Fritz Trott: „Die junge Generation möchte keine 40-Stunden-Woche auf Lebenszeit“

Business-on.de: Was bietet Zenjob den Unternehmen?
Fritz Trott: Mit Softwaretechnologie verbindet Zenjob große und mittelständische Unternehmen mit Studierenden, die auf der Suche nach flexiblen Nebenjobs sind. Über das Buchungsportal von Zenjob können Firmen studentisches Personal online anfragen und das gesamte Personalmanagement – von der Buchung bis zur Abrechnung – digital abwickeln. Die Studierenden selbst sind auf Zeitarbeitsbasis angestellt und finden kurz- oder längerfristige Jobmöglichkeiten mit einem Klick über die Zenjob App. Hierbei können sie flexibel entscheiden, wann und wie oft sie arbeiten.
Business-on.de: Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?
Fritz Trott: Cihan Aksakal, Frederik Fahning und ich haben uns vor vier Jahren kennengelernt. Wir kamen alle aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Arbeitswelt, haben aber alle im eigenen Umfeld den Bedarf einer neuen Lösung gesehen. Seit der Gründungsphase sind wir angetrieben von der Vision, die Arbeitswelt nachhaltig durch den Einsatz von Technologie zu verbessern. Wir wollen ermöglichen, dass Menschen morgens aufwachen, unsere App öffnen und frei entscheiden können, ob sie für heute oder nächste Woche einen Job haben wollen.
Business-on.de: Welche Trends gibt es beim Thema Arbeitszeitmodelle und wo sehen Sie Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter?
Fritz Trott: Unsere digitale Lebenswelt ist nutzerzentriert und immer mehr auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Zudem ist es die junge Nachwuchsgeneration gewöhnt, alles via Smartphone zu organisieren. Diese Ansprüche übertragen sich auch auf die Arbeitswelt: Für junge Menschen hat eine individuelle Lebensgestaltung die höchste Priorität. In Zeiten des “War of Talents” wird es für Arbeitgeber immer schwieriger, junge und talentierte Menschen zu finden, weil sich der Arbeitsmarkt von einem “Arbeitsmarkt der Arbeitgeber” zu einem “Arbeitsmarkt der Arbeitnehmer” entwickelt. Dieser Trend bringt aber auch Vorteile für Unternehmen: Ein Arbeitnehmer, der sich bewusst und selbstbestimmt für einen Job entscheidet, ist motivierter. Zudem erhöht eine ausgewogene Work-Life-Balance die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer.
Business-on.de: Wie muss Ihrer Meinung nach ein modernes Arbeitsmodell aussehen?
Fritz Trott: Ein modernes Arbeitsmodell muss auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer eingehen und Flexibilität bieten. Die junge Nachwuchsgeneration möchte keine 40-Stunden-Woche auf Lebenszeit. Sie bevorzugt es, an ausgewählten Tagen zu arbeiten und das Arbeits- und Privatleben frei zu gestalten. In Zukunft wird es immer mehr digitale Arbeitsplattformen am Markt geben, weil diese zeitliche Flexibilität und verschiedene Beschäftigungsmodelle für Arbeitnehmer ermöglichen. Ein Teil der Menschen findet und bucht sich dann seine Jobs nur noch via App.
Business-on.de: Wie stellt Zenjob sicher, dass Unternehmen und passende Studierende zusammenfinden? Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Studierenden evaluiert?
Fritz Trott: Der Zenjob-Algorithmus sorgt für eine passgenaue Vorauswahl zwischen Job und Student. Die Kombination aus automatisierter Vorauswahl und menschlicher Überprüfung beschleunigt die Personalsuche immens und macht diese hocheffizient – ohne jedoch an Qualität und Zuverlässigkeit zu verlieren. Gleichzeitig können sich beide Parteien nach jeder Schicht bewerten. Das fördert die Zufriedenheit und hilft uns, auf Probleme und Präferenzen zu reagieren.
Business-on.de: Hat das Unternehmen die Chance, einen Studierenden öfter zu buchen, wenn es mit dessen Arbeit zufrieden war?
Fritz Trott: Wir bieten kurz- und längerfristige Jobmöglichkeiten an. Wenn Unternehmen und Studierender langfristig zusammenarbeiten wollen, dann bieten wir auch hierfür individuelle Lösungen.
Business-on.de: Welchen Mehrwert schafft Zenjob mit dem speziellen Zeitarbeitsmodell für Unternehmen?
Fritz Trott: Unternehmen müssen auf Personalschwankungen flexibel reagieren können. In der Realität ist es aber schwierig, bei spontanen Ausfällen kurzfristig Personal zu finden. Hier greifen wir ein. Unternehmen können bei Zenjob innerhalb kürzester Zeit ganz einfach über das Buchungsportal Personal online anfragen. Dank des algorithmenbasierten Job-Kandidaten-Matching können Aushilfskräfte wenn nötig sogar schon innerhalb eines Tages gefunden werden. Zudem werden Arbeitsverträge, Rahmenvereinbarungen und Abrechnungen digital unterschrieben und automatisiert verschickt. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich enorm. Die Kombination aus Zeitarbeitsmodell und Technologie erhöht die Flexibilität für beide Seiten und die Personal- und Jobsuche ist deutlich schneller, effizienter und ökologischer.
Business-on.de: Wo sehen Sie Zenjob in fünf Jahren? Können Sie sich vorstellen, in Zukunft nicht nur Personaldienstleister für Studierende, sondern auch für weitere Zielgruppen zu werden?
Fritz Trott: In Zukunft soll nicht nur Studierenden, sondern allen Menschen ermöglicht werden, das Arbeitsleben frei und selbstbestimmt zu gestalten. Die Devise lautet: “Manage your jobs with a click”
Business-on.de: Welche Anforderungen hat die Generation Z an einen Arbeitgeber?
Fritz Trott: Die Generation Z hat kein Interesse mehr an starren Arbeitszeitmodellen. Ganz egal ob während dem Studium oder danach – wir müssen den Arbeitsmarkt überdenken. Das wir mittlerweile über 10.000 Jobs pro Monat vermitteln, zeigt, dass unser Modell den aktuellen Zeitgeist trifft.
Mehr Informationen auf www.zenjob.de
PersonalWer in Stuttgart einen Sterbefall organisieren muss, braucht in den ersten Tagen vor allem dreierlei: einen erreichbaren Bestatter, einen klaren Fahrplan und Wissen über lokale Friedhofsregeln. Ein Todesfall trifft Familien meist unvorbereitet zwischen Schock, organisatorischem Druck und behördlichen Fristen müssen Sie als Angehörige binnen weniger Tage Entscheidungen treffen, die emotional belastend und finanziell relevant sind. Hinzu kommen lokale Besonderheiten: mehrere Stuttgarter Friedhöfe, eigene Friedhofssatzungen, unterschiedliche Trauerhallen und Belegungsfristen. In einem Werkstattgespräch haben wir mit den Experten für Bestattungen in Stuttgart dem inhabergeführten Unternehmen Eugen Ziegler Bestattungshilfe, das seit 1899 besteht darüber gesprochen, was Angehörige konkret entlastet und worauf Sie achten sollten, wenn Sie für sich oder Ihre Familie vorsorgen möchten. business-on.de im Gespräch mit Kathrin Luttenberger, Geschäftsführung der Eugen Ziegler Bestattungshilfe GmbH
MarketingGold gilt seit jeher als traditioneller und verlässlicher Wertspeicher. In wirtschaftlich bewegten Zeiten rückt der Verkauf von Edelmetallen oft in den Fokus, um kurzfristig finanzielle Mittel freizusetzen. Ein solcher Schritt wird häufig als schnelle Lösung betrachtet, erfordert jedoch eine fundierte Vorbereitung. Wer den Verkaufsprozess unvorbereitet oder unter Zeitdruck beginnt, riskiert messbare finanzielle Nachteile. Der spontane Gang zum erstbesten Händler reicht in der Regel nicht aus, um einen marktgerechten Preis zu erzielen. Ein kühler Kopf und eine klare Struktur sind stattdessen die wichtigste Basis.
StartupWenn es um den Schutz von Gebäuden und Grundstücken geht, fällt der erste Gedanke oft auf moderne Alarmanlagen oder smarte Kamerasysteme. Diese digitale Technik ist hilfreich und nützlich, kann aber den eigentlichen Kern der Sicherheit nicht ersetzen. Echte Objektsicherheit beginnt bereits direkt an der Grundstücksgrenze. Mechanische und feste Hindernisse sorgen in erster Instanz dafür, dass Unbefugte gar nicht erst auf das Gelände gelangen. Die digitale Technik dient dann eher als Ergänzung. Genau hier erweist sich Metall als das Material der Wahl. Es ist witterungsbeständig, pflegeleicht und bietet eine verlässliche Stabilität. Gut durchdachte Metallkonstruktionen bilden somit das solide Fundament, um Immobilien nachhaltig und zuverlässig vor dem unbefugten Zutritt zu schützen.
