Digitalisierung – Warum jetzt?
Für Versicherungen gilt es nicht länger, lediglich bereits erfolgte Schäden zu verwalten und abzuwickeln. Langfristiger Erfolg wird durch Prävention und Flexibilität gesichert. Zudem geraten die gesammelten Datenmengen mehr und mehr in den Fokus von Hackern und Cyberattacken.
Mithilfe der Digitalisierung und dem Einsatz neuester Informationstechnologie kann es etablierten Versicherern gelingen, den Marktanforderungen Stand zu halten und zugleich das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.
Neben der positiven Einflüsse auf den Kunden wirken sich die Maßnahmen auch in Form von Kostensenkungen und Prozessoptimierungen auf die interne Struktur aus.
BiPro als Katalysator
Bereits vor über 15 Jahren wurde die brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPro EV) gegründet. Ihr oberstes Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Maklern zu vereinfachen, einheitliche Prozesse sowie Schnittstellen zu schaffen.
Hinter der Initiative stecken eine Vielzahl von Versicherungsunternehmen und Hersteller von Maklerprogrammen. Gemeinsam werden Normen definiert und etabliert, welche die unternehmensübergreifenden Prozesse nachhaltig digitalisieren sollen.
Eine der bekanntesten Normen ist die Norm 430 .0. Mit den gesellschaftsübergreifenden Postfächern wurde der Schriftverkehr zu den Maklern, aber auch zu den Endkunden effizient automatisiert. Innerhalb einer Oberfläche werden Dokumente, Policen und sonstiger Schriftverkehr unabhängig von den verschiedenen Portalen abgewickelt.
Mit Data Analytics die Basis schaffen
Daten sind das Herzstück einer jeden Versicherung. Bleiben sie ungefiltert, sind sie nahezu wertlos. Im Zuge der Digitalisierung und Big Data werden viele Ressourcen in den Bereich Data Analytics investiert. Diese Abteilung hat zur Aufgabe, die Daten nutzbar zu machen.
Aus ihnen sollen Entscheidungsvorlagen und Risikoanalysen erstellt und Vertrags- und Schadensdaten analysierbar gemacht werden. Jedoch ist die bisherige Systemlandschaft sehr heterogen aufgebaut, sodass zunächst Schnittstellen zwischen den Systemen geschaffen werden müssen.
Big Data ist aus verschiedenen Blickwinkeln zukunftsweisend. Eine funktionierende Software ist in der Lage anhand von wiederkehrenden Mustern Betrugsfälle frühzeitig zu erkennen und Alarm zu schlagen. Der Abgleich von Datenbanken und eine automatische Bilderkennung erhöhen die Sicherheit.
Zum anderen kann die Preisgestaltung dynamischer und individueller auf den Kunden zugeschnitten erfolgen. Indem die bisherige Versicherungshistorie analysiert wird, ist es möglich diesen in verschiedene Risiko- oder Schadensklassen einzustufen.
Nicht zuletzt profitieren auch die Kunden von dem Einsatz künstlicher Intelligenz und der Datenanalyse. Der Aufwand für die manuelle Bearbeitung von Anfragen sinkt, was die Reaktionszeit erhöht. Versicherungen können wesentlich proaktiver handeln und einen wirklichen Mehrwert liefern.
Der Fokus auf mobile Services
Die Art wie Kunden agieren hat sich im Zeitalter der digitalen Transformation stark verändert. Statt Beratungsgespräche in angestaubten Büros sind Videocalls gefragt wie nie. Kurze Wege zur Kontaktaufnahme wie über einen Chatbot mit künstlicher Intelligenz oder sogar mobile Chatprogramme revolutionieren den Markt. Der Dreh- und Angelpunkt ist das eigene Smartphone.
Viele Startups haben dies erkannt und agieren als rein digitale Versicherer. Es gilt, alle vorhandenen Geschäftsdaten und Prozesse in userfreundliche, digitale Produkte umzuwandeln. Die Makler erhalten eine Übersicht aller Tarife, Prämien und Sonderdienstleistungen. Mit dieser und einem Tablet können sie Verbraucher ebenso fachgerecht beraten, wie zuvor.
Kunden können mit einem Klick ihre Verträge einsehen und rechtsgültig unterzeichnen. Doch das Privatkundengeschäft denkt noch weiter. Bestandskunden können dank der digitalisierten Prozesse Rechnungen herunterladen, Schadensmeldungen einreichen und Angebote vergleichen.
Die Zukunft hält viele Änderungen für die Versicherungsbranche bereit. Virtual Reality und innovative Software ermöglichen die Rekonstruktion von Unfällen, die Speicherung von sensiblen Vertragsdaten auf der Blockchain öffnet den Markt für virtuelle Währungen und das sensorgesteuerte Internet der Dinge gibt nie dagewesene Einblicke in das Verhalten der Verbraucher.
BusinessEine Wohnungsauflösung ist selten eine Angelegenheit, die sich nebenbei erledigen lässt. Oft stehen hinter ihr ein Umzug, ein Todesfall oder die Entscheidung, eine Immobilie zu verkaufen. Dann müssen innerhalb kurzer Zeit Möbel ausgeräumt, persönliche Gegenstände gesichtet und mitunter Jahrzehnte an Hausrat sortiert werden. Gerade in München kommt eine ganz praktische Schwierigkeit hinzu: Wie lässt sich eine komplette Wohnung räumen, wenn der nächste Parkplatz weit entfernt ist und das Treppenhaus kaum Platz für sperrige Möbel bietet? Levis Entrümpelung hat sich auf solche Aufgaben spezialisiert. Das Unternehmen übernimmt Entrümpelungen und Haushaltsauflösungen im Großraum München und in Oberbayern und verbindet die Räumungsarbeiten mit der Bewertung und Verwertung gebrauchter Gegenstände. Ein regionales Unternehmen mit Erfahrung in der Wohnungsauflösung Hinter Levis Entrümpelung steht Marko Levis Lukacevic, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team führt. Seit mehr als zehn Jahren ist der Betrieb nach eigenen Angaben in der Region tätig. Penzberg ist der Hauptsitz, hinzu kommt eine Niederlassung in der Münchner Maxvorstadt. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkunden, Hausverwaltungen, Immobilienbesitzer und gewerbliche Auftraggeber. Auch Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter gehören zum Kundenkreis.
BusinessWenn eine Ehe oder Partnerschaft endet, denken die meisten zuerst an das Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung oder die Aufteilung des Hausrats. Wer ein Unternehmen führt oder selbstständig tätig ist, muss jedoch noch eine zweite Ebene bedenken: die eigene Firma. Wie wirkt sich die Trennung auf den Betrieb aus, welche Rolle spielt der Unternehmenswert bei der Vermögensauseinandersetzung, und wie lässt sich der Geschäftsbetrieb stabil halten? Diese Fragen sind für Unternehmer, Selbstständige und Gesellschafter keine Randnotiz, sondern entscheiden im Ernstfall über die wirtschaftliche Zukunft des Betriebs. Warum eine Trennung für Unternehmer mehr als eine private Angelegenheit ist Bei Angestellten lässt sich das Einkommen vergleichsweise klar beziffern. Bei Selbstständigen und Firmeninhabern sind private und betriebliche Finanzen dagegen oft eng verflochten: Einzelunternehmen, Gesellschaftsbeteiligungen, betrieblich genutzte Immobilien, Darlehen und private Entnahmen können für die rechtliche Einordnung im Trennungsfall relevant werden. Hinzu kommt, dass der Wert eines Unternehmens selten auf den ersten Blick erkennbar ist Bilanzen, stille Reserven und Verbindlichkeiten müssen einzeln betrachtet werden.
StartupOb Neubau, Umbau oder Innenausbau: Bauvorhaben scheitern selten an einer einzelnen Fachleistung. Häufiger entstehen Verzögerungen und Mehrkosten an den Übergängen etwa wenn Entwurf und Ausführungsplanung nicht aufeinander abgestimmt sind, wenn Terminpläne nicht mit der Kostenkontrolle zusammenlaufen oder wenn unklar bleibt, wer in welcher Projektphase welche Verantwortung trägt. Für private Bauherren, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stellt sich deshalb zunehmend die Frage, ob Planung, Steuerung und Umsetzung aus einem koordinierten Ansatz kommen sollten. Dieses Firmenporträt ordnet ein, wie die AdoPlan GmbH aus Laufach diesen Ansatz strukturiert und welche Kriterien Auftraggeber bei der Auswahl eines Planungspartners ohnehin klären sollten. Wenn Bauprojekte an Schnittstellen kompliziert werden

