Die Zinsen sind niedrig und die Inflation ist hoch. Besonders in Zeiten wie diesen beschäftigen sich Privatanleger mit ihren Finanzen und suchen nach einer Geldanlage. sind für Trading-Anfänger eine bequeme und günstige Möglichkeit, um an der ETFs Börse einzusteigen. Im Gegensatz zu Aktien ist die ETF-Anlage am Kapitalmarkt mit einem deutlich geringerem Risiko verbunden. Wie Sie mit der Investition beginnen und worin die Vorteile von ETFs liegen, erfahren Sie in diesem Artikel.
ETFs im Kurzüberblick
- ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds. Sie werden wie Aktien an der Börse gehandelt und bilden einen Wertpapierindex nach, wie zum Beispiel den deutschen Aktienindex (DAX).
- Ebenso wie Aktien bergen ETFs Chancen oder Risiken, da die Kurse steigen oder fallen können. Durch die Diversifikation über mehrere ETFs und die Investition in unterschiedliche Märkte können Sie das Anlage-Risiko breit streuen und folglich reduzieren.
- Meist sind ETFs passiv gemanagte Indexfonds, wodurch sich die Kosten für die Anlage minimieren. In der Regel können Sie bei ETFs mit einer höheren Rendite rechnen. Dennoch ist die Rendite von der Wertentwicklung des abgebildeten Index abhängig.
- Es besteht die Option einer einmaligen Investition oder eines ETF-Sparplans mit einem monatlich festgelegten Beitrag.
Das sind ETFs
Exchange Traded Funds (kurz ETFs) sind börsengehandelte Indexfonds, die fortlaufend an der Börse gekauft und verkauft werden. Sie bilden die Wertentwicklung eines speziellen Index, zum Beispiel den MSCI World, so exakt wie möglich nach. Da ETFs im Vergleich zu aktiven Investmentfonds kein Fondsmanagement benötigen und überwiegend passiv gemanagt werden, sind die Rendite in der Regel höher als bei anderen Anlagen. Mit ETFs investieren Sie zudem in viele Wertpapiere gleichzeitig, was Kursschwankungen entgegenwirkt.
Im deutschen Raum gibt es ca. 1.400 ETFs verschiedener Anbieter. Am bekanntesten sind der DAX (Deutsche Aktienindex) und der MSCI World (Weltaktienindex). Beide Indizes umfassen folgende Wertanlagen:
- Aktien
- Anleihen
- Rohstoffe
- Immobilien
ETFs für Einsteiger an der Börse
ETFs sind eine ideale Anlagemöglichkeit für Anfänger. Im Vergleich zu Aktien sind sie wesentlich risikoärmer, da der Anlagebetrag auf unzählige Aktien verteilt wird. Beispielsweise bildet der MSCI World Index um die 1.700 Aktien nach. Diese Diversifikation verringert das Risiko eines Verlustes, wenn der Kurs für einzelne Aktien fällt. Zusätzlich bietet das Investment in verschiedene Branchen, Länder und Regionen weitere Chancen.
Durch die Risikostreuung sind Kursverluste zwar niedriger, aber trotzdem denkbar – denn auch ETFs unterliegen Kursschwankungen. Zusätzlich sind auch Währungsverluste möglich, sollten Wertpapiere in fremden Währungen notiert sein.
Diese Vorteile bieten ETFs für Anfänger:
- Einfach und transparent
- Nur wenig Vorkenntnisse notwendig
- Geringe Kosten, da kein aktives Fondsmanagement
- In der Regel höhere Renditen
- Fortlaufend handelbar
- Schutz bei Insolvenz von Depotanbietern dank Sondervermögen
Sie wollen mehr über die Vorteile und auch die Nachteile von ETFs erfahren? Dann lesen Sie unseren Artikel hierzu.
ETFs für Anfänger: Mit der Kapitalanlage starten
Die Vermögensanlage mit ETFs ist auch für Einsteiger einfach und bequem – Sie müssen kein Börsenprofi sein, um den Vermögensaufbau mit ETFs zu beginnen. In nur wenigen Schritten steigen Sie in den Markt ein und starten Ihr Investment.
Depot eröffnen
Bevor Sie Geld in ETFs anlegen, müssen Sie zunächst ein Depot eröffnen. Ein Depot ist ein Konto, auf dem Ihre Wertpapiere lagern. Onlinebroker bieten meist günstigere Konditionen, als Banken. Achten Sie bei der Eröffnung des Depots auf die laufenden Kosten und die Leistungen des Brokers. Hier fallen beispielsweise Depotführungsgebühren, Ordergebühren oder Handelsplatzentgelte an. Das Angebot diverser Anbieter unterscheidet sich deutlich. Grundsätzlich gilt: Je geringer ETF-Käufer Ihre Kosten halten, desto höher ist ihre Rendite.
Sobald Sie Ihr Depot eröffnet haben, können Sie Wertpapiere an der Börse kaufen und verkaufen.
Einmalanlage vs. Sparplan
Als ETF-Anleger haben Sie die Wahl zwischen einer Einmalanlage oder einem ETF-Sparplan. Entscheiden Sie sich für einen Sparplan, zahlen Sie monatlich einen festgelegten Betrag ein. Viele Depotanbieter bieten flexible Modelle, bei denen die Rate kostenlos geändert werden oder Sie Zahlungen aussetzen können.
Beachten Sie, dass es sich bei ETFs um eine langfristige Kapitalanlage handelt. Wenn Sie ETFs einmalig kaufen, lassen Sie diese mindestens 10 Jahre liegen. Nur so gleichen Sie Kursschwankungen aus und erzielen nachhaltig gute Renditen. Gleiches gilt für Sparpläne.
Entscheiden Sie sich für ein Depot bei einer Filialbank, übernimmt in der Regel der Bankberater das Einrichten Ihres Sparplans. Anleger von Onlinebrokern oder Direktbanken verwalten ihr Depot selbstständig über das digitale Kundenkonto.
Passende ETFs auswählen
Die Zusammensetzung der Indizes unterscheidet sich stark. Manche ETFs enthalten überwiegend Anleihen, andere verstärkt Aktien. Beschäftigen Sie sich als Anfänger zunächst mit der Zusammenstellung der ETFs und deren Funktionsweise. Meist ist es für Einsteiger leichter, vorgefertigte Indizes als Geldanlage zu nutzen. Es besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit, ein eigenes Portfolio aus ETFs zusammenzustellen.
Generell gilt: Vermeiden Sie eine Überkonzentration einzelner Aktien. Bei einer idealen Indexzusammensetzung haben die einzelnen Wertpapiere eine Maximalgewichtung, um die Fokussierung auf einzelne Handelspapiere zu minimieren. Damit verteilt der Anleger das Kapital auf einzelne Positionen und reduziert Verlustrisiken.
Folgende Kriterien spielen bei der Auswahl der passenden ETFs eine Rolle:
Verfügbares Budget: Je geringer die Rücklagen, desto breiter gestreut müssen die ETFs angelegt werden. Auf diese Weise erhöhen sich Ihre Renditechancen, gleichzeitig werden die Risiken möglichst gering gehalten. Hier sollten Anleger besonders auf niedrige Depotkosten und Anlegegebühren achten, damit mehr vom Gewinn bleibt. Ein beliebter Basisindex ist beispielsweise der MSCI World oder der FTSE All World. Beide Indexes beinhalten Wertpapiere aus unterschiedlichen Branchen und Regionen aus der ganzen Welt.
Schwierigkeitsgrad: ETF-Einsteiger, die sich nicht detailliert mit der Zusammensetzung von Indizes befassen wollen, fahren mit vorgefertigten Indizes am besten. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Kombination von Anleihen und Aktien selbst zu bestimmen. Hierfür sollten Sie sich unbedingt ausführlich mit der Funktionsweise und den Risiken der Indizes befassen.
Risikobereitschaft: Anleger, die ihr Portfolio selbst zusammenstellen, haben die Möglichkeit, es an ihre eigene Risikobereitschaft anzupassen. Für wenig Risikobereite empfiehlt es sich, den Anteil an Anleihe-ETFs höher zu halten. Mit einem höheren Anteil an Aktien-ETFs hingegen, fällt die Rendite meist höher aus – dafür ist allerdings auch das Risiko größer.
ETFs sind eine einfache Geldanlage für Einsteiger
Als Börsenneuling investieren Sie mit ETFs einfach und kostengünstig in verschiedene Branchen und Wertanlagen. Sie benötigen nur ein wenig Vorwissen, um ETFs als Kapitalanlage zu nutzen. Informieren Sie sich vorab über den genauen Mechanismus und das Risiko der börsengehandelten Indexfonds und vermeiden Sie eine Überkonzentration einzelner Wertpapiere. So steigern Sie Ihre Renditechancen und investieren langfristig mit geringem Risiko.
FAQ – Häufige Fragen
Was sind ETFs?
ETF ist die Abkürzung für den englischen Begriff Exchange Traded Fund, auf Deutsch: börsengehandelter Indexfond. Ein ETF bildet einen Wertpapierindex nach und kann wie Aktien an der Börse gehandelt werden. In der Regel sind ETFs passiv gemanagte Indexfonds.
Was sind ausschüttende und thesaurierende ETFs?
Thesaurierende Fonds sind ETFs, bei denen Erträge automatisch reinvestiert werden. Dadurch erhört sich der Wert des Fonds und somit auch seine Zinsen. Bei ausschüttenden ETFs zahlt der Broker die Renditen regelmäßig direkt auf das Depot aus.
Wie sicher sind ETFs?
ETFs sind sicher und risikoarm, da in verschiedene Wertpapiere gleichzeitig Kapital investiert wird. Zudem sind Anleger aufgrund des Sondervermögens geschützt. Sollte ein Depotanbieter insolvent werden, verbleiben die Fondsanteile beim Anleger.
BusinessGanzheitliche Gesundheitskonzepte können Unternehmen entlasten, indem sie Physiotherapie, medizinisches Training, Prävention und Wellness an einem Ort bündeln so lassen sich Übergänge zwischen Therapie und Training enger gestalten, Präventionsangebote leichter zugänglich machen und HR erhält klare Ansprechpartner statt verteilter Schnittstellen. Muskuloskelettale Beschwerden verursachten laut BKK-Gesundheitsreport 2024 mit 20,3 % aller Fehltage die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur Ausfalltage, sondern auch zusätzliche Belastung der verbleibenden Teams und Aufwand im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Gleichzeitig wächst der Anspruch vieler Mitarbeitender, dass Arbeitgeber ihre Gesundheit aktiv unterstützen. Warum getrennte Lösungen oft an ihre Grenzen stoßen In der Praxis laufen Physiotherapie, Fitnesstraining und Präventionskurse häufig in unterschiedlichen Einrichtungen ab. Beschäftigte gehen zur Physiotherapie, anschließend ins Fitnessstudio und buchen separat einen Rückenkurs über die Krankenkasse. Diese Trennung kann zu Reibungsverlusten führen: Therapieziele werden im Training nicht immer konsequent weiterverfolgt, Übungen passen nicht zwingend zur aktuellen Belastbarkeit, und der Übergang von der Reha zurück in den Alltag bleibt häufig eine Lücke. Anbieter wie liventum.de setzen daher auf ein anderes Modell: Physiotherapie, medizinisches Training, Prävention und Wellness werden räumlich und konzeptionell unter einem Dach zusammengeführt, sodass Befund, Trainingsplan und Erholung aufeinander abgestimmt sein können.
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BusinessDer Bodenbelag prägt den ersten Eindruck von Geschäftsräumen und beeinflusst Akustik, Pflegeaufwand und laufende Kosten. Die Bodenwahl in Geschäftsräumen ist mehr als eine Geschmacksfrage: Sie entscheidet über Optik, Akustik, Reinigungsaufwand, Lebensdauer und die Wirkung, die Kunden, Bewerber und Mitarbeitende von einem Unternehmen mitnehmen. Wer ein Büro betritt, eine Praxis besucht oder eine Verkaufsfläche durchquert, bildet sich innerhalb weniger Sekunden ein Urteil. Der Boden ist dabei die größte zusammenhängende Fläche im Raum und trotzdem wird seine Wahl bei Umbau, Ladenausbau oder Praxisrenovierung oft dem Zufall oder dem knappsten Budgetposten überlassen. Für Entscheiderinnen und Entscheider im Mittelstand lohnt es sich deshalb, die Bodenwahl früh als Teil der Raum- und Investitionsplanung zu behandeln. Ein durchdacht gewählter Boden unterstützt konzentriertes Arbeiten, senkt die laufenden Betriebskosten und passt zum Corporate Design. Wer bei größeren Projekten auf Sicherheit setzen möchte, arbeitet mit regionalen Fachbetrieben zusammen, die Beratung und Verlegung aus einer Hand bieten etwa mit den Bodenleger-Experten in Hilden, die auch gewerbliche Kunden im Raum Haan und Solingen betreuen.

