Connect with us

Hi, what are you looking for?

Startups

Die wichtigsten Schritte zur Unternehmensgründung

Am Beginn einer Unternehmensgründung steht immer eine Vision. Doch für einen erfolgreichen Start sind noch viele weitere Dinge erforderlich – Zulassungen und Genehmigungen, die Wahl der Rechtsform, Versicherungen, Verträge, Finanzierungen und vieles mehr. Sie planen eine Gründung und sind auf der Suche nach einer übersichtlichen Checklist mit den wichtigsten Schritten? Dann sind Sie hier richtig.

ldprod / Fotolia.com

Die Voraussetzung – der Business-Plan

Geschäftsideen sind am Anfang oft noch vage. Deshalb ist es wichtig, sie gerade in der Frühphase so konkret wie möglich auszuformulieren und mit klaren Zielen zu verbinden. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Business-Plan. Dabei handelt es sich um ein schriftliches Dokument mit einer Länge von 10 bis 50 Seiten, das das Geschäftsmodell und alle Geschäftsmaßnahmen differenziert und transparent beschreibt. Als Kerndokument der Unternehmensplanung ist es Grundlage des Marketingplans und weiterer wichtigen strategischen Dokumente wie des Beschaffungs-, Produktions- und Finanzplans. Für die Erstellung des Business-Plans gibt es viele Vorlagen, mit denen man sichergeht, dass man in der Gründungsphase nichts Wichtiges vergisst. Ein Muster für einen Businessplan erhält man beispielsweise unter businessplan.lexware.de.

Erster Schritt – die notwendigen Zulassungen

Im ersten Schritt geht es zunächst einmal darum, die notwendigen Genehmigungen und Erlaubnisse einzuholen. Je nachdem, in welcher Branche man anfangen will, können nämlich unterschiedliche Zulassungen und Qualifikationen notwendig sein. Diese Bescheide erhält man bei den zuständigen Behörden wie beispielsweise beim Bau- oder Gesundheitsamt. Weitere Voraussetzungen für eine Gründung können eine Sachkundeprüfung oder eine Informierung der IHK sein. Da mit den Anmeldungen oft ein großer bürokratischer Aufwand einhergeht, ist es sinnvoll, sich hierbei unterstützen zu lassen. Hierfür stehen in allen Bundesländern Ansprechpartner zur Verfügung.

Zweiter Schritt – die wichtigsten Versicherungen für Gründer

In der Phase der Unternehmensgründung ist es außerdem wichtig, sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Das gilt vor allem für nicht beeinflussbare Gefahren, die zu Bedrohungen für die Finanzierung führen können. Einige Versicherungen sind verpflichtend. Hierzu zählt die Krankenversicherung. Hier sollte der Existenzgründer im Vorfeld prüfen, ob für ihn eine private oder die gesetzliche Krankenversicherung die beste Alternative ist. Dabei ist es zunächst immer wichtig, die Tarife der privaten Anbieter mit der Gesetzlichen zu vergleichen. So lässt sich für jeden Bedarf das richtige Paket finden.

Dritter Schritt – die Wahl der Rechtsform

Ein weiterer zentraler Schritt bei der Gründung eines Unternehmens ist die Rechtsform. Hier gibt es GmbHs, OGs, UGs, AGs und vieles mehr. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf Besonderheiten bei der Besteuerung, der Finanzierung und der Stellung der Gesellschafter an. Die Wahl der Rechtsform ist darüber hinaus immer auch Voraussetzung für den Gesellschaftervertrag. Der Gang zum Notar ist hierfür zwingend erforderlich.

Vierter Schritt – die Anmeldung des Unternehmens

Im vierten Schritt wird das Unternehmen schließlich angemeldet. Welche Ämter dabei aufgesucht werden müssen, ist von der Art der Existenzgründung abhängig. Wichtig ist deshalb, dass sich die Gründer im Vorfeld genau informieren, bei welchen Ämtern und Behörden Meldepflichten bestehen. Hierbei kann es sich je nach Art des Unternehmens beispielsweise um das Gewerbeamt, die IHK, das Handelsregister oder die Handwerkskammer handelt. Wichtig ist hierbei außerdem die Frage, ob man sich als Kaufmann, GbR, Einzelunternehmen, GmbH oder Freiberufler selbstständig macht.

Fünfter Schritt – die Finanzierung

Steuern und Finanzen sind zwei der zentralen Themen bei der Gründung eines Unternehmens. Dabei geht es nicht allein um die Finanzierung der Gründung selbst. Auch Fördermittel und Kapitalgeber müssen beschafft, Geschäftskonten eröffnet und die Buchhaltung geklärt werden. Zunächst einmal steht es dabei an erster Stelle, den gesamten Kapitalbedarf zu ermitteln. Wie viel Geld letzten Endes erforderlich ist, ergibt sich bereits aus dem Business-Plan. Die für den Kapitalbedarf wichtigsten Bereiche sind dabei die Gründungskosten mit den Investitionen in Webseiten, Autos, Lager, Umbauarbeiten, Einrichtungen und Modernisierungen. Dabei sollte immer ein gesundes Polster für schlechte Zeiten eingeplant werden. Das gilt auch für die Verluste, die bei den meisten jungen Unternehmen in der Anfangszeit auftreten.

Sechster Schritt – die Wahl des Standorts

Je nachdem, um was für ein Unternehmen es sich handeln soll, spielt auch die Wahl des Standorts eine Rolle. Wie ist die Verkehrsanbindung? Wie weit sind Lieferanten entfernt? Gibt es genug Mitarbeiterparkplätze? All diese Fragen müssen so früh wie möglich beantwortet werden. Weitere wichtige Aspekte, die bei der Standortwahl beachtet werden müssen, sind Hebesätze von Kommunen und Gemeinden. Weiterhin können Förderprogramme an bestimmte Standorte gebunden sein. Grundsätzlich ist es deshalb nicht immer die beste Wahl, den Unternehmensstandort am Wohnort des Unternehmensgründers zu belassen.

Welcher Standort der Richtige für ein Unternehmen ist, hängt natürlich auch immer davon ab, in welcher Branche man tätig ist. Wer beispielsweise ein Restaurant oder einen Laden eröffnen will, eröffnet da eher im Zentrum einer Stadt. Wer hingegen einen Bürokomplex unterhält, kann das auch am Rand einer Stadt tun.

Siebter Schritt – Sicherung von Schutzrechten

Bei der Unternehmensgründung müssen immer auch die Schutzrechte bedacht werden. Genau heißt das, das vorab geprüft werden muss, welche Schutzrechte für eigene Produkte, Erfindungen und Logos geltend gemacht werden können. Das gilt auch für Firmennamen und Domains. In diesem Zusammenhang ist auch die Sicherung des Außenauftritts zu nennen. Hierzu gehören die Ausstattung des Geschäfts, Hard- und Software, das Leasing von Firmenwagen und vieles mehr.

 

Anzeige

Messen

Die #MES Insights ist eine digitale Ergänzung zur klassischen B2B-Fachmesse MES Expo und geht vom 9. bis 11. November 2021 mit einem breiten Themenspektrum...

Interviews

business-on.de: Herr Loibl und Herr Lücke, Sie sind Gründer von immocation und haben ihre Managementkarriere bei großen Konzernen 2017 an den Nagel gehängt. Heißt...

Marketing News

Gerade Unternehmen, die ihre Waren oder Dienstleistungen hauptsächlich oder gar ausschließlich im Internet präsentieren, zählen auf das Funktionieren des Online-Marketings. Dabei gibt es immer...

News

Corona als Entwicklungsbeschleuniger Der Wandel in der Arbeitswelt war schon vor Corona ingang, doch wie bei so vielen anderen gesellschaftlichen Entwicklungen auch hat die...

IT & Telekommunikation

Mit rund 2,5 Milliarden Gamer*innen auf der ganzen Welt hat sich das Gamen vom klischeebehafteten Nischen-Hobby zur echten Profession gemausert. Angesichts der wachsenden Zahl...

News

Der deutsche Softwareanbieter COYO und das finnische SaaS-Unternehmen Smarp schließen sich zusammen. Von Standorten in den USA, der DACH-Region, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien aus...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

Finanzierung

Im gewerblichen Kontext kommt es immer wieder zu Engpässen mit der Liquidität. Wer als Selbstständiger sein eigenes Unternehmen führt, der muss sich ständig dem...

News

Vor allem die Kontaktbeschränkungen der vergangenen Monate haben für einen Boom im Online-Handel gesorgt – und dafür, dass der eigene Onlineshop auch für Geschäftsgründer...

Finanzen

Angesichts einer seit Jahren forcierten Niedrigzinspolitik befürchten viele Bundesbürger eine Entwertung ihrer Ersparnisse. Entsprechend dynamisch entwickelt sich die Nachfrage nach alternativen Anlagestrategien abseits von...

Vorsorge

Immer mehr Anleger setzen bei der Wahl ihrer Investments auf ökologische und soziale Kriterien und entscheiden sich deshalb für nachhaltige Fonds. Auf diese Weise...

Aktien & Fonds

Solana ist ein Blockchain-Projekt, das sich auf skalierbare, dezentralisierte Finanz-Anwendungen spezialisiert hat. Das in San Francisco ansässige Unternehmen bietet dezentrale Finanzierungslösungen im größeren Umfang....

Vorsorge

Mit dem Thema Altersvorsorge und auch mit den finanziellen Auswirkungen im Todesfall kann man sich eigentlich gar nicht früh genug auseinandersetzen. Der Ausspruch von...

Finanzen

Freundliche Korrespondenz ist das A und O einer erfolgreichen Kommunikation im Unternehmen. Schließlich hat sie Einfluss darauf, welchen Eindruck die Firma bei ihren Kunden...

Allgemein

In regionalen und öffentlichen Ausschreibungen steckt ein großes Potenzial zur Auftragsbeschaffung. Den erhofften Zuschlag gibt es jedoch nicht ohne Mühe, Expertise und ein akzeptables...

Anzeige
Send this to a friend