Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
26. Oktober 2020

Wissen 2.0 – digital und erfolgreich

Das weiß auch Dr. Oliver Pott. Der Gründer von mehreren Multi-Millionen-Euro-Internet-Unternehmen und der Business-Coaching-Initiative founder.de, möchte Menschen darauf aufmerksam machen, wieviel ungenutztes Wissen und Potenzial in ihnen steckt, und wie man dieses zu einem stetigen Einkommensstrom ummünzen kann.

Dr. Oliver Pott – Kurzporträt

Dr. Oliver Pott lehrt in Paderborn Unternehmensgründung und Internetmarketing. Dabei gibt er nicht nur graue Theorie weiter, sondern Wissen, dieses er im Lauf seines Lebens bei seiner Tätigkeit als Unternehmer und Gründer von mehreren Internet-Businesses gesammelt hat. Sein Coaching-Business founder.de hat er ohne Kapital aufgebaut und damit bereits 500.000 Kunden angezogen. Sein Schlüssel zum Erfolg: Wissen digital weitergeben.

Digitales Wissen – auf die Skalierung kommt es an

In seinem neuesten Buch „Wissen zu Geld“ gibt Dr. Oliver Pott wertvolle Informationen, wie man durch den geschickten Verkauf des eigenen Wissens ein Unternehmen aufbauen kann. In Zeiten von E-Books und digitalen Inhalten ist es einfacher denn je, ein Buch zu veröffentlichen. Hat man einmal die Zeit investiert und das Wissen, das man weitergeben möchte, niedergeschrieben, kann es unendlich oft vervielfältigt und verkauft werden – der Effekt der Skalierung.

Dr. Oliver Pott möchte mit seinem Buch Menschen dazu ermuntern, ihr Wissen mit anderen zu teilen, sei es auch nur Nischenwissen, das im ersten Moment nicht interessant erscheint. Es sind nämlich vor allem Nischen, die meist das größte Potenzial haben, ein erfolgreiches Unternehmen darauf aufzubauen.

Mit dem Verkauf von Wissen in digitaler Form verkauft man also seine Zeit nicht mehr fortlaufend gegen Geld, sondern investiert nur ein einziges Mal die Zeit, um den Inhalt zu kreieren, der im Anschluss einen anhaltenden Strom an Einkommen generiert.

Kunden bezahlen nur für veredeltes Wissen

Wissen ist heutzutage schneller und umfangreicher verfügbar denn je. Selbst in Nischen existiert Expertenwissen, das durch eine Suche bei Google schnell und kostenlos abgerufen werden kann. Wer sein Wissen vermarkten möchte, muss es laut Dr. Oliver Pott daher veredeln. Denn nur wenn der Kunde einen Mehrwert für sich darin sieht, ist er bereit, dafür zu bezahlen und das Wissen nicht aus kostenlosen Quellen zu beziehen. In seinem Buch „Wissen zu Geld“ zeigt Dr. Oliver Pott Strategien auf und gibt den Lesern und potenziellen neuen Gründern Hilfsmittel an die Hand, wie sie ihre Nische finden, ihr Wissen veredeln und schlussendlich vermarkten können.

Schluss mit dem Tausch von Zeit gegen Geld

Das Ziel von Dr. Oliver Potts Buch soll sein, dass die Vermarktung des eigenen Wissens ein Ausstieg aus dem Hamsterrad darstellt, und Menschen ihr Wissen nicht mehr unter Wert verkaufen. Die Digitalisierung des Wissens soll ermöglichen, dieses auf Dauer für sich arbeiten zu lassen. Damit bleibt mehr Zeit zum Schreiben des nächsten Buches.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Rollende Innovation: Wie moderner Reifenservice Fuhrparks und Fahrzeughalter entlastet
    Innovation
    Rollende Innovation: Wie moderner Reifenservice Fuhrparks und Fahrzeughalter entlastet

    Reifen gelten im Alltag oft als reines Verschleißteil. Doch im modernen Straßenverkehr spielen sie eine strategische Rolle. Für Flottenbetreiber und Fahrzeughalter sind sie ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die gesamten Betriebskosten eines Fahrzeugs geht. Ein klassischer Werkstattbesuch für den reinen Radwechsel deckt die heutigen Anforderungen oft nicht mehr ab. Der Reifenservice hat sich im Laufe der Zeit von einer handwerklichen Aufgabe zu einer umfassenden Dienstleistung entwickelt. Moderne Konzepte und gut abgestimmte Prozesse helfen inzwischen maßgeblich dabei, die Mobilität auf der Straße effizienter, sicherer und vor allem planbarer zu gestalten.

    3 Min. LesezeitLesen
    Immobilienverkauf mit Weitblick: Franz Knon über Vorbereitung, Vermarktung und Übergabe
    Expertentalk
    Immobilienverkauf mit Weitblick: Franz Knon über Vorbereitung, Vermarktung und Übergabe

    Ein Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.

    6 Min. LesezeitLesen
    Der Markt des Abschieds: Ökonomie und Wandel im Bestattungswesen
    Wirtschaft
    Der Markt des Abschieds: Ökonomie und Wandel im Bestattungswesen

    Der Tod gehört unweigerlich zum Leben dazu. Gleichzeitig bildet er die Basis für einen der ältesten und beständigsten Wirtschaftszweige überhaupt. Über viele Jahrzehnte hinweg war die Arbeit in dieser Branche stark von festen Traditionen geprägt und veränderte sich kaum. Doch dieses Bild wandelt sich aktuell spürbar. Die Gesellschaft entwickelt sich weiter, und damit auch die Art, wie Menschen trauern und Abschied nehmen. Feste Familienstrukturen lösen sich auf und Angehörige wohnen oft weit verstreut. Zudem verlieren klassische, kirchliche Rituale für viele an Bedeutung. Aus diesen gesellschaftlichen Veränderungen entstehen ganz neue Kundenbedürfnisse, wenn es um die Gestaltung einer Beisetzung geht.

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite