Verwaltungsinformatik: Ennepe-Ruhr-Kreis bildet IT-Talent aus

Ennepe-Ruhr-Kreis. Computer-Experten, die in der Verwaltung zuhause sind: Wer sich für ein Duales Bachelor-Studium Verwaltungsinformatik entscheidet, kann nach seinem Abschluss spannende Querschnittsaufgaben übernehmen. Der Ennepe-Ruhr-Kreis bietet in diesem Jahr einen Ausbildungsplatz an. Bewerbungen sind noch möglich.
„Für Absolventen gibt es sehr viele Einsatzmöglichkeiten“, erklärt Annika Fischer, Ausbildungsbeauftragte für die dualen Studiengänge beim Kreis. „Sie können Verwaltungsmitarbeitern EDV-Lösungen aufzeigen und sie in Computer- und Software-Fragen beraten. Und sie sind perfekt qualifiziert, um Projekte wie die Digitalisierung der Verwaltung weiter voranzutreiben.“
Auf diese Aufgaben bereitet ein dreijähriges duales Studium vor: Die Praxisabschnitte verbringen die Studenten in verschiedene Stellen der Kreisverwaltung. Dabei lernen sie zum Beispiel Hard- und Softwarekomponenten zu vernetzen, IT-Systeme mithilfe moderner Tools zu analysieren und bedarfsgerechte IT-Lösungen zu erstellen. Außerdem beschäftigen sie sich mit Angriffsszenarien auf Netzwerke und der IT-Sicherheit.
Die Theorie lernen die angehenden Verwaltungsinformatiker an der Hochschule für Polizei und Verwaltung. Module sind unter anderem Grundlagen der Informatik, IT-Anwendungsentwicklung, IT-Management, Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften.
Bewerben kann sich, wer sich für Verwaltung und Informatik interessiert, die allgemeine Hochschulreife oder vollgültige Fachhochschulreife hat, teamfähig, zuverlässig, leistungs- und lernbereit ist. Das duale Studium beginnt am 1. September. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.en-kreis.de und über den Auftritt des Ennepe-Ruhr-Kreises auf dem Portal www.ausbildung.de. Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Portal www.interamt.de unter der Stellen-ID 644631 möglich.
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?
