Interview Oliver Kraft von der sologics GmbH

business-on.de: Hallo Oliver! Schön, dass du da bist.
Oliver Kraft: Freut mich, hier zu sein.
business-on.de: Wenn man von E-Commerce spricht, ist ja immer häufiger auch von künstlicher Intelligenz die Rede. Was denkst du, welche Rolle sie 2019 im E-Commerce spielen wird?
Oliver Kraft: Die Rolle von KI wächst und neben guten Lösungen für die Suche entlastet KI bereits in vielen Shops den Kundenservice und stellt rund um die Uhr einen intelligenten virtuellen Ansprechpartner als Chat-Bot für den Shop-Besucher bereit. In der Auswertung dieser Anfragen und anderer Kundenfeedbacks kann KI ebenfalls Handlungsempfehlungen geben, um die Customer Journey effektiver und gewinnbringender zu gestalten.
business-on.de: Und welche Auswirkungen wird die Weiterentwicklung des E-Commerce auf den stationären Handel haben?
Oliver Kraft: Insbesondere die großen Plattformen wir Amazon, Zalando und Co. haben unser Einkaufsverhalten bereits nachhaltig verändert. Deren digitale Schnittstellen werden immer omnipräsenter und wir gewöhnen uns immer mehr an den digitalen Einkauf per Klick.
Zudem kann das Kundenverhalten online in Echtzeit ausgewertet werden. KI wird hier künftig noch stärkere Möglichkeiten bieten, auf dieses Kundenverhalten einzugehen und die passenden Inhalte zur Verfügung zu stellen. Sobald 3-D Kameras in den Mobiltelefonen Einzug gehalten haben und es zuverlässige Lösungen für die virtuelle Anprobe gibt, werden die stationären Händler weiter unter Druck geraten.
business-on.de: Wie schätzt du die Bedeutung von Blockchain im E-Commerce ein?
Oliver Kraft: Viele Projekte, die auf der Blockchain basieren, sind noch in der Testphase, aber das Potential ist unbestritten da. „Smart Contracts“ sind ein praxisnaher Ansatz, mit dem die Blockchain so genutzt werden kann, dass sich Verträge sowohl abbilden als auch automatisiert abwickeln lassen. Es wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen, bis alle rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind und die Verbraucherakzeptanz ausreicht.
business-on.de: Spielt sich der Einkauf in Zukunft mehr Mobile oder am Desktop-PC ab?
Oliver Kraft: Weder noch. Die nächste Evolutionsstufe beschränkt sich nicht mehr auf die beiden Kategorien Mobile und Desktop. Alltagsgegenstände, Maschinen und Geräte sind bereits heute vielfach smart, vernetzt und können Transaktionen auslösen. Darüber hinaus werden Sprachassistenten immer besser und akzeptierter. In Zukunft benötigt ein Shop-Betreiber also deutlich mehr als nur ein responsives Frontend.
business-on.de: Welche Shop-Optimierungen sollte man in den kommenden Jahren nicht versäumen?
Oliver Kraft: Ambitionierte Betreiber sollten die Weichen für die Zukunft stellen und auf API-first Systeme sowie die konsequente Trennung von Frontends für die visuelle Ausgabe und Backends mit der Business-Logik setzen. Durch diese Entkoppelung entsteht die Möglichkeit neue Touchpoints aufzubauen, ohne jedes Mal Logik nachbauen zu müssen. So können zum Beispiel eine App, ein Online-Shop und eine Voice Anwendung als separate Kontaktpunkte entstehen, sich aber dennoch eine gemeinsame Geschäftslogik teilen. Das macht die künftige Entwicklung effizient und vor allem schnell.
business-on.de: Wie könnten künftige IoT-Konzepte im E-Commerce aussehen?
Oliver Kraft: Es gibt bereits eine Reihe von IoT-Anwendungen wie beispielsweise Regale, die sich selbst auffüllen, wenn eine integrierte Waage feststellt, dass das Gewicht der verbleibenden Artikel unter dem Mindestbestand liegt. Maschinen die ihren Wartungsbedarf vorhersehen und Wartungsmaterial und Servicetechniker selbständig bestellen sowie nutzungsbasierte Abrechnung für Equipment-as-a-Service-Geschäftsmodelle sind hier weiterhin zu nennen.
business-on.de: Vielen Dank für das Gespräch.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
WirtschaftDer erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.
WirtschaftIn der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen
