News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
24. August 2011

Kassenzettel per App archivieren

Ohne Kassenzettel keine Garantie oder Gewährleistung – vor dieser Situation standen bereits über ein Drittel der Bundesbürger.

300 Verbraucher wurden im Rahmen einer Studie dazu vor deutschen Elektronikmärkten in verschiedenen Regionen befragt. 36 Prozent der im Rahmen des „Reposito-Reports“ Befragten mussten innerhalb der letzten 24 Monate die Kosten für eine Garantiereparatur selber tragen.

„Mit dieser hohen Zahl hatten wir selber kaum gerechnet. Das ein Kassenzettel im Zeitalter von e-Tickets antiquiert ist, liegt auf der Hand – das aber daraus auch Schaden entstehen kann, ist verbraucherunfreundlich“, kommentiert Philipp Hartmann, Gründer von Reposito.

Das Unternehmen bietet mit einer Smartphone-App erstmals einen elektronischen und unverlierbaren Kassenzettel (www.reposito.com). Nutzer von iPhone 4 und 3GS können die kostenlose App bereits nutzen, in wenigen Wochen wird auch Android als Plattform abgedeckt.

Der Schuhkarton hat ausgedient

Schuhkartons und andere Kisten stehen bei den Bundesbürgern hoch im Kurs: 41 Prozent der 300 Befragten lagern dort Kassenzettel – nur 24 Prozent pflegen einen Ordner mit den Daten.

Vor einem Risiko schützt das dennoch nicht: dem völligen Ausbleichen des kostengünstigen Thermopapiers, auf dem viele Elektronikmärkte oder andere Geschäfte die Kassenzettel drucken. Eine Kopie kann schützen – doch knapp 70 Prozent ist dieser Aufwand einfach zu hoch.

Reposito macht sich zum Schutz vor diesem Prozess die eingebaute Smartphone-Kamera zunutze: Der originale Kassenzettel wird fotografiert, der Barcode mit der Handycam gescannt. Damit sind die relevanten Daten gespeichert, der Garantiezeitraum kann per Hand ergänzt werden, falls abweichend.

Und genau das entspricht auch dem Kundenwunsch: 48 Prozent der Befragten würden einen digitalen Kassenzettel bereits direkt beim Händler akzeptieren, weitere 40 Prozent wünschen sich noch eine Papierform zusätzlich.

Rechtliche Rahmenbedingungen werden eingehalten

Um auch im Fall eines defekten oder neuen Smartphones geschützt zu sein, wird der Datenbestand synchronisiert. „Das ist ähnlich eines Terminkalenders, der sich zwischen Handy und Laptop synchronisiert – nur lagern wir die Daten auf unseren sicheren Servern“, beschreibt Hartmann. Jederzeit kann der Nutzer über das Smartphone oder in wenigen Wochen auch über den PC-Browser auf die Daten zugreifen. Eine Papierkopie ist ebenfalls möglich – die gespeicherten Bilder des Kassenzettels können auch ausgedruckt werden.

Dabei entspricht der elektronische Kassenzettel nicht nur dem Verbraucherwunsch, sondern auch den rechtlichen Rahmenbedingungen: Auch die Stiftung Warentest bestätigte mehrfach die Rechtswirksamkeit eines so konservierten Kassenzettels. Und im Supportfall bietet die Reposito-App noch mehr: Ob Hotline-Telefon des Herstellers oder weitere Informationen, alles steht per Smartphone-App sofort zur Verfügung.

Über Reposito

Reposito (www.reposito.com) ermöglicht über eine kostenlose Smartphone-App (zunächst für iPhone) die Digitalisierung, Speicherung und Verwaltung von Kassenzetteln. Zur Nutzung der gesetzlichen Gewährleistung oder von Händler-Garantien stehen damit die wichtigen Beleg-Informationen jederzeit in einem Online-Archiv zur Verfügung.

Mit dem Smartphone wird der Papier-Kassenbeleg fotografiert und der Barcode gescannt. Neben der Verwaltung der Daten und der Möglichkeit zum Ausdruck können über die App von Reposito auch Garantieverlängerungen oder Schutzbriefe zu besonderen Konditionen abgeschlossen werden.

Quelle: ots

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Unfallrisiken im Betrieb – so schützen Unternehmen ihre Mitarbeiter
Arbeitsleben
Unfallrisiken im Betrieb – so schützen Unternehmen ihre Mitarbeiter

Arbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.

8 Min. LesezeitLesen
Wärmepumpen für Gewerbeimmobilien: Planung und Vorteile
Aktuell
Wärmepumpen für Gewerbeimmobilien: Planung und Vorteile

Wer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind

12 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite