Die Zahl der im Jahr getätigten Onlinekäufe steigt jedes Jahr um etwa 10 Prozent. Bei einigen Produkten zeichnete sich schon 2013 die Vorliebe für den Onlinekauf ab, wie folgende Grafik von statista belegt.
Ursachen für die Entwicklung
Der Siegeszug des E-Commerce lässt sich sicherlich unter anderem damit begründen, dass immer mehr Nutzer das Internet für sich entdecken, es akzeptieren und dem Onlinehandel vertrauen. Nicht zuletzt liegt dies aber auch an der zunehmenden Verbreitung der Smartphones. Mittlerweile werden 40 Millionen Smartphones in Deutschland genutzt, vor einem Jahr lag die Zahl noch bei etwa 33 Millionen, vor drei Jahren gerade mal bei 15 Millionen. Über die bedienungsfreundliche Oberfläche und die leicht zu bedienenden Shopping-Apps werden täglich unzählige Aufträge abgewickelt, für die der Nutzer vor 15 Jahren noch in ein Geschäft in der Stadt gehen musste.
Einkaufsverhalten im Internet
Wer im Internet nach einem bestimmten Produkt sucht, für das er verschiedene Preise von Anbietern vergleichen und es sich im zweiten Schritt anschaffen möchte, wird von Suchmaschinen wie Google sofort auf das Angebot der Onlinehändler verwiesen. Die Suchergebnisse werden von Google nach der Anzahl der Suchanfragen für diese Seite durch Internetnutzer ausgegeben. Darüber hinaus blendet Google bevorzugt Internetseiten von Anbietern ein, die sich ihren Topstatus teuer erkauft haben. Shops, die ein vermeintlich günstigeres Angebot bieten und Läden, die der Nutzer zu Fuß innerhalb weniger Minuten erreichen könnte, werden unter den Suchergebnissen hingegen nicht angezeigt.
Natürlich ist es bequem und zeitgemäß, den Gegenstand vom heimischen Sofa aus zu ordern. Denkt man einen Schritt weiter, so sollte man sein Verhalten zumindest kritisch hinterfragen. Was passiert mit den regionalen Geschäften? Da viele Internetnutzer das gleiche Verhalten zeigen, gehen kleinen Geschäften nach und nach die Kunden aus. Als Folge schreiben sie Verluste, gehen im schlimmsten Fall sogar bankrott und müssen schließen. Die Innenstädte großer Städte veröden zusehends; das Stadtbild wird größtenteils nur noch von den riesigen Ketten dominiert.
Was macht Locafox anders?
An diesem Punkt setzt Locafox an. Die Suchmaschine des gleichnamigen 2013 gegründeten Start-ups nutzt lokal orientierte Suchroutinen und liefert dem Anwender letztlich ausschließlich Suchergebnisse, die in Geschäften um die Ecke kaufbar sind. Wer beispielsweise eine bestimmte Handtasche in Berlin sucht, der bekommt im Zuge des Suchvorgangs sämtliche Einzelhandelsgeschäfte in Berlin aufgelistet, die die Tasche führen. Zusätzlich sieht er, wie weit die jeweiligen Geschäfte von seinem Standort entfernt liegen und kann so im nächsten Schritt direkt planen, wie viel Zeit er für einen Abstecher in diesen Laden einplanen muss.
Zukunftschancen und Prognosen
Die Prognosen für den Online Handel sehen bis 2015 immer noch sehr gut aus. Aber es ist durchaus denkbar, dass auch Locafox ein Erfolgsmodell für die Zukunft wird. Dies liegt unter anderem auch an dem geänderten Verhalten der Verbraucher. Wo sich früher Kunden nur für den Preis eines begehrten Objektes interessiert haben, sind sie heute deutlich anspruchsvoller. Fragen der Nachhaltigkeit und der Regionalität rücken für viele immer mehr in den Fokus. Vielleicht hilft Locafox Kunden wieder, einen Schritt in diese Richtung zu gehen.
Dem etwas überspitzten Horrorszenario, dass sämtliche Einzelhändler in den Innenstädten der Großstädte pleitegehen, wirkt Locafox durch seinen Ansatz mit dem Fokus auf den stationären Handel entgegen. Für die Zukunft wird sicherlich interessant sein, ob die Suchmaschine von potentiellen Kunden ausreichend gewürdigt wird und neben einem Giganten wie Google überhaupt bestehen kann. Zu wünschen wäre es ihr.
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation
