Entwicklungen wie die Digitalisierung oder die Industrie 4.0 verlangen von Unternehmen, sich den Herausforderungen und Veränderungen zu stellen. In der Realität wird jedoch meist nicht genug in die Umsetzung investiert. Viele Unternehmen pochen weiterhin auf klare Machtverhältnisse und starre Hierarchien, obwohl diese auf den schnelllebigen Märkten meist hinderlich sind.
Um auf Veränderungen ohne große Verzögerungen reagieren zu können, sollten vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) den Weg zur Agilität beschreiten, da sie nah am Kunden arbeiten. Agiles Arbeiten erfüllt die Anforderungen der Kunden schneller und vor allem flexibler als klassische Arbeitsmodelle. Doch was sind die ersten Schritte? Hier finden Sie Ratschläge, die jedoch keine professionelle agile Beratung ersetzen.
Agilität im Unternehmen: mehr als Scrum
Agilität wird oft auf bestimmte Methoden wie Scrum oder Kanban begrenzt. Ein Unternehmen hat allerdings zahlreiche Möglichkeiten, die Agilität zu steigern. Überdenken Sie folgende Bereiche, um in die unternehmerische Zukunft aufzubrechen.
Schaffen Sie Arbeitsbedingungen, die zum flexiblen Arbeiten passen
Agilität bedeutet, in selbstorganisierten crossfunktionalen Teams zu arbeiten. Diese integrieren alle notwendigen Werkzeuge, um ihre Aufgabe eigenverantwortlich erledigen zu können. Um das zu ermöglichen, müssen sich die Führungspositionen anpassen. Ihre Aufgabe ist, die passenden Rahmenbedingungen für das selbstständige Arbeiten ihrer Mitarbeiter zu schaffen. Die bisherige Kontrolle durch das Management sollte abgeschafft werden.
Überdenken Sie die Prüfung der Zielvorgaben
Alle unternehmerischen Veränderungen erfordern Mut und Geduld, denn agile Methoden brauchen Zeit, um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Deshalb ist eine Veränderung des Controllings unerlässlich. Statt die Einhaltung von Meilensteinplänen wird lediglich die Erfüllung der Ergebnisvorgaben überprüft.
Kleine Experimente, die bei Erfolg skalierbar sind
Starten Sie mit kleinen Schritten. Jedes Unternehmen reagiert unterschiedlich auf den Einsatz agiler Methoden. Am besten führen Sie anfangs kleine Experimente durch und weiten die Veränderungen bei Erfolg aus.
Offene Kommunikation für mehr Agilität
Dazu brauchen Mitarbeiter die Gewissheit, sich ohne drohende Konsequenzen offen über Fehler und Probleme austauschen zu dürfen. Die Kommunikationskanäle müssen ebenfalls durch beispielsweise Open Spaces optimiert werden. Der Austausch der Mitarbeiter wird gefördert und es können die unterschiedlichen Fähigkeiten zur Problemlösung genutzt werden.
Stetige fachliche Weiterbildung fördern
Um die Agilität im Unternehmen zu steigern, sollten die Fertigkeiten der Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand sein. Das ist essenziell, um auf alle Anforderungen der Märkte reagieren zu können. Dafür muss die Lernbereitschaft der Mitarbeiter hoch sein. Geeignete Schulungsmaßnahmen und Workshops, die über den Tellerrand der eigenen Profession hinausblicken lassen, sollten aber auf jeden Fall vom Unternehmen gestellt werden.
Fazit: Agiles Arbeiten für Flexibilität und Innovation
Agilität sorgt bei der richtigen Ausführung für ein flexibles und innovatives Unternehmen. Der Wandel startet klein und zieht sich dann durch die gesamte Organisation. Die Unternehmens- und Arbeitskultur entwickelt sich weg von starren Hierarchien, hin zum eigenständigen Arbeiten. Da die Strukturen jedes Unternehmens individuell sind, gibt es keine Maßnahmen, die in jedem Fall für mehr Agilität und die damit verbundene höhere Kundenzufriedenheit sorgen. Um die Agilität effektiv voranzutreiben, sollten Sie deshalb auf professionelle Hilfe vertrauen.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten

