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business-on.de Redaktion
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28. September 2022

Fünf Wege zur Optimierung der Customer Experience

Das Konzept der Customer Experience (CX) entwickelt sich ständig weiter. Unternehmen müssen flexibler werden und Kunden eine optimale Oberfläche bieten, um mit ihrer Marke zu interagieren und so die Bindung zu stärken. Was zu Jahresbeginn galt, kann heute schon wieder überholt sein. Zoho rät deswegen Unternehmen, mit den folgenden fünf Trends ihre CX-Strategie anzupassen.

1. Mitarbeitererfahrung nicht aus dem Blick verlieren

Fühlen sich die Mitarbeiter wohl, hat das einen direkten Einfluss auf die Customer Experience, denn zufriedene Angestellte sind produktiver und effizienter, was sich wiederum auf das Kundenerlebnis auswirkt. Um eine positive Mitarbeitererfahrung (Employee Experience, EX) zu etablieren, können Unternehmen an mehreren Stellschrauben drehen. Dazu gehören Onboarding-Prozesse, Organisationskultur, Arbeitsumfeld, Mitarbeiterführung und die zur Verfügung gestellten Software-Tools. Besonders die Implementierung von benutzerfreundlichen und flexiblen Tools, die mit dem Unternehmen mitwachsen, trägt zu einer positiven Employee Experience bei. Darüber hinaus sollten Cloud-Software-Lösungen auch so genau wie möglich auf die jeweiligen Aufgaben der Mitarbeiter zugeschnitten sein. Viele Lösungen, vor allem im CRM-Bereich, bieten umfangreiche Personalisierungsoptionen für Endkunden an, doch nur wenige ermöglichen das auch dem eigentlichen Anwender. Das kann gegebenenfalls zu Lasten der Produktivität gehen. Denn um die bestmögliche Erfahrung für die eigenen Mitarbeiter zu schaffen, spielen nicht nur Trainings eine wichtige Rolle, sondern auch flexible und intuitive Oberflächendesigns, sowie die Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Anforderungen innerhalb eines Teams.

2. Hyper-Personalisierung wird zum Standard

Kunden haben sich längst daran gewöhnt, dass sie in E-Mails mit ihrem Namen angesprochen werden oder eine persönliche Nachricht an ihrem Geburtstag erhalten. Davon lässt sich niemand mehr beeindrucken. Stattdessen erwarten sie bei jedem Kontakt mit einer Marke ein hochgradig personalisiertes Erlebnis. Unerlässlich dafür sind moderne CX-Plattformen mit fortschrittlichen KI- und Datenanalysefunktionen. Durch die Interpretation von Echtzeit-Kundendaten – etwa Website-Verhalten, Suchergebnisse, Kaufhistorie, aktive Zeiten und frühere Interaktionen – können Unternehmen ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden entwickeln und so Erfahrungen hyper-personalisieren. Das kann von der Anpassung der Website auf Grundlage der Kundenaktivität bis hin zu intelligenten Produktempfehlungen reichen. Hyper-Personalisierung darf jedoch nicht auf Kosten der Privatsphäre gehen, was zum dritten Punkt führt.

3. Datenschutz ist ein Must-Have

Weil Kunden immer mehr persönliche Daten im Austausch für hochgradig personalisierte Erlebnisse weitergeben, sind Datensicherheit und Datenschutz wichtiger denn je. Unternehmen, die die Integrität von Kundendaten garantieren, sichern sich nicht nur einen guten Ruf, sondern auch die Loyalität ihrer Kunden und schaffen somit eine solide Wachstumsbasis. Zu den wichtigsten Maßnahmen für den Datenschutz gehören:

  • Optionen zur Anpassung der Opt-in-Workflows an die jeweiligen Länderstandards. In Deutschland benötigen Unternehmen zum Beispiel ein Double-Opt-In-Verfahren;
  • Tools verwenden, die den weltweit anerkannten Standards für Datensicherheit und Datenschutz entsprechen;
  • Kunden im Falle eines Datenschutzverstoßes schnell informieren und transparent zeigen, wie das Unternehmen damit umgeht;
  • Interne Schulungen zur Datenverwaltung sind ebenso wichtig wie die Auswahl der richtigen Plattform. Mitarbeiter sollten in regelmäßigen Abständen darüber aufgeklärt werden.

4. Einheitliche Kommunikation über verschiedene Plattformen und Kanäle hinweg

Das Zauberwort lautet Omnichannel. Wenn Unternehmen die Interaktionskanäle nicht vereinheitlichen, führt das zu einem isolierten Kundenerlebnis ohne Kontext. Es geht nicht nur darum, auf verschiedenen Kanälen wie sozialen Medien, E-Mail oder Live-Chat präsent zu sein, sondern dort auch reibungslose und kontinuierliche Erlebnisse zu bieten. Teams müssen in der Lage sein, schnell zwischen den Kanälen zu wechseln und Unterhaltungen dort fortzusetzen, wo ein anderer Kanal aufgehört hat, und zwar mit vollständigem Kontext. Das ist der Schlüssel für stärkere Kundenbeziehungen.

5. Eine gemeinsame Vision für alle Beteiligten

Die Customer Experience hängt nicht von einer einzigen Abteilung ab, sondern von funktionsübergreifendem Teamwork. Um positive Interaktionen über die gesamte Dauer einer Kundenbeziehung zu schaffen, müssen alle Abteilungen harmonisch zusammenarbeiten und eine innovative Technologieplattform nutzen. Die Zentralisierung von Kundendaten und die Erleichterung der Zusammenarbeit sind der Schlüssel zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Vision. Die Möglichkeiten und Wege, mit Kunden in Kontakt zu treten, sind in der Regel sehr vielfältig. Das jeweils genutzte Tool muss in der Lage sein, diese Wege zu vereinheitlichen und zu verarbeiten.

Wenn Unternehmen diese Trends bei der Planung ihrer CX-Strategie beachten, können sie Kundenerwartungen besser erfüllen und schaffen sich so wahre Wettbewerbsvorteile.

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