IT-Sicherheitsexperten warnen vor dauerhaften Cyberbedrohungen

Die Entwicklungen in der Ukraine offenbaren, dass Konfliktparteien das Internet parallel zu den kriegerischen Auseinandersetzungen zu Boden, Luft und Wasser nutzen. Der digitale Raum dient dabei insbesondere für klassische Kriegsstrategien wie gezielte Desinformation, Propaganda, Spionage und Aufklärung. Experten sprechen aus diesem Grund von hybrider Kriegsführung. Regierungen, Unternehmen, aber auch die Bevölkerung müssen diese Entwicklung verstehen, um sich vor den drohenden Gefahren schützen zu können. Der digitale Raum wird auf lange Sicht zu einem wichtigen Austragungsort für internationale, aber auch zivile Konflikte.
Umkämpftes Internet als neue Realität
Unabhängig vom Ausgang des Konflikts in der Ukraine hat Russland den Zustand eines permanenten Cyberkonflikts eingeleitet. Selbst wenn es Vereinbarungen gibt, selbst wenn die Dinge zu einem Anschein von Normalität zurückkehren, hat sich das Internet verändert. Und das hat Auswirkungen auf jeden einzelnen Nutzer: Die bisher bestehenden Probleme hinsichtlich der Sicherheit verstärken sich, jeder ist ein potentielles Ziel – nicht nur für Kriminelle. Die möglichen Konsequenzen dieser Entwicklungen können schnell zur Verwirklichung einer dystopischen Welt führen, wenn Regierungen zum Schutz vor Angriffen auf eine allumfassende Überwachung und weitreichende Kontrollmechanismen setzen. Auch ist der Weg zu Walled Gardens kurz, also geschlossenen Plattformen, auf denen nur vom Hersteller zugelassene Anwendungen nutzbar sind.
Von Joanna Rusin-Rohrig, Country Manager DACH bei NordVPN
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KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?
