Postkarten als Direktmarketing-Tool für junge Unternehmen

Die Vorteile einer Postkarte im Marketing
Eine Postkarte als Kundenbindungs-Tool einzusetzen ist so einfach wie genial. Denn wer eine Postkarte im Briefkasten findet, denkt im ersten Moment eher an einen lieben (Urlaubs-)Gruß als an Werbung. Deshalb haben Postkarten-Kampagnen auch zahlreiche Vorteile im Direktmarketing.
Der Begriff Direktmarketing bezeichnet Aktivitäten, die eine direkte und personalisierte Interaktion mit Bestandskunden und potentiellen Neukunden darstellt. Als Synonym wird häufig „Dialogmarketing“ verwendet.
Die Vorteile von Postkarten im Direktmarketing liegen auf der Hand, denn sie…
- werden nicht sofort als Werbung empfunden
- Sind auffällig und verhelfen zu mehr Aufmerksamkeit
- Haben ein positives Image, das sich auf das Unternehmen übertragen kann
- Werden deutlich häufiger gelesen als Briefe und andere Marketing-Maßnahmen
Warum gerade junge Unternehmen auf Postkarten-Marketing setzen sollten
Postkarten können zu zahlreichen Anlässen versendet werden. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend, um einfach mal „danke“ für die Kundentreue zu sagen. Das kommt bei den Empfängern positiv an und bleibt im Gedächtnis.
Gerade für Start-Ups und junge Unternehmen ist das ideal, um Aufmerksamkeit zu erregen. Schließlich kommen Kunden nicht von allein. Wenn Start-Ups als Kommunikationsmittel einen alternativen Weg über Postkarten wählen, werden sie wahrscheinlich schon deshalb auffallen. Denn im Gegensatz zu E-Mail-Postfächern bleiben Briefkästen eher leer. Und wenn Post kommt, ist diese zumeist in den immer gleichen weißen Umschlägen verpackt. Eine Postkarte wird also immer herausstechen. Schon allein deshalb erzielen Postkarten-Kampagnen Aufmerksamkeit.
Der Kreativität ist bei der Gestaltung zudem keine Grenze gesetzt. Das Corporate Design der Firma kann ausnahmsweise zur Seite geschoben werden. Die Devise lautet eher: Mut bei der Auswahl des Motivs. Und auch von der üblicherweise eher formellen Business-Sprache können Unternehmen in ihren Postkarten ruhig mal Abstand nehmen. Insbesondere Start-Ups und junge Unternehmen können auf eine zu formelle Ausdrucksweise verzichten. Das macht sie besonders sympathisch und passt zum positiven Image der Postkarte.
Es gibt noch einige weitere Vorteile einer Postkartenkampagne:
- Textlänge: Die wenigsten Personen sind heutzutage bereit, lange Texte zu lesen. Postkarten bieten nur einen sehr eingeschränkten Platz und zwingen den Absender daher, sich kurzzufassen. Das Ergebnis: Die wenigen Worte werden eher gelesen.
- Blickfang: Wenn Sie sich viel Mühe mit der Motivik geben, kann es passieren, dass Ihre Postkarte sogar an den Kühlschrank oder die Pinnwand gelangt. So bleibt Ihr Unternehmen lange im Blickfeld und fällt jedes Mal aufs Neue positiv auf.
Den passenden Zeitpunkt wählen
Der Zeitpunkt hängt davon ab, was Sie damit bezwecken. Geht es beispielsweise darum, einen Kunden zum Wiederkauf eines Produktes zu bewegen, können Sie mit einer Postkarte dafür sorgen, den Kunden an eine mögliche Aufstockung zu erinnern. Zusätzlich können neue Produkte oder Produktlinien beworben werden.
Ist keine produktbezogene Maßnahme geplant, können besondere Feiertage wie Weihnachten, Ostern oder Muttertag als Anlass genommen werden. Die meisten Kunden freuen sich sicherlich über Weihnachtsgrüße oder personalisierte Glückwünsche zum Geburtstag. Noch besser im Gedächtnis bleiben Sie zudem, wenn Sie einfach mal eine freundliche Grußbotschaft ohne besonderen Anlass versenden. Wünschen Sie Ihren Kunden doch einfach mal einen schönen Tag. Der ein oder andere wird sicherlich Freunden, Partnern und Bekannten davon erzählen.
Die passende Gestaltung
Je individueller und kreativer, desto besser wird eine Postkarte als Marketing-Tool bei Kunden ankommen. Wichtig ist dabei, dass sich die Empfänger direkt und persönlich angesprochen fühlen, dann werden sie dem Ganzen offener gegenüberstehen. Das Motiv sollte dabei dem Anlass entsprechend gewählt werden und zum Image des Unternehmens passen. Zu Weihnachten sollte beispielsweise ein weihnachtliches Motiv gewählt werden, sollen Postkarten als Einladungen zu Firmenevents verschickt werden, kann bildlich auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht werden und bei der Bewerbung von Rabattaktionen sollten Geldrabatte oder Prozente auf der Bildseite zu sehen sein.
Um Postkarten-Kampagnen zu vereinfachen, gibt es passende Automatisierungssysteme. Sie sorgen für die Automatisierung des Drucks, des Verteiler-Managements und ermöglichen es, durch die Arbeit mit Textbausteinen, jede Karte durch zielgerichtete Formulierungen zu personalisieren.
Zusätzlich lohnt es sich, mit einem festen Anbieter zu arbeiten, der die Möglichkeiten des Drucks von Postkarten für Sie übernehmen kann. Ein Solcher bietet Ihnen zudem in der Regel zahlreiche Möglichkeiten bei der Wahl des gewünschten Formats (klassisch oder ausgefallen) dem gewünschten Material (Ökopapier, partielle Veredelungen o.Ä.) und vielen weiteren Faktoren.
Ein Tipp: Damit Sie den passenden Anbieter für Ihre Direktmarketing-Kampagne finden, senden Sie sich im ersten Schritt doch einfach selbst eine Postkarte zu und schauen Sie, ob Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Was ist in Sachen Datenschutz zu beachten?
Auch wenn sich mit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO im Frühjahr 2018 so einiges verändert hat, ist das Direktmarketing per Postkarte weiterhin erlaubt und hat dem E-Mail-Marketing gegenüber damit einen entscheidenden Vorteil. Direktmarketing über den guten alten Postweg kann auf berechtigtem Unternehmensinteresse gestützt werden, was keine explizite Einwilligung braucht. Kunden haben allerdings das Recht, einer zukünftigen Zusendung postalischer Werbung schriftlich zu widersprechen. Achten sie also darauf, dass sie diesen Kunden zukünftig keine weitere Postkarte zusenden.
- Titelbild: Image by Christine Schmidt from Pixabay
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