmal sogar für mehr als 20 Jahre.

Und hier noch ein paar weitere Tipps

  • So früh wie möglich mit der finanziellen Planung beginnen und beraten lassen
  • Niemals zu knapp kalkulieren, denn in der langen Zeit kann immer etwas passieren, das die finanzielle Planung durcheinanderwirbelt
  • Beim „Kassensturz“ bedenken, dass die Kauf-/Bausumme noch nicht den Gesamtpreis darstellt. Es kommen Nebenkosten wie Maklerprovision, Grunderwerbssteuer und Gebühren für den Grundbucheintrag hinzu.
  • Vom Bankberater eine Checkliste erstellen lassen, welche Unterlagen alle notwendig sind
  • Monatliche Darlehensrate nicht allzu niedrig wählen, sonst zieht sich der Finanzierungszeitraum wohlmöglich bis weit ins Rentenalter hinein
Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt
Karriere
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt

Der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze

4 Min. LesezeitLesen
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung
Verbraucher
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung

Die schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.

3 Min. LesezeitLesen
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten
Guide's
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten

Wenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite