Die wichtigsten Schritte zur Unternehmensgründung

Die Voraussetzung – der Business-Plan
Geschäftsideen sind am Anfang oft noch vage. Deshalb ist es wichtig, sie gerade in der Frühphase so konkret wie möglich auszuformulieren und mit klaren Zielen zu verbinden. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Business-Plan. Dabei handelt es sich um ein schriftliches Dokument mit einer Länge von 10 bis 50 Seiten, das das Geschäftsmodell und alle Geschäftsmaßnahmen differenziert und transparent beschreibt. Als Kerndokument der Unternehmensplanung ist es Grundlage des Marketingplans und weiterer wichtigen strategischen Dokumente wie des Beschaffungs-, Produktions- und Finanzplans. Für die Erstellung des Business-Plans gibt es viele Vorlagen, mit denen man sichergeht, dass man in der Gründungsphase nichts Wichtiges vergisst. Ein Muster für einen Businessplan erhält man beispielsweise unter businessplan.lexware.de.
Erster Schritt – die notwendigen Zulassungen
Im ersten Schritt geht es zunächst einmal darum, die notwendigen Genehmigungen und Erlaubnisse einzuholen. Je nachdem, in welcher Branche man anfangen will, können nämlich unterschiedliche Zulassungen und Qualifikationen notwendig sein. Diese Bescheide erhält man bei den zuständigen Behörden wie beispielsweise beim Bau- oder Gesundheitsamt. Weitere Voraussetzungen für eine Gründung können eine Sachkundeprüfung oder eine Informierung der IHK sein. Da mit den Anmeldungen oft ein großer bürokratischer Aufwand einhergeht, ist es sinnvoll, sich hierbei unterstützen zu lassen. Hierfür stehen in allen Bundesländern Ansprechpartner zur Verfügung.
Zweiter Schritt – die wichtigsten Versicherungen für Gründer
In der Phase der Unternehmensgründung ist es außerdem wichtig, sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Das gilt vor allem für nicht beeinflussbare Gefahren, die zu Bedrohungen für die Finanzierung führen können. Einige Versicherungen sind verpflichtend. Hierzu zählt die Krankenversicherung. Hier sollte der Existenzgründer im Vorfeld prüfen, ob für ihn eine private oder die gesetzliche Krankenversicherung die beste Alternative ist. Dabei ist es zunächst immer wichtig, die Tarife der privaten Anbieter mit der Gesetzlichen zu vergleichen. So lässt sich für jeden Bedarf das richtige Paket finden.
Dritter Schritt – die Wahl der Rechtsform
Ein weiterer zentraler Schritt bei der Gründung eines Unternehmens ist die Rechtsform. Hier gibt es GmbHs, OGs, UGs, AGs und vieles mehr. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf Besonderheiten bei der Besteuerung, der Finanzierung und der Stellung der Gesellschafter an. Die Wahl der Rechtsform ist darüber hinaus immer auch Voraussetzung für den Gesellschaftervertrag. Der Gang zum Notar ist hierfür zwingend erforderlich.
Vierter Schritt – die Anmeldung des Unternehmens
Im vierten Schritt wird das Unternehmen schließlich angemeldet. Welche Ämter dabei aufgesucht werden müssen, ist von der Art der Existenzgründung abhängig. Wichtig ist deshalb, dass sich die Gründer im Vorfeld genau informieren, bei welchen Ämtern und Behörden Meldepflichten bestehen. Hierbei kann es sich je nach Art des Unternehmens beispielsweise um das Gewerbeamt, die IHK, das Handelsregister oder die Handwerkskammer handelt. Wichtig ist hierbei außerdem die Frage, ob man sich als Kaufmann, GbR, Einzelunternehmen, GmbH oder Freiberufler selbstständig macht.
Fünfter Schritt – die Finanzierung
Steuern und Finanzen sind zwei der zentralen Themen bei der Gründung eines Unternehmens. Dabei geht es nicht allein um die Finanzierung der Gründung selbst. Auch Fördermittel und Kapitalgeber müssen beschafft, Geschäftskonten eröffnet und die Buchhaltung geklärt werden. Zunächst einmal steht es dabei an erster Stelle, den gesamten Kapitalbedarf zu ermitteln. Wie viel Geld letzten Endes erforderlich ist, ergibt sich bereits aus dem Business-Plan. Die für den Kapitalbedarf wichtigsten Bereiche sind dabei die Gründungskosten mit den Investitionen in Webseiten, Autos, Lager, Umbauarbeiten, Einrichtungen und Modernisierungen. Dabei sollte immer ein gesundes Polster für schlechte Zeiten eingeplant werden. Das gilt auch für die Verluste, die bei den meisten jungen Unternehmen in der Anfangszeit auftreten.
Sechster Schritt – die Wahl des Standorts
Je nachdem, um was für ein Unternehmen es sich handeln soll, spielt auch die Wahl des Standorts eine Rolle. Wie ist die Verkehrsanbindung? Wie weit sind Lieferanten entfernt? Gibt es genug Mitarbeiterparkplätze? All diese Fragen müssen so früh wie möglich beantwortet werden. Weitere wichtige Aspekte, die bei der Standortwahl beachtet werden müssen, sind Hebesätze von Kommunen und Gemeinden. Weiterhin können Förderprogramme an bestimmte Standorte gebunden sein. Grundsätzlich ist es deshalb nicht immer die beste Wahl, den Unternehmensstandort am Wohnort des Unternehmensgründers zu belassen.
Welcher Standort der Richtige für ein Unternehmen ist, hängt natürlich auch immer davon ab, in welcher Branche man tätig ist. Wer beispielsweise ein Restaurant oder einen Laden eröffnen will, eröffnet da eher im Zentrum einer Stadt. Wer hingegen einen Bürokomplex unterhält, kann das auch am Rand einer Stadt tun.
Siebter Schritt – Sicherung von Schutzrechten
Bei der Unternehmensgründung müssen immer auch die Schutzrechte bedacht werden. Genau heißt das, das vorab geprüft werden muss, welche Schutzrechte für eigene Produkte, Erfindungen und Logos geltend gemacht werden können. Das gilt auch für Firmennamen und Domains. In diesem Zusammenhang ist auch die Sicherung des Außenauftritts zu nennen. Hierzu gehören die Ausstattung des Geschäfts, Hard- und Software, das Leasing von Firmenwagen und vieles mehr.
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.
