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business-on.de Redaktion
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11. Oktober 2021

Seriös auftreten – Das richtige Business Outfit ist das A und O

Erster Arbeitstag in der neuen Firma – was jetzt?

Sie haben Ihren Arbeitgeber gewechselt und der erste Tag steht bevor. Gerade im Büro ist einheitliche Firmenkleidung meist nicht vorhanden. Jetzt lautet die Frage: welcher Look ist zu konservativ, was ist zu leger, gibt es einen geheimen Dresscode?

Idealerweise konnten Sie bei einem Vorstellungsgespräch schon Eindrücke Ihres neuen Arbeitgebers sammeln. Falls ja, versuchen Sie sich daran zu erinnern, wie die Angestellten im Büro gekleidet waren. Hatten die Damen eher Kostüme an, Blusen und Bleistiftröcke mit Feinstrumpfhosen und die Herren Anzüge, sollten Sie es ihnen gleichtun.

Waren die anderen Mitarbeiter eher lässig, vielleicht sogar in Jeans gekleidet, schadet es dennoch nicht, zumindest am ersten Arbeitstag etwas seriöser als in der Freizeit aufzutreten. Anzug und Krawatte wäre hier jedoch zu hoch gegriffen.

Sollten Sie überhaupt keine Ahnung haben, welche Kleidung angemessen wäre, hilft ein Anruf im Sekretariat. Mitunter finden Sie den Dresscode auch im Arbeitsvertrag.

Die Qual der Wahl – So finden Sie das richtige Business Outfit!

Sofern feststeht, welche Kleiderordnung im Betrieb herrscht, gilt es, das richtige Outfit zusammenzustellen. Das ist mitunter gar nicht so einfach, wenn es darum geht, beispielsweise Problemzonen zu kaschieren, nicht zu altbacken oder zu sehr nach Freizeit auszusehen.

Bei Frauen lässt ein Blazer den Look direkt viel eindrucksvoller wirken. Selbst ein eigentlich sehr legeres Outfit mit Jeans wird mit einem Blazer durchaus tauglich für’s Büro.

Blazer ist heutzutage ein sehr dehnbarer Begriff. Damit sind nicht mehr nur steife Jacken mit Schulterpolstern in grau, beige und schwarz gemeint. Hier hat sich die Auswahl deutlich vergrößert. So bietet der Onlineshop von Wenz eine gute Auswahl an Blazern in verschiedenen Stilen, Formen und Materialien. Variiert werden Blazer in Längen, Schnitten, Farben und Materialien. Verspielte oder elegante Details runden das Outfit ab und sorgen dafür, dass selbst der steife Business Attire Look einen zeitgemäßen Touch erhält. Für einen einheitlichen Look gibt es zu vielen Blazern passende Hosen oder Röcke.

Wichtig bei Blazer und Sakko: die Schulternaht sollte dort sitzen, wo die eigenen Schultern enden. Das gilt sowohl für Männer, als auch für Frauen. Die Taillierung sollte in der eigenen Taille sitzen, das Revers sollte anliegen. Die Knöpfe bleiben zwar häufig offen, sollten aber locker, ohne zu spannen, geschlossen werden können.

Ein normal lang geschnittener Blazer bedeckt den Po und umschmeichelt somit perfekt kleine Polster an Bauch und Hüfte. Für sehr kleine Frauen sind kürzere Blazer oft sinnvoller, denn sie strecken die Silhouette optisch. Umgekehrt profitieren große Frauen sowie Damen mit üppiger Oberweite von längeren Schnitten, da diese die Beine verkürzen und den Oberkörper optisch verlängern. Ist der Blazer generell zu kurz, setzt das ungewollt die Hüfte in Szene. Das kann unvorteilhaft sein, wenn etwa der Oberkörper schmaler ist als der Unterkörper.

Business Attire: Was ist das?

Hierbei handelt es sich um einen sehr konservativen, seriösen und zugleich den strengsten Look. Die Damen tragen Blazer, eine einfarbige Bluse. Röcke reichen bis zum Knie, darunter wird eine Feinstrumpfhose getragen. Als Schuhe kommen zum Beispiel geschlossene Pumps in Frage. Die Herren tragen Sakko, Hemd und Krawatte mit Bundfaltenhose und klassischen schwarzen oder braunen Herrenschuhen.

Das Make-up ist beim Business Attire dezent. Grelle Farben, auch als Nagellack, sind unerwünscht. Lange Haare sollten ordentlich zusammen gebunden sein, mindestens als Pferdeschwanz, bei Damen gerne als Hochsteckfrisur. Auf den schnellen, unkomplizierten Messie Bun sollte hier besser verzichtet werden. Business Attire ist bei Banken, Versicherungen und in großen Autohäusern meist Pflicht.

Casual – aber wie casual genau?

Lautet der Dresscode casual, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie in Jogginghose, mit Flipflops, Fetzenhosen oder mit neonfarbenen Fingernägeln bei der Arbeit auftauchen sollten.

Der Begriff bedeutet übersetzt etwa locker und komfortabel. Dennoch ist hier von Arbeitgeberseite aus selten der Flodder-Trainingsanzug gemeint, sondern ein normales Alltagsoutfit. Jeans, Sneaker und T-Shirt oder ein legerer Pullover sind hier ausreichend, eben so normal wie möglich. Achten Sie dennoch stets darauf, dass der Casual Look insgesamt nicht zu gammlig aussieht. Dennoch spricht zum Beispiel nichts gegen aktuell modische Highlights wie Used Look Jeans – wenn es nicht übertrieben wird.

Eine gewisse Seriosität sollten Sie sich stets bewahren. Hotpants, Miniröcke, bauchfrei und die Herren in kurzen, gemusterten Sommershorts – das ist für viele Chefs dann doch zu freizügig. Gleiches gilt beim Make-up und bei Accessoires. Extrem knallige Farben sind im Büro oft nicht so gern gesehen, aber beim Casual Look nicht grundsätzlich verboten.

Smart Casual und Business Casual: wie kleidet man sich richtig?

Smart Casual bezeichnet eine Kleiderordnung, die etwas seriöser wirkt als lediglich Casual. Jeans ohne Used Effekte sind erlaubt. Allerdings ist es angebracht, zu dunklen Farben zu greifen.
Business Casual – dieser Dresscode findet sich mitunter auch bei Meetings, Seminaren und Geschäftsessen. Hier geht es etwas förmlicher zu, aber bei Weitem nicht so streng wie beim Business Attire. Die Damen tragen Blusen, Poloshirts, aber genauso dünne Rollkragenpullover oder Twinsets. Dazu Röcke, Kleider oder Hosen, wobei die Röcke bis zum Knie reichen sollten. Eine Feinstrumpfhose ist zudem angebracht, gerne in Hautfarbe. Als Hosen kommen Stoffhosen wie Chinos in Frage, manchmal sind auch dunkle Jeans ohne Used-Elemente erlaubt. Kombiniert werden schicke Slipper oder Pumps.

Für die Herren gilt beim Business Casual Look Sakko, Hemd und Anzughose oder dunkle Jeans mit Slippern. Auf eine Krawatte darf verzichtet werden.

Gerade am Anfang ist es schwer, den richtigen Business Look zu finden. Orientieren Sie sich am besten an den anderen Mitarbeitern und am Kundenstamm, sofern regelmäßiger Kundenkontakt besteht.

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