“Internationale Herbsttage für Musik 2020″ in Iserlohn

Iserlohn. Die „Internationalen Herbsttage für Musik“ gehen Anfang September in ihr 43. Jahr. Bei dem Iserlohner Festival, das jedes Jahr ein anderes Instrument mit einem international renommierten Gastsolisten präsentiert, steht in diesem Jahr das Violoncello im Mittelpunkt der einwöchigen Folge von Konzerten. Festivalleiter Paul Breidenstein informierte kürzlich gemeinsam mit Tone Johansen-Junius, Vorsitzende des Freundeskreises und der Sponsorengruppe des Festivals, über den ausgewählten Künstler.
Waren es 1980 und 1982 noch Cello-Legenden wie Maurice Gendron und Boris Pergamenschikow, folgten 2004 David Geringas, 2010 Sebastian Klinger, der noch bei Pergamenschikow studiert hatte, und 2016 Wolfgang Emanuel Schmidt, seinerseits ehemaliger Schüler von Geringas. 2020 folgt nun mit Claudio Bohórquez wiederum ein Meistercellist aus der Schmiede von Boris Pergamenschikow, womit das Festival ein weiteres Mal die bedeutendsten Cello-Schulen der letzten 100 Jahre vorstellen kann.
Bohórquez ist Preisträger der großen internationalen Wettbewerbe, konzertiert rund um die Welt mit Dirigenten wie Daniel Barenboim und Neville Marriner und den philharmonischen Orchestern von Tokyo, Los Angeles, Chicago, Paris, Zürich, den Wiener Symphonikern, der Academy of St. Martin in the Fields u.a. Auf den großen Festivals der Welt wie in Aspen, Tanglewood, Lockenhaus, im Rheingau und beim Schleswig Holstein Festival ist er zu hören; als Professor wurde er an die Musikhochschulen von Stuttgart und zuletzt Berlin berufen.
In Iserlohn wird Claudio Bohórquez neben einem Recital-Konzert (Cello und Klavier) und dem Abschlusskonzert als Solist mit großem Orchester auch einen Meisterkurs für Violoncello geben, zu dem sich Studenten aus Europa und Übersee bewerben können.
Die Termine im Einzelnen:
Auftaktkonzert (Cello und Klavier): Dienstag, 1. September, 20 Uhr, Parktheater Iserlohn Internationaler Meisterkurs für Violoncello: 2. bis 4. September, Musikschule Iserlohn Konzert der Meisterstudenten: Freitag, 4. September, 20 Uhr, Musikschule Iserlohn Festliches Abschlusskonzert: Sonntag, 6. September, 11 Uhr, Parktheater Iserlohn, mit dem Philharmonischen Orchester Hagen und dem Sinfonieorchester der Musikschule Iserlohn; Leitung: Generalmusikdirektor Joseph Trafton
Ausführliche Informationen zum Festival sind ab Ende April unter www.herbsttage.de zu finden.
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ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
