Ob privat oder geschäftlich – eine Kreditkarte ist aus dem modernen Zahlungsalltag fast nicht mehr wegzudenken. Mit einem immer wachsenden Kreditmarkt, auch in Deutschland, wird der Zahlungsverkehr mehr und mehr digital. Mittlerweile sind hierzulande rund 38,4 Millionen Kreditkarten im Umlauf (Quelle: Statista). Auch wenn Sie noch nie eine Karte besessen haben, muss man doch zugeben, dass die finanzielle Flexibilität, die eine Kreditkarte anbietet, unübertroffen ist. Doch ist eine Karte genug? Oder wie viele Karten sollte man haben, um diese am effektivsten zu nutzen? Und welche Karte passt am besten zu Ihnen?
Die beste Karte für Ihre individuellen Bedürfnisse finden Sie am besten mit einem Kreditkartenvergleichsportal wie Kreditkarten360. Hier können Sie einfach und bequem die individuellen Eigenschaften von allen möglichen Karten vergleichen. Schauen wir mal genauer hin, wie eine Kreditkarte Sie in Ihrem Privat- und Geschäftsleben unterstützt.
Werkzeug Kreditkarte: Verschaffen Sie sich finanzielle Freiheit
Klären wir vorerst ein paar Grundlagen zu Kreditkarten. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Charge-Kreditkarten & Revolving-Karten:
Eine Charge-Kreditkarte verspricht dem Inhaber Zugriff auf einen dauerhaft verfügbaren Kredit. Mit diesem können Sie Zahlungen tätigen, müssen diese jedoch erst nach einer bestimmten Periode begleichen. Das heißt, in der Zwischenzeit haben Sie Zugriff auf das Produkt, tätigen die Zahlung jedoch erst, wenn die Rechnung fällig ist. Hier begleichen Sie den Betrag in Gänze. Privat ist eine Charge-Karte ein wichtiges Finanzwerkzeug, um seinen Zahlungsalltag unabhängig vom Lohn-Zyklus zu machen – so können Sie einen wichtigen Einkauf tätigen, ohne erst auf Ihren Lohn warten zu müssen. Geschäftlich kann eine solche Karte enorm wichtig zum Inventar-Kauf sein, da Sie hier die Beschaffung direkt bezahlen, selbst jedoch den Betrag erst am Ende der Rechnungsperiode begleichen. Das erlaubt Ihnen sogar den Beschaffungszyklus erst nach Produktion oder sogar Vertrieb zu begleichen.
Eine Revolving-Kreditkarte ist auch geläufig als “Echte” Kreditkarte bekannt. Hier haben Sie auch einen Kreditrahmen eingeräumt, welchen Sie jedoch nicht jedes Mal vollkommen zurückzahlen müssen. Die Revolving-Karte erlaubt Ihnen das Zahlen in Raten. So sind Sie nicht nur unabhängig vom Kaufzeitpunkt, sondern können Ihre Transaktionen durch Teilzahlungen finanzieren. Hierbei entstehen selbstverständlich Kosten durch Zinsen, jedoch sind diese, je nach Situation, ein Kostenaufwand, welcher sich auszahlt. Geschäftlich können Sie so etwa größere IT-Anschaffungen finanzieren, und haben damit mehr offenes Kapital, um den täglichen Betrieb aufrechtzuerhalten. So verschaffen Sie sich finanzielle Flexibilität, ohne dafür groß Zeit aufzuwenden, mit einem Geschäftskredit.
Die Vorteile mehrerer Kreditkarten
Wer mehr als eine Kreditkarte besitzt, öffnet damit eine weite Welt des persönlichen Finanz-Managements. Die Vielfältigkeit des Kreditkartenmarktes ist erstaunlich, so finden Sie für fast jede Nische eine passende Karte für jede Lebenslage. Wer also mehrere Kreditkarten besitzt, hat bessere Chancen immer die richtige Karte für die richtige Situation parat zu haben.
Es ist mittlerweile selbstverständlich, dass man für Privat- und Geschäftsausgaben eine separate Karte benutzt. Doch man kann auch diese Kategorien einfach nochmals unterteilen, um noch mehr aus seinen persönlichen Finanzen zu holen!
- Eine Reisekreditkarte bereitet Sie optimal auf Urlaub oder Geschäftsreisen vor. Sie bietet Boni von Airlines oder Hotels und ermöglicht das Sammeln von Punkten oder Meilen. Achten Sie auf Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühren bei Zahlungen außerhalb der Eurozone. Viele Reisekreditkarten erlassen diese Gebühren und werden so zu einem essenziellen Reisewerkzeug.
- Bonuskreditkarten ermöglichen das Sammeln von Punkten mit jedem Kauf, einlösbar für diverse Prämien und Boni, unabhängig von spezifischen Marken. Sie belohnen den Kartenumsatz, nicht den Einsatzort. Bei geschickter Nutzung bieten sie beträchtlichen Mehrwert.
- Wenn Sie die Sicherheit einer Karte mit einfacher Kostenkontrolle kombinieren wollen, ist eine Prepaidkarte vielleicht die bessere Wahl. Hier steht auf der Karte nur zur Verfügung, was zuerst auf diese aufgeladen wurde. Dies ist besonders praktisch, wenn einer Ihrer Angestellten auf Geschäftsreise geht, und ein bestimmtes Budget nicht überschreiten soll. Oder Sie können Onlineeinkäufe einfach und sicher abschließen, ohne im Betrugsfall Ihr gesamtes Konto offenzulegen. Verbraucher mit schlechter Kreditwürdigkeit können Prepaidkarten nutzen, um ohne Schufa-Prüfung auch eine Karte zum Bezahlen im Laden & Online zu haben.
- Im höchsten Preissegment sind Luxus- & Premiumkreditkarten, welche Ihnen zum Teil atemberaubende Boni und Extras zur Seite stellen. Ob Flughafen-Lounges, exklusiver Zutritt zu ausverkauften Konzerten, Concierge-Services oder umfangreiche Versicherungspakete, eine Premiumkarte kann so ziemlich alles bieten. Diese Karten haben im Normalfall eine hohe Jahresgebühr, weshalb Sie sich versichern sollten, ob Sie hier auch genügend Gegenwert erhalten.
Setzen Sie Ihre persönliche Finanzstrategie
Wer mehr als eine Karte hat, kann immer die Wahl treffen, welche Karte aktuell den besten Mehrwert erzeugt. Sie gehen Lebensmittel kaufen? Eine Bonuskreditkarte kann Sie für diesen Umsatz belohnen. Sie buchen Ihren nächsten Urlaub? Mit der Reisekreditkarte sammeln Sie Meilen und können gleichzeitig im Ausland kostenlos bezahlen.
Mit mehreren Kreditkarten verschaffen Sie sich eine detailliertere und besser organisierte Finanzverwaltung. Da Sie hier ihre Ausgaben konstant auf verschiedene Karten aufteilen, können Sie einfach und bequem etwa Ihre Reisekosten von täglichen Einkäufen oder größeren Anschaffungen unterscheiden. Mit digitalen und Einwegkarten können Sie dies noch besser unterteilen, und haben meist dafür auch keine verbundenen Gebühren. Dies erlaubt Ihnen, einfach und bequem bestimmte Zahlungen komplett zu kündigen, indem Sie die zugehörigen Kreditkarten deaktivieren. Jedoch sollten Sie das nur tun, wenn alle Zahlungen über diese Karte gekündigt werden sollen.
Wenn Sie mehrere Kreditkarten besitzen und diese pünktlich und vollständig abbezahlen, wirkt sich dies ferner noch gut auf Ihre Kreditwürdigkeit aus. Das heißt, hier bauen Sie sich eine bessere Bonität auf, welche in Zukunft größere Kredite billiger und einfacher zu beantragen macht.
Das ist zu beachten, mit mehreren Kreditkarten
Mehrere Kreditkarten sind zwar ein fantastisches Werkzeug, können jedoch auch einige Nachteile mit sich bringen. Zuerst sollten Sie sich klarmachen, dass eine Kreditkarte einen echten Kredit mit sich bringt. Das heißt, dieser muss selbstverständlich gemäß den Bedingungen zurückgezahlt werden, da dies ansonsten Gebühren und Konsequenzen mit sich bringt. Diese Punkte sollten Sie immer beachten:
- Stellen Sie sicher, dass Sie immer den Überblick über all Ihre Kreditkarten behalten. Das heißt, beantragen Sie nur Karten, die Sie sowohl bezahlen, als auch überblicken können.
- Nutzen Sie all Ihre Karten verantwortungsvoll! Es ist wichtig zu wissen, wie viel Sie auf jeder Karte geliehen haben, und wann und wie genau Sie all diese Beträge begleichen wollen.
- Informieren Sie sich, welche Features und Extras Ihre Karten bieten, um immer genau zu wissen, welche Karte welche Gebühren hat und welche Vorteile mit den individuellen Kreditkarten verbunden sind. Lesen Sie unbedingt alle Abrechnungen, sobald Sie diese bekommen.
- Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über jegliche Änderungen, die mit Ihren Kreditkarten einher kommen. Über eine Weile können sich alle Aspekte einer Karte ändern. Sowohl Jahresgebühr, Zinssatz, Extras, Boni und alles Weitere kann sich verändern. Lesen Sie also jegliche Informationen, die Ihre Bank Ihnen sendet.
Tipp: Am einfachsten können Sie Ihre Karten mit einer App überblicken, welche Multibanking unterstützt. Damit haben Sie all Ihre Karten im Überblick und können einfach alle ausstehenden Beträge überblicken.
Wie wird meine Kreditkarte teurer?
Die Kosten einer Kreditkarte basieren auf drei Hauptkriterien: dem aktuellen Zinssatz, den Jahresgebühren und den Nutzungsgebühren. Auch wenn es im letzten Jahrzehnt nicht so wirkt, ist im Normalfall der gültige Zinssatz das, was sich am schnellsten verändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) legt gemäß der wirtschaftlichen Lage fest, welcher Zinssatz für die Wirtschaft aktuell die Ziele der EZB unterstützt. In Zeiten von hoher Inflation zum Beispiel hilft ein höherer Zinssatz die Wirtschaft „abzukühlen‟ und bringt somit die Inflationsrate unter Kontrolle. Höhere Zinsen werden dann im Normalfall durch den Kreditkartenanbieter an Sie weitergeleitet, weshalb dies auch Ihre Kosten für Ihre Kreditkarte erhöht.
Über Änderungen der Jahresgebühr und sonstigen Extra gebühren ist Ihr Kreditkartenanbieter verpflichtet, Sie rechtzeitig zu informieren. Schauen Sie deshalb unbedingt immer über jegliche Kommunikationen diesbezüglich.
Wie viele Kreditkarten sind richtig für mich?
Wenn Sie einige Karten herausgesucht haben, die für Sie relevant sind, sollten Sie beginnen, die einzelnen Kreditkarten zu vergleichen. Schauen Sie dabei, welche Kombination aus Karten Sie sich leisten können, und welchen Mehrwert Sie von diesen erwarten. Für Verbraucher, mit gutem Einkommen, kann ein Kartenportfolio sehr reichhaltig sein: Von den privaten Debitkarten, einer Reisekreditkarte und einer Bonuskreditkarte kann auch eine weitere Prepaid Karte in Gebrauch sein für Online-Einkäufe; geschäftlich dann auch zusätzlich eine Kreditkarte für Anschaffungen und eine für Reisen. Wenn Sie jedoch kein hohes Budget für Ihr persönliches Finanzmanagement zur Seite legen möchten, dann sollten Sie ein kleineres Portfolio in Betracht ziehen, bei dem Sie Ihr Kartenportfolio auf das wesentliche reduzieren. Alternativ können Sie auch kostenlose Kreditkarten verwenden – dabei sollten Sie jedoch beachten, dass anderweitig Kosten hier entstehen können.
Fazit
Der Wandel ins Digitale ist nicht mehr aufzuhalten, und das aus gutem Grund. Kreditkarten sind effizienter, sicherer und flexibler als Bargeld und können deshalb mehr und mehr Nutzer gewinnen. Aus nahezu 1,58 Milliarden Zahlungen allein in Deutschland (Quelle: Statista) mit Kreditkarten versucht jeder Verbraucher das Beste zu holen. Stellen Sie sich daher ein Kartenportfolio zusammen, mit dem Sie zufrieden sind. Vergleichen Sie dazu alle verfügbaren Karten, stellen Sie sicher, dass Karten Ihnen auch Mehrwert schaffen und bezahlen Sie verantwortlich und sicher.
- Titelbild: Foto von Avery Evans auf Unsplash
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ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.

