News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
17. April 2023

Innovatives Facelift für den globalen Rennsport

2006 beendete Norman Simon seine aktive Rennfahrerkarriere. Er hatte bereits als Teenager sein Talent hinter dem Lenkrad unter Beweis gestellt und 1991 den Titel in der deutschen Junior-Kart-Meisterschaft gewinnen können. Anschließend war er Rennfahrer in der Formel 3, wechselte in die US-Le-Mans-Series (ALMS), nahm an der FIA GT-Meisterschaft und der japanischen Super GT sowie der britischen Tourenwagen-Meisterschaft teil. Auch beim Klassiker der 24 Stunden von Le Mans saß er hinter dem Steuer.

Seit fast zwei Dekaden gab es bei der Administration im Rennsport kaum Innovationssprünge

17 Jahre sind seither vergangen. In einer technologiegetriebenen Branche wie der Formel Eins, Zwei oder Drei eine halbe Ewigkeit. Zum Vergleich: 2006 gab es noch kein iPhone, heute reden wir über Geräte, die die Welt und unseren Alltag beherrschen. Gespiegelt auf die Renn-Boliden: Die Autos von einst haben mit den Wagen von heute kaum mehr gemeinsam als vier Reifen und ein Chassis.

Doch während sich die Fahrzeuge und die Fahrzeugtechnologie nicht nur im Profibereich dynamisch weiterentwickelt haben, scheint die Organisation der Verwaltungsabläufe selbst in der Motorsportszene in der Vergangenheit gefangen zu sein.

Einzigartige Plattform für Fahrer, Rennveranstalter und Motorsportteams

Die Branche ist noch immer stark analog geprägt. Und genau diese Tatsache stört Norman Simon. Er hat mit onGRID eine disruptive Antwort darauf gefunden. Hinter onGRID steckt die erste voll digitalisierte Plattform für alle Spielarten des Motorsports. Der gebürtige Wiesbadener Simon sagt. Mit onGRID hat das Start-up eine bislang einzigartige Plattform entwickelt, die es Rennveranstaltern und Teilnehmern unabhängig vom Einsatzgebiet nach einmaliger Anmeldung und Registrierung ermöglicht, immer wieder ihren gesamten Verwaltungs- und Organisationsprozess mithilfe modernster Technologie digital und sicher abzuwickeln.

Vor vier Jahren hatte er die Idee für die Plattform. Die schoss spontan in seinen Kopf, als er sich während eines stundenlangen Flugs nach Schanghai mit einem aktuellen Rennfahrer unterhielt. Dem ehemaligen Rennfahrer und jetzigen Gründer wurde klar, dass sich die Verwaltungsabläufe im Motorsport seit Jahrzehnten nicht verändert haben: Viel Papierkram und großer Zeitaufwand.

Auf der innovativen Plattform des Berliner Unternehmens legen Rennfahrerinnen und Rennfahrer – ob aus dem Profi- oder dem Amateurlager, ob Motorradfahrer oder Autokönner – ihre Profile an und können dort auch ihre Rennlizenzen dokumentieren. Die Teams führen auf der Plattform ihren gesamten Fuhrpark mit allen Wagenpässen auf. Auch die Veranstalter der Rennen rund um die Welt sind vertreten und teilen dort etwa öffentlich ihre Ausschreibungen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein vereinfachter und digitalisierter Registrierungsprozesse, direkte Validierung aller Schritte und damit einhergehende Minimalisierung des manuellen Kontrollaufwands. Über ein Dashboard können vor allem die Veranstalter alle Informationen optimal überblicken. Die Plattform hat bereits die Serienreife erreicht.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt
    Business
    Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt

    Rabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen

    6 Min. LesezeitLesen
    ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence
    Business
    ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence

    Wenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.

    6 Min. LesezeitLesen
    Einzelunternehmen gründen – der Praxisguide für 2026
    Business
    Einzelunternehmen gründen – der Praxisguide für 2026

    Wer ein Einzelunternehmen gründen möchte, braucht weder Mindestkapital noch einen Gesellschaftsvertrag. Als natürliche Person können Sie direkt starten. Die Anmeldung beim Gewerbeamt und die steuerliche Erfassung über das Finanzamt genügen, die Gründungskosten bleiben meist unter 100 Euro. Dieser Praxisguide führt Sie Schritt für Schritt durch den Gründungsprozess 2026, liefert konkrete Steuervergleiche, zeigt Haftungsrisiken samt Gegenmaßnahmen und erklärt aktuelle Anforderungen wie die E-Rechnung-Pflicht. Das Wichtigste im Überblick Ein Einzelunternehmen lässt sich 2026 ohne Mindestkapital und Gesellschaftsvertrag gründen. Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung kosten zusammen meist unter 100 Euro.

    11 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite