Karriere im Personalmanagement: Die wichtigsten Schritte für die eigene Karriereleiter

Die Arbeit als Personalmanager ist unglaublich vielfältig und spannend. Wer sich für den Bereich interessiert, hat zudem hervorragende Zukunftsaussichten, denn jedes Unternehmen benötigt jemanden, der sich um Personalangelegenheiten kümmert. Ob Bewerbungsgespräche führen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen machen oder Mitarbeitern bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen – im Personalwesen wird es nie langweilig. Doch was braucht es eigentlich, um im Personalmanagement durchzustarten und einen der heißbegehrten HR Jobs zu ergattern?
Was ist Personalmanagement?
Ob Human Resources Manager, HR Spezialist, Manager im Personalwesen oder schlicht und einfach Personaler – so vielfältig wie der Beruf, so viele Bezeichnungen gibt es dafür auch. Wer denkt, dass die Arbeit des Personalers nach ein paar Bewerbungsgesprächen und Zu- oder Absagen endet, der täuscht sich gewaltig: Der Personaler kümmert sich nicht nur um die Einstellung, sondern auch um das On-Boarding, die Weiterbildung der Mitarbeiter, die Karriereplanung und vieles, vieles mehr.
Grundsätzlich lässt sich das Personalwesen in zwei Kernbereiche unterteilen:
1. Personalentwicklung
In diesem Bereich geht es vor allem um die Betreuung der Mitarbeiter, die individuelle Entwicklung und Personalbindung. In der Personalentwicklung sind Human Resources Manager für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter zuständig. So haben Personaler zum Beispiel die Aufgabe, die Talente von morgen zu erkennen und diese dementsprechend zu fördern (z.B. durch Weiterbildungen etc.). In der Personalentwicklung geht es u.a. auch darum, Mitarbeiter durch bestimmte Anreize an das Unternehmen zu binden. Natürlich fallen unter die Aufgaben der Personalentwicklung auch Dinge wie Neueinstellungen, Positionsveränderungen oder Kündigungen.
2. Personalverwaltung
Im Gegensatz zur Personalentwicklung geht es in der Personalverwaltung um das Rekrutieren von passgenauen Fachkräften. Typische Aufgaben in der Personalverwaltung sind Bedarfsanalysen und Analysen der gesuchten Fähigkeiten für die ausgeschriebene Stelle, Kommunikation mit der Fachabteilung, die Gestaltung und Schaltung von Stellenausschreibungen, Active Sourcing, Controlling, Sachbearbeitung, Lohnabrechnung und vieles mehr.
Personalmanagement: Muss ich dafür studieren?
Wer durch die Stellenanzeigen für Personalmanager scrollt, der stellt schnell fest: Meist ist ein Studium Voraussetzung für den Berufseinstieg. Für die Arbeit als Personaler kommen mehrere Studiengänge in Frage: So sind zum Beispiel Absolventen im Bereich BWL, Kommunikationswissenschaften oder (Wirtschafts-)Psychologie sehr beliebt. Das liegt daran, dass diese Studiengänge entweder einen Fokus auf das Thema Personal legen oder Spezialisierungen in diesem Themenbereich anbieten. Wer nach dem Bachelor seinen Fokus voll und ganz auf HR Management legen möchte, kann außerdem einen Masterstudiengang im Personalmanagement an den folgenden Unis absolvieren:
- BiTS
- Hochschule Heilbronn
- Hochschule für Ökonomie und Management
- Management Center Innsbruck
- Cologne Business School
- TH Deggendorf
Tipp: Diverse Praktika oder facheinschlägige Nebenjobs während des Studiums erleichtern den Jobeinstieg immens.
Wer nicht studieren möchte bzw. bereits einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hat, muss übrigens nicht verzweifeln: Gerade der HR-Bereich eignet sich auch hervorragend für Quereinsteiger. Neben fachlicher Qualifikation spielen nämlich ausgeprägte Soft Skills eine außerordentlich wichtige Rolle im HR-Bereich. Durch längere Praktika oder entsprechende Weiterbildungen ist es daher auch als Quereinsteiger möglich, Karriere im Bereich HR zu machen.
Soft Skills: Das A & O im Personalmanagement
Soft Skills wie Teamfähigkeit, Verhandlungssicherheit und Kommunikationsgeschick sind wohl in kaum einem Bereich der Wirtschaft so gefragt wie im Personalwesen. Schließlich geht es im HR Management darum, nachvollziehbar zu kommunizieren und wichtige Personalentscheidungen zu treffen. All das verlangt zudem Fingerspitzengefühl und eine gute Menschenkenntnis. Wer zudem ein Basiswissen im Bereich Psychologie aufweist (wie verhalten sich Bewerber/Mitarbeiter in bestimmten Situationen? Mit welchen Persönlichkeitstypen habe ich es hier zu tun?), wird im Beruf des Personalmanagers garantiert Erfolg haben. Diese Soft Skills sollten Personaler unbedingt mitbringen:
- Souveränes Auftreten
- Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit
- Soziale Kompetenz
- Durchsetzungsvermögen und Konfliktmanagement
- Diplomatisches Geschick
- Empathie
- Teamfähigkeit
- Hands-on-Mentalität
Neben diesen Qualitäten spielen auch Gewissenhaftigkeit und Eigenständigkeit eine wichtige Rolle im Beruf des HR-Managers. Ein guter Personaler arbeitet eigenständig und sorgfältig. Wer gleichzeitig analytisch und kreativ denken kann, ist die ideale Besetzung für den Posten als HR Manager.
Diese Qualifikationen sind ebenfalls von Vorteil
Neben einem einschlägigen Studium bzw. entsprechenden Weiterbildungen sowie ausgeprägten Soft Skills, sollten am besten auch die folgenden Kompetenzen vorhanden sein:
- Verhandlungssicheres Englisch
- Gute MS Office Kenntnisse
- Erfahrungen im Projektmanagement von Vorteil
- Kenntnisse zu Tarifverträgen sowie zu Arbeitsrecht und Controlling
Wie sieht meine Zukunft als Personalmanager aus?
Die Anforderungen für den Jobeinstieg sind meist klar definiert. Doch wie geht es weiter, wenn man den Job als Personaler ergattert hat? Personalmanager haben in der Regel tolle Aufstiegschancen. Meist erfolgt der Einstieg ins Personalwesen über eine Position als Generalist in der Junior Position. Darauf folgt üblicherweise die Senior Position. Anschließend gibt es noch die Möglichkeit, einzelne Teams zu leiten bis hin zur Bereichsleitung.
Doch das ist nicht alles: Auch im HR-Consulting sind Personalmanager inzwischen sehr begehrt. Vor allem mittelständische Unternehmen setzen gerne auf externe Berater zur Rekrutierung von Fach- und Führungspersonal, wenn diese nicht über ausreichende Ressourcen zur Personalführung bzw. -verwaltung verfügen.
Mit welchem Gehalt kann ich als Personalmanager rechnen?
Für die Karriereplanung ist selbstverständlich auch das zukünftige Gehalt relevant. Als Faustregel gilt: Je größer das Unternehmen, desto mehr Lohn kann gefordert werden. Die Größe des Unternehmens ist jedoch nicht der einzige Einflussfaktor: Auch das Bundesland und deren Bestimmungen üben einen Einfluss auf den Verdienst aus. Als HR Generalist in der Junior Position kann man in der Regel mit einem Jahres-Bruttoeinkommen von circa 35.000 bis 48.000 Euro rechnen. Leider kommt auch im HR-Bereich häufig der Gender Pay Gap zum Tragen: Während Männer im Durchschnitt 64.000 Euro pro Jahr verdienen, bekommen Frauen hingegen nur circa 51.000 Euro pro Jahr bezahlt.
- Titelbild: Foto von picjumbo.com
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
MarketingDigitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.
IT & SoftwareWer kennt es nicht? Man besucht eine Fachmesse oder ein Firmenevent, schlendert durch die Gänge und wird an fast jedem Stand mit den gleichen Flyern, Kugelschreibern und langen Vorträgen konfrontiert. Nach der dritten Präsentation schaltet der Kopf meistens ab. Die Informationen rauschen vorbei, und am Ende des Tages bleibt oft nur ein Stapel Visitenkarten übrig, zu denen man kaum noch ein Gesicht vor Augen hat. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit das wertvollste Gut ist, stoßen klassische Marketing Methoden immer häufiger an ihre Grenzen. Die Erwartungshaltung des Publikums hat sich gewandelt. Niemand möchte mehr nur passiv beschallt werden; Menschen wollen Teil der Geschichte sein, sie wollen interagieren und etwas erleben. Hier kommt Gamification ins Spiel. Der Begriff klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, doch dahinter verbirgt sich eine knallharte Strategie. Es geht darum, bewährte Spielmechaniken in den geschäftlichen Alltag zu übertragen, um Barrieren zu brechen und echte Begeisterung zu entfachen.
