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27. Mai 2022

ETFs: Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Was genau sind ETFs?

Bei ETFs handelt es sich um börsengehandelte Fonds. Somit bieten diese Funds eine spezielle Variante von Investmentfonds. Dabei zahlen viele verschiedene Anleger einen gewissen Betrag in einen Wunschfund. Profis entscheiden dabei kategorisch zwischen Funds im Bereich

  • Immobilien
  • Aktion
  • Renten

oder speziellen Mischformen. Zudem kann zwischen aktiven sowie passiven Fondsmanagements gewählt werden. Für die aktiven Fonds ist ein gesonderter Fondsmanager bemüht, gezielt Entscheidungen für Anlagen vorzunehmen. Er bestimmt Kauf- sowie Verkaufszeitpunkt und kann somit sehr gute Erträge erwirtschaften.

Bei den passiven Fonds ist eine durchschnittliche Wertentwicklung interessant. Hier halten sich Fondsmanager eng an einen besonderen Index. Insgesamt handelt es sich bei ETFs um börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden somit einen Index wie dem DAX oder MSCI World nach. Dabei gilt es, die Fondsanteile wie bei Aktien an der Börse zu behandeln.

Welche Vorteile bieten ETFs?

Der wohl größte Vorteil ist, dass ETFs sehr kostengünstig sind. Die Verwaltungskosten für normale Fonds im aktiven Managementbereich liegen bei 1,5 bis 2 Prozent im Jahr vom gesamten Fondvermögen. Zusätzlich kommen Gebühren für ETFs hinzu. Diese betragen jedoch lediglich bis zu 0,8 Prozent des gesamten Fondvermögens.

Wer sich für diese Form von Geldanlage interessiert, kann ETFs auf zwei verschiedene Möglichkeiten erwerben: Der Kauf kann entweder über eine Fondgesellschaft oder über eine Börse erfolgen.

Soll eine Bank oder ein Fondsvermittler betraut werden, müssen Anleger für einen aktiven Fonds einen Ausgabeaufschlag in Höhe von ungefähr fünf Prozent der Anlagesumme leisten. Die Fondsgesellschaft leitet den Aufschlag als Provision an den Vermittler weiter. Wer sich hingegen für einen ETF an der Börse entscheidet, muss häufig nur ein vorher bekanntes Orderentgelt ausgleichen. Die Entgelte können je nach Ausführungsplatz unterschiedlich hoch oder niedrig ausfallen. Diese Kosten sind jedoch oft niedriger als der Ausgabeaufschlag.

Insgesamt gelten ETFs als sehr sicher und äußerst transparent. Dennoch gibt es ebenso Nachteile zu verzeichnen.

ETFs für Anfänger: Geld langfristig anlegen

Welche Nachteile bergen ETFs?

Obwohl ETFs als überaus vorteilhaft gelten, sind sie längst nicht für jeden Geldanleger geeignet. Der Vermögensaufbau ist gering und auch die Anlagestrategie ist nicht immer gewinnbringend. Daher ist ein ETFs Vergleich auf jeden Fall ratsam.

Geldanleger sollten nämlich stets mit Kurzschwankungen rechnen. Somit sind bei ETFs ebenso Risiken zu erwarten wie bei herkömmlichen Aktienfonds. Tatsächlich steigen die Kurse bei ETFs kontinuierlich auch bei jedem Crash, dennoch sind Verluste nicht auszuschließen. ETFs sind daher für Anlageinteressierte auszuschließen, die größere Anschaffungen innerhalb kurzer Zeit oder einen Immobilienkauf planen.

Tipp: Fondgesellschaften legen stets neue ETFs zu speziellen Themen an. Das können Krypto ETFs, Clean Energy, Seltene Erden ETFs oder ähnliches sein. Diese Funds bieten jedoch keine gute Grundlage für eine ausgeklügelte Anlagestrategie.

Wer sich mit ETFs ein kleines Vermögen aufbauen möchte, wählt Funds, die sich auf renommierte Indizes beziehen. Der MSCI World Index bietet in diesem Zusammenhang viele verschiedene Branchen mit rund 1.500 Unternehmen aus zahlreichen Industrieländern. ETFs aus diesem Bereich eignen sich demnach besser für eine langfristige Anlagestrategie.

Mit Strategie zu kleinen bis großen Erfolgen

Wichtig ist demnach, ETFs zu wählen, die aus aktiv geführten Fonds stammen. Mit einer guten ETF Vermögensverwaltung und einem seriösen Fondsmanager lassen sich gute Rendite und praktische Erfolge erzielen.

Maßgeblich ist vor allem für Anfänger, nicht zu hoch zu pokern und den Markt zunächst kennenzulernen. So lässt sich das Verlustrisiko auf ein Minimum reduzieren.

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