Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
30. April 2019

UEFA Europa League: Wie das Preisgeld 2018/19 unter den Teilnehmern aufgeteilt

Lediglich Villarreal werden nach der 1:3-Heimpleite gegen Valencia kaum Chancen eingerechnet, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Frankfurt ist der einzige deutsche Fußballverein, der noch in Europa aktiv. Ob sie nach dem Hinspiel in Lissabon noch weiter kommen, ist fraglich. Nach einer frühen Roten Karte konnte Frankfurt nur ein 2:4 gegen Benfica erreichen. Die Buchmacher rechnen der SGE trotzdem recht gute Chancen ein, das Viertelfinale zu erreichen. Frankfurt kämpft mit den anderen Teams nicht nur um Prestige und den Pokal – es geht auch um sehr viel Geld. Insgesamt werden 540 Millionen Euro an die Teilnehmer ausgeschüttet.

Aufschlüsselung der Preisgelder

Die 48 Fußballclubs, die sich für die UEFA Europa League qualifiziert haben, konnten dafür etwa 2,92 Millionen Euro einstreichen. Für manche der kleineren Mannschaften, die an der Europa League teilnahmen, ist dies alleine schon eine sehr hohe Summe. In der Gruppenphase war es dann möglich, Leistungsboni einzustreichen. Jeder Sieg brachte dem jeweiligen Team die volle Summe von 570.000 Euro, die für jedes Match in der Gruppenphase eingeplant waren. Für ein Unentschieden wurde ein Drittel, also 190.000 Euro an jede Verein ausgezahlt. Das dritte Drittel der Summe wurde in einen Pott gesammelt und dann anteilig, je nach Anzahl der Siege, an alle Mannschaften, die in der Gruppenphase aktiv waren, ausgezahlt. Die Gruppensieger konnten sich über jeweils eine Millionen Euro freuen während die Zweitplatzierten der Gruppenphase 500 Tausend Euro erhielten.

In der K.O.-Phase steigen die Prämien weiter an. Für das Erreichen der Runde der letzten 32 erhält jedes Team zusätzliche 500.000 €. An die Teams, die das Achtelfinale erreichten, wurden weitere 1.1 Millionen Euro ausgeschüttet. Von den letzten Acht, die das Hinspiel schon in der zweiten Aprilwoche absolvierten, hat jedes Team weitere 1.5 Millionen Euro sicher. Die großen Preissprünge wird es dann im Halbfinale und Finale geben. Die Halbfinalisten, zu denen hoffentlich auch Frankfurt gehören wird, streichen weitere 2.4 Millionen Euro ein. Der Einzug ins Finale bringt den beiden Vereinen noch mal 4.5 Millionen Euro. Im Finale geht es dann um den großen Pott und die 4 Millionen Euro Siegprämie.

Zusätzliche Einnahmen

Für die Teilnahme am UEFA Super Cup, bei dem traditionell Champions League Sieger und Europa League Sieger gegeneinander antreten, werden eine Millionen Euro an jedes Team ausgeschüttet. Zu den ganzen Millionen, die leistungsabhängig ausgeschüttet werden, kommen die Einnahmen durch den Anteil am TV-Marktpool und natürlich noch das Geld, das während der Heimspiele in den Stadien generiert wird. So hatte zum Beispiel Eintracht Frankfurt, schon vor dem Erreichen des Viertelfinales, 26,5 Millionen Euro eingenommen.

Teilen:
Weitere Artikel
Ausbildungsstart am 1. September: Warum die erste Anerkennungsgeste für den bleibenden Eindruck zählt
Business
Ausbildungsstart am 1. September: Warum die erste Anerkennungsgeste für den bleibenden Eindruck zählt

Für viele Betriebe beginnt das neue Ausbildungsjahr 2026/2027 am 1. August oder am 1. September. Je nach Region und Ausbildungsberuf starten die Berufsschulen zwischen Mitte August und Mitte September. Für Unternehmen bedeutet das: neue Gesichter, neue Abläufe und eine Generation von Auszubildenden, die ihren Arbeitgeber vom ersten Tag an aufmerksam wahrnimmt. Bereits am ersten Arbeitstag sammeln Auszubildende Erfahrungen darüber, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht. Der Ausbildungsstart wird damit auch zur Gelegenheit für Arbeitgeber, Wertschätzung zu zeigen und von Beginn an eine positive Beziehung zu ihren Nachwuchskräften aufzubauen. Eine kleine Aufmerksamkeit zum Einstieg kann dabei mehr sein als ein symbolisches Geschenk. Richtig ausgewählt, vermittelt sie: Der neue Auszubildende ist im Unternehmen willkommen und wird als Teil des Teams wahrgenommen.

3 Min. LesezeitLesen
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten
Künstliche Intelligenz
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten

KI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze

8 Min. LesezeitLesen
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel
Wirtschaft
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel

Neukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite