Influencer·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
19. April 2024

Werbung in der IT-Branche: Wie kleine Unternehmen die Gunst der Stunde nutzen

Als IT-Experte ist der eigene Bekanntheitsgrad wichtig für den Unternehmenserfolg. Ein Betreiber für Verwaltungssoftware lebt ebenso von Empfehlungen der Kundschaft wie ein Webdesigner oder ein freiberuflicher Programmierer. Aber welche Arten von Werbung versprechen Erfolg? Unser Ratgeber gibt einen Überblick.

Social-Media-Marketing ist unverzichtbar

Soziale Netzwerke sind für Werbung heutzutage unverzichtbar. Eine sinnvolle Idee in diesem Zusammenhang: echte Follower kaufen. Der Reichweitenaufbau auf Plattformen wie Instagram gestaltet sich für Betriebe nämlich schwierig. Ein Grund dafür liegt im Algorithmus der Plattformbetreiber. Langfristiges Wachstum gelingt leichter, wenn eine große Anhängerschaft für den Account existiert. Die gekauften Follower steigern das Interesse bei weiteren Nutzern und verleiten dazu, dem eigenen Account ebenfalls zu folgen. So erhöht sich das Interesse für den Kanal bei weiteren Anwendern. Die auf diese Weise gesteigerte Reichweite bringt mehr Klickzahlen und Kommentare. Letztlich gelten diese Faktoren als die bedeutsamsten Ressourcen für erfolgreiche Kundenakquise in den sozialen Netzwerken. Wem eine Firma sympathisch erscheint, neigt eher zum Kauf von Waren. Zugleich sollte sich ein IT-Unternehmen nicht allein auf dieses Vorhaben verlassen. Sondern es mit einer ambitionierten Werbestrategie verbinden. Der Entwickler eines Datenbereinigungstools könnte etwa in wöchentlichen Posts über spannende Themen wie die Gefahren von nicht gelöschten Daten sprechen – und die eigene Marke als Lösungsvorschlag in den Mittelpunkt rücken.

Mix aus analogen und digitalen Methoden

Softwareentwickler, Analysten, Consultants, Programmierer: Ihnen allen ist die überwiegende Arbeit im und mit dem Internet gemein. Nur auf das WW als alleinigen Multiplikator für Werbebotschaften zu setzen, wäre dennoch unseriös. Immerhin handelt es sich bei Fernsehen, Radio, Plakaten und Co. weiterhin um bei der Kundschaft beliebte Medien. Eine gesunde Mischung unterschiedlicher Methoden dürfte schnell Früchte tragen. Ein sinnvoller erster Schritt sind kostenlose Weiterempfehlungen durch zufriedene Kunden. Jeder Käufer sollte höflich und unaufdringlich zu einer Bewertung nach der Inanspruchnahme des Services ermuntert werden. Authentisch wahrgenommene Empfehlungen erhöhen die Bereitschaft anderer Nutzer, die Software oder den Service selbst auszuprobieren. Und damit auch die Chance auf steigende Umsätze.

Keine falsche Eitelkeit: Hilfe von Contentmanagern und Werbeagenturen nutzen

Häufig scheuen sich ITler, auf professionelle Strategien zu setzen. Die Gründe dafür liegen in erster Linie an den Kosten. Gerade Reparaturservices oder kleine Firmen setzen ihre begrenzten Budgets nur ungern ein. Zweifelsohne verlangen Agenturen hohe Honorare für ihre Dienstleistungen. Langfristig zahlt sich die Unterstützung von engagierten Experten allerdings aus. Denn häufig fehlt bedeutsames Wissen in Gebieten wie SEO oder Content-Marketing. Eine von Experten umgesetzte, ambitionierte Analyse und darauf aufbauende Strategie sorgt für steigende Kundenzahlen. Allein deshalb ist der Schritt eine Überlegung wert.

Regionale Unterstützung ausloten

Unsere globalisierte Welt ist regionaler verwurzelt als vermutet. Für die breite Masse der Menschen steht der Service vor Ort weiterhin an erster Stelle. Lokalzeitungen sind für Betriebe, die Werbung unter das Volk bringen möchten, ein empfehlenswerter Ansprechpartner. Ebenso sinnvoll ist es, bei in der Region angesiedelten Firmen um Unterstützung zu bitten. So helfen Affiliate-Partnerschaften mit Blogs, die Bekanntheit innerhalb des eigenen Bundeslandes zu steigern. Zugleich können klassische Werbeträger, etwa Sonnenschirme, bedruckte Autos oder Litfaßsäulen im öffentlichen Raum oder auf Festen zur Verbreitung des Firmennamens beitragen.

Langfristig denken und handeln

Das A und O bei der Werbeplanung ist Geduld. Manche Maßnahmen machen sich erst über die Jahre bemerkbar – versprechen dann aber umso mehr Erfolg.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
mydealz-Alternativen: Welche Schnäppchen-Portale lohnen sich für Selbstständige und kleine Unternehmen?
Business
mydealz-Alternativen: Welche Schnäppchen-Portale lohnen sich für Selbstständige und kleine Unternehmen?

Die beste mydealz-Alternative für Selbstständige ist ein Portal, das Zeit spart: Statt zahlreiche Community-Beiträge zu durchsuchen, finden sie auf kuratierten Schnäppchen-Portalen wie Preis-King eine redaktionelle Vorauswahl für Technik, Büroausstattung und Software. mydealz bleibt mit seiner großen Community stark, verlangt im Arbeitsalltag aber mehr eigene Suche. Welche Plattform zu welchem Bedarf passt und worauf Gewerbekunden achten müssen, zeigt der Vergleich. Für Unternehmer entscheidet sich der Wert eines Deals nicht allein am ausgewiesenen Rabatt. Wer Büro-Technik günstig kaufen möchte, braucht einen passenden Liefertermin, einen verlässlichen Verkäufer und eine Rechnung für die Buchhaltung. Gerade bei gewerblichen Käufen können andere Regeln gelten als beim privaten Einkauf. Ein Deal-Portal hilft bei der Suche; die Prüfung des konkreten Angebots bleibt Teil der Kaufentscheidung.

13 Min. LesezeitLesen
Wann lohnen sich GEO-Signale für lokale Lead-Streams?
Marketing
Wann lohnen sich GEO-Signale für lokale Lead-Streams?

Ob ein Unternehmen im regionalen Umfeld wahrgenommen wird oder online unsichtbar bleibt, hängt zunehmend von seiner Präsenz bei lokalen Suchanfragen ab. Handwerksbetriebe, lokale Dienstleister und der stationäre Einzelhandel bemerken die Unterschiede oft unmittelbar an der Zahl eingehender Anfragen. Geografische Signale können darüber entscheiden, ob eine Website bei standortbezogenen Suchen erscheint oder in den Suchergebnissen kaum Beachtung findet. Die zentrale Frage ist allerdings nicht, ob diese Signale grundsätzlich wirken, sondern wann sich der damit verbundene Aufwand in messbaren Anfragen auszahlt. Schließlich profitiert nicht jedes Geschäftsmodell gleichermaßen davon. Welche Ergebnisse möglich sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Wann standortbezogene Signale echte Anfragen erzeugen

4 Min. LesezeitLesen
Interview mit Regina Käser: Wie Beratung und Handwerk den Friseurbesuch prägen
Expertentalk
Interview mit Regina Käser: Wie Beratung und Handwerk den Friseurbesuch prägen

Ein Friseurbesuch beginnt selten mit einer fertigen Lösung. Er beginnt mit Fragen: Welcher Schnitt trägt sich im Alltag gut? Welche Farbe passt zum Typ? Wie viel Pflegeaufwand ist realistisch? Gerade regionale Salons stehen für eine Verbindung aus Handwerk, Beratung und persönlicher Nähe, die über die reine Dienstleistung hinausgeht. Wie sich dieser Anspruch im Arbeitsalltag umsetzen lässt, erklärt Regina Käser im Gespräch. Die Friseurmeisterin betreibt den Salon Föhnlage in Tauting bei Murnau und verbindet dort klassisches Handwerk mit einer naturorientierten Arbeitsweise. Außerdem verrät sie, worauf Gäste vor einem Termin achten sollten. Zwischen Handwerk, Beratung und persönlichem Stil Regina Käser ist Friseurmeisterin. Ihr Salon liegt in Tauting, einer ruhigen Ortslage nahe dem Staffelsee mit Blick auf die Berge. Der Salon richtet sich an Kundinnen und Kunden aus Tauting, Murnau und der regionalen Umgebung. Wer beispielsweise einen professionellen Friseur in Murnau und Umgebung sucht, findet in Tauting einen persönlich geführten Betrieb mit festem Team.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite