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business-on.de Redaktion
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19. April 2016

Der richtige Server für Selbstständige und Startups

Shared Hosting von der Stange

Normale Webhosting-Angebote haben einen großen Vorteil. Sie sind günstig. Aber sie haben auch einige gravierende Nachteile. Zum einen liegt die eigene Webseite dort mit zum Teil Tausenden anderer Webseiten auf einem Server. Das bedeutet, dass eine kleine Zahl von ressourcenhungrigen Nachbarseiten die Performance der eigenen Seite in die Knie zwingen kann. Zum anderen sind auf solchen vorgefertigten Hosting-Lösungen die Funktionen nicht auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Kein Startup benötigt Tausende E-Mail-Adressen, aber vielleicht individuell konfigurierbare PHP- und Datenbankkonfigurationen. Daher ist ein normales Businesspaket für internetaffine Unternehmen meistens technisch nicht ausreichend, noch weniger jedoch passgenau.

V-Server nur als Zwischenschritt

Die nächste Stufe wäre ein V-Server. Das V steht für virtuell. Ein virtueller Server ermöglicht im Prinzip dieselben technischen Einstellungen wie ein normaler Server. Allerdings bedeutet ein virtueller Server auch, dass mehrere V-Server auf einer Maschine laufen. Auch hier ergeben sich Grenzen für individuelle Konfigurationen, die Performance und nicht zuletzt für die Sicherheit.

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Ein echter eigener Server – ist das nicht zu teuer?

Ein gemieteter oder eigener Server ist die Königsklasse des Webhostings. Der Vorteil ist klar die individuelle Konfigurierbarkeit. Ein Unternehmen mit Schwerpunkt im Online-Business kommt ohne eigenen Server kaum aus. Nur über eine eigene Maschine lassen sich alle eigenen Anwendungen passgenau realisieren und eine gute Performance erzielen.

Das alles kostet längst nicht mehr wie früher Tausende Euro im Jahr. Denn Unternehmen können gute Server auch bei knapp bemessenem IT-Budget mieten. Je nach Anforderungen sind die Kosten für den Server sogar mit monatlich unter 100 Euro sehr niedrig anzusetzen. Das kommt speziell Gründern ohne dickes Finanzpolster entgegen.

Eine gute Übersicht über verschiedene Serverangebote bietet das Vergleichsportal rootservermieten.com. Die Angebote sind unterteilt für Einsteiger, Profis und den Premiumbereich. So kann sich jedes Startup überzeugen, dass es für die eigenen Ansprüche einen bezahlbaren Miet-Server gibt.

Root oder Managed Server?

Dennoch gibt es einiges bei der Auswahl zu beachten. Der Preis sollte nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Zu unterscheiden sind vor allem Root-Server und Managed Server.

Root-Server für Unternehmen mit IT-Experten

Ein Root-Server ermöglicht die vollständige Kontrolle über die Maschine. Das erlaubt alle Freiheiten, die speziell für eigene Entwicklungen in einem Online-Shop oder anderen Portalen hilfreich sind. Ein Root-Server bedeutet aber eine deutlich höhere Anforderung an die eigenen IT-Kompetenzen. Denn der Mieter des Servers ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Dazu ist jedoch geschultes und qualifiziertes Personal erforderlich. Viele Selbstständige und Startups verfügen nicht über solche Fähigkeiten und die Ressourcen, einen eigenen Server zu warten und abzusichern.

Die Risiken einer Sicherheitslücke sind daher bei eigener Verantwortung höher. Und eine Sicherheitslücke kann temporär zum Totalausfall des Umsatzes führen. Ein Problem sind Hackerangriffe wie DDoS-Attacken, die den Server lahmlegen sollen, oder Brute-Force-Attacken, die Passwörter ausspionieren. Allein diesen beiden breit angelegten Angriffswellen können Serverbetreiber ohne fundiertes Know-how nichts entgegensetzen.

Sichere Alternative: Managed Server

Ein Managed Server bietet bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Freiheiten wie ein Root-Server. Allerdings kümmert sich der Hoster darum, Sicherheitslücken sofort zu schließen, Angriffe abzuwehren und jede eingesetzte Server-Software aktuell zu halten. Wenn die Konfiguration zum eigenen Anspruch passt, können mit einem Managed Server sogar Internet-Unternehmen ohne IT-Experten ihr Business sorgenfrei betreiben. Wichtig ist jedoch, dass der Support schnell und zuverlässig arbeitet.

Server-Lösungen im Vergleich

Gerade Internetunternehmen kommen um einen eigenen Server nicht herum. Der Vorteil, die Leistung nicht mit anderen teilen zu müssen, macht sich nicht zuletzt positiv für die Besucher bemerkbar. Ein Root-Server erlaubt alle Freiheiten, verlangt jedoch auch ein großes Maß an Kompetenz und Zeit. Ein Managed Server ist die sichere Lösung, beinhaltet aber technische Einschränkungen und steht und fällt mit dem Support. Insgesamt ist das Mieten eines eigenen Servers nicht nur Internet-Unternehmen zu empfehlen. Die Wahl der Administration (selbst oder durch Hoster) hängt dann nicht zuletzt von den eigenen Kompetenzen und Ressourcen ab.

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