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business-on.de Redaktion
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24. März 2023

Online-Bewerbung: Alles Wissenswerte zum Ablauf und den wichtigsten Inhalten

Das Wichtigste vorab: Eine Online-Bewerbung sollte stets genau so sorgfältig aufbereitet und optimiert werden wie die klassische Bewerbungsmappe aus Papier – egal ob es sich dabei um eine spontane Kurzbewerbung als Auszubildender oder um eine professionelle Bewerbung als Führungskraft handelt. Denn wer sich schon bei diesem ersten Schritt keine Mühe gibt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später während der Festanstellung den nötigen Elan vermissen lassen. Aus diesem Grund zeigen wir in dem nun folgenden Ratgeber, wie eine optimale Online-Bewerbung aussieht und welche Inhalte sie unter allen Umständen transportieren sollte. Gut zu wissen: Wer sich bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen ausreichend Zeit lässt und diese vor dem Versenden noch einmal in Ruhe Korrektur liest, kann die Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zum Teil signifikant erhöhen.

Welche Dokumente gehören in die Online-Bewerbung?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Online-Bewerbung inhaltlich der postalischen Bewerbung gleicht – dementsprechend sollten also auch hier die folgenden Unterlagen auf jeden Fall mit dabei sein. Tipp: Wer sich etwas Zeit sparen möchte, kann zum Beispiel auch den Lebenslauf online erstellen und direkt als PDF-Datei abspeichern, um ihn so noch einfacher verschicken zu können. Gleiches gilt aber natürlich auch für das Anschreiben und das Deckblatt, sofern man dieses als optisches Highlight verwenden möchte.

Die notwendigen Bewerbungsdokumente in korrekter Reihenfolge:

1. Das Anschreiben
Das Bewerbungsschreiben sollte stets das erste Dokument sein, das der Personalverantwortliche zu sehen bekommt. Dementsprechend muss hieraus klar hervorgehen, um welchen Bewerber es sich dabei handelt und was die Intention hinter der Bewerbung ist. Darüber hinaus sollte der Bewerber seine persönlichen und fachlichen Kompetenzen kurz anreißen, damit der Recruiter sich ein erstes Bild machen kann.

2. Das Deckblatt (optional)
Grundsätzlich ist es zwar nicht zwingend notwendig ein Deckblatt zu verwenden – allerdings eignet es sich hervorragend dazu, das Anschreiben von dem Rest der Bewerbungsunterlagen zu trennen (was für deutlich mehr Übersicht sorgt) und das optische Gesamtbild der Bewerbung zu verbessern. Wichtig: Man darf gerne kreativ werden und beispielsweise die Farben des Unternehmens (bei dem man sich bewerben möchte) in die Gestaltung mit einfließen lassen, allerdings sollte man damit auch keinesfalls übertreiben.

3. Der Lebenslauf
Der Lebenslauf – auch Curriculum Vitae (kurz CV) oder schlicht und einfach Vita genannt – gilt als das Herzstück einer jeden Bewerbung. Daher sollte der Lebenslauf nicht nur alle relevanten Informationen über den Bewerber enthalten (Name, Kontaktdaten, Bildungsweg, Berufserfahrung, Fort- und Weiterbildungen, sowie weitere Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen), sondern zudem auch optisch ansprechend gestaltet sein. Optimalerweise nutzt man den klassischen tabellarischen Aufbau, um dem Personaler die Suche nach den relevanten Informationen zu erleichtern.

4. Motivationsschreiben und weitere Anlagen
Neben den klassischen Anhängen – wie beispielsweise das letzte (Arbeits-)Zeugnis oder sonstige Weiterbildungszertifikate – kann zudem auch ein sogenanntes Motivationsschreiben verwendet werden. Dieses Dokument ist auch unter dem Begriff „Dritte Seite“ bekannt und wird häufig dazu genutzt, um sich von den anderen Bewerbern abzuheben und die im Anschreiben erwähnten Kompetenzen (Soft- und Hardskills) noch etwas ausführlicher zu beschreiben.

Die besten Tipps und Tricks für die nächste (Online-)Bewerbung

Damit die nächste Online-Bewerbung zu einem vollen Erfolg wird, sollte man einige wichtige Faktoren beherzigen, die bei nahezu jedem Recruiter beziehungsweise Personaler einen guten und bleibenden Eindruck hinterlassen. Und wer selber schon mal in einer Personalabteilung gearbeitet hat, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine derart professionelle Bewerbung freuen, da sie den gesamten Prozess deutlich einfacher und schneller macht.

Faktor 1: Die Vollständigkeit
Die Bewerbungsunterlagen sollten stets vollständig sein – daher gilt es vor dem Versenden der Dateien (egal ob per E-Mail oder per Upload über ein Bewerbungsportal) noch einmal genau zu überprüfen, ob alle PDFs vollständig sind und die korrekte Referenznummer respektive der richtige Ansprechpartner verwendet wurde.

Faktor 2: Maschinenlesbares Design
Da bei Online-Bewerbungen häufig sogenannte CV-Parser (Programme, die digitale Bewerbungsunterlagen auf Schlagworte hin untersuchen) zum Einsatz kommen, sollten die Dokumente dementsprechend optimiert werden. Tipp: Wer von vornherein auf Sonderzeichen und zu viele grafische Elemente verzichtet, erleichtert sich die spätere Optimierung.

Faktor 3: Weder zu viele, noch zu große Dateien
Dass bei digitalen Bewerbungen ausschließlich PDF-Dateien verwendet werden sollten, dürfte heutzutage jedem Bewerber klar sein, allerdings sollten diese Dokumente zudem auch unter allen Umständen maximal drei Megabyte groß sein (insgesamt nicht über zehn MB), um eventuelle Komplikationen beim Versenden und Empfangen zu vermeiden.

Faktor 4: Sinnvolle Dateinamen und seriöse E-Mail-Adressen
Damit die mitgeschickten Dokumente ohne Probleme zugeordnet werden können, sollten die Dateinamen optimalerweise den Vor- und Zunamen des Bewerbers, sowie die angestrebte Position enthalten. Außerdem sollte man stets eine seriöse E-Mail-Adresse verwenden, die ebenfalls den eigenen Namen enthält – auf Beispiele wie gentleman69@abc.de oder bunny123@xyz.de sollte man also besser verzichten.

Das Fazit

Abschließend bleibt zu sagen, dass bei einer Online-Bewerbung immer die gleich hohen Standards gelten sollten, wie auch bei einer klassischen Bewerbung per Post: Die Inhalte müssen vollständig sein, das Design ansprechend und man sollte stets darauf achten, dass sich keine Grammatik- und Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Und noch ein wichtiger Hinweis: Unwahrheiten und starke Übertreibungen haben in einer professionellen Bewerbung absolut nichts zu suchen. Denn wer bei der Bewerbung lügt, muss selbst nach Jahren noch mit einer fristlosen Kündigung rechnen, falls das Ganze am Ende doch ans Licht kommen sollte – und das tut es bekanntlich immer.

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