Sternekoch Michael Fell (47) hat die „Villa am See“ in Tegernsee (Bayern) verlassen. Grund: „Unterschiedliche Auffassungen über das gastronomische Konzept“.
Die „Villa am See“ zählt zu den 90 besten Restaurants in Deutschland. Seit 2008 leuchtet sogar ein Michelin-Stern über dem Haus. Nun steht vorerst der ehemalige Souschef, Martin Rehmann, in der Küche. Er wird unterstützt von Peer Franke, der auch die „Fährhütte“ leitet.
Für Deutschlands Top-Restaurants zählt nur der Michelin
Die deutsche Gourmet-Szene hat ein repräsentatives und überraschend deutliches Urteil über die Bedeutung der großen Restaurantführer des Landes gefällt. Das Magazin „Sternklasse“ hatte 1.467 Gastronomen gebeten, ihre Bewertungen abzugeben. Ergebnis: nur der Guide Michelin zählt.
Den Michelin setzten 84 Prozent auf den ersten Platz. Die „rote Bibel“ der Gourmets ließ dabei seine sechs Mitbewerber alt aussehen. Gault Millau, Feinschmecker, Varta, Schlemmer Atlas, Marcellinos und der Große Restaurant & Hotel Guide versanken in der Bedeutungslosigkeit. Zur Bewertung standen Kompetenz , Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.
Zum Ergebnis befragt, äußerten sich bekannte und erfolgreiche Hoteliers und Chefs. Darunter auch Sternekoch Christian Rach: „Der Michelin ist seit Jahrzehnten der seriöseste. Die anderen Restaurantführer stecken in einem Dilemma. Für wen werden sie gemacht? Sind sie nur innerhalb der Branche und der Presse wichtig oder haben sie eine Relevanz für Gäste?“
Das Internet macht den klassischen Restaurantführern zunehmend Konkurrenz
Bernhard Zepf, Inhaber und Geschäftsführer des „Erbprinz“ in Ettlingen: „Die Form der Restaurantführer überholt sich zunehmend durch das Internet. Allein der Michelin-Führer wird vermutlich in der bestehenden Form überdauern“.
Sternekoch Frank Rosin aus Dorsten: „Subjektive Einschätzungen – man kann vor seinen persönlichen Vorlieben nicht fliehen – relativieren sich im Internet. Die neue Gastronomie-Generation wächst mit den neuen Medien.
Internet-Blogs für Gourmets überholen zum größten Teil Restaurantführer und dennoch brauchen wir auch zukünftig eine Orientierung wie sie der Guide-Michelin bietet.“
München in Sachen „Sterne“ auf Platz zwei in Deutschland
Die Stadt mit den meisten Sternen im deutschsprachigen Raum ist 2011 Berlin (13 Sterne), gefolgt von München mit zwölf und Hamburg mit zehn Sternen.
Bavaria Medienagentur
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ExpertentalkDie deutsche Wirtschaft befindet sich an einem Wendepunkt. Während Themen wie Fachkräftemangel und steigender Kostendruck den Alltag in vielen Betrieben bestimmen, rückt eine Technologie immer stärker in den Fokus: die Künstliche Intelligenz. Was vor kurzem noch nach ferner Zukunftsmusik klang, ist heute längst in der Realität der Unternehmen angekommen. Doch der Weg vom bloßen Ausprobieren hin zu einer Lösung, die echten wirtschaftlichen Mehrwert bietet, ist oft steinig. Viele Firmen stehen vor der Herausforderung, aus der Flut an Möglichkeiten genau die Anwendungen herauszufiltern, die ihre Prozesse spürbar entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Hier setzt die Arbeit von neura7 einer Marke der CodeArchitekten GmbH an. Das Team unterstützt Unternehmen dabei, die Brücke zwischen komplexer Technik und praktischem Nutzen zu schlagen. Dabei geht es nicht um abstrakte Algorithmen, sondern um Werkzeuge, die Mitarbeitern den Rücken freihalten und Routineaufgaben automatisieren.
RatgeberDer Arbeitsalltag ist meist von Effizienz, Zielen und Terminen geprägt. In dieser dynamischen Welt scheint für tiefes Mitgefühl und Stillstand oft kein Platz zu sein. Doch das Leben hält sich nicht an Dienstpläne. Wenn ein Mitarbeiter einen geliebten Menschen verliert oder das Team durch den Tod eines Kollegen erschüttert wird, ändert sich die Atmosphäre im Büro von einer Sekunde auf die andere. Plötzlich wirken die anstehenden Projekte unwichtig, und eine spürbare Betroffenheit legt sich über den Flur. In solchen Momenten zeigt sich die wahre Qualität einer Führungskraft. Es geht dann nicht mehr darum, Prozesse zu steuern, sondern für den Menschen da zu sein, der gerade den Boden unter den Füßen verloren hat. Ein richtiger Umgang mit Trauer im Unternehmen ist kein Hindernis für den Erfolg, sondern ein essenzieller Teil einer gesunden Unternehmenskultur. Wer als Chef in der Krise Menschlichkeit zeigt, schafft ein Fundament aus Vertrauen und Loyalität, das weit über den Moment hinaus Bestand hat.

