Digitale Prognosen sollen Ernteabläufe effizienter machen

Ziel des Forschungsprojektes prospective.HARVEST ist die Entwicklung und Erprobung eines Prototyps zur Optimierung der Verfahrenskette „Silomaisernte“ durch vorausschauendes Verhalten mit Hilfe von satellitengestützten Prognosedaten.
Gelebte Praxis ist es heute, dass Landwirte und Lohnunternehmer für die Planung und Durchführung ihrer Arbeiten Annahmen treffen, die bisher weniger auf Kennzahlen und vielmehr auf Erfahrungen basieren. „Das Forschungsvorhaben prospective.HARVEST leistet einen substanziellen Beitrag auf dem Weg zu Farming 4.0. und wir freuen uns, dieses Projekt zu leiten“, so Thomas Böck, Geschäftsführer Technologie und Systeme bei CLAAS.
Der Logistikprozess zwischen Erntemaschine, Transportfahrzeugen und Verdichterfahrzeug beispielsweise soll zukünftig basierend auf Ertragsprognosedaten vorausschauend gesteuert und die Fahrrouten der Maschinen aufeinander abgestimmt werden. Dadurch werden Leerfahrten und Stillstandzeiten minimiert und Fahrtstrecken optimiert. „Zur Bereitstellung der entwickelten Lösungen wird eine offene, service-orientierte Softwarearchitektur spezifiziert und implementiert, damit diese auch für weitere landwirtschaftliche Prozesse herangezogen werden können“, sagt Gesamtprojektleiter Dr. Max Reinecke von CLAAS E-Systems.
Das Forschungsprojekt prospective.HARVEST startet am 1. August 2016 und endet mit der Silomaisernte 2019. Zur Übergabe der Zuwendungsbescheide trafen sich bei CLAAS in Harsewinkel die Projektpartner CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (CSE), Harsewinkel, CLAAS E-Systems KGaA mbH & Co KG (CES), Gütersloh, 365FarmNet GmbH, Berlin, green spin GmbH, Würzburg, Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI), Hochschule Bochum und 52°North GmbH, Münster.
Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des BMEL aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. „Die entwickelten innovativen Lösungen sollen im ersten Schritt der deutschen Agrarwirtschaft zur Verfügung stehen und von dort ausgehend in weiteren Ländern verfügbar gemacht werden“, stellt Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär des BMEL, abschließend in Aussicht.
PersonalOhne Strom steht der Betrieb still. Ob Server im Büro, Kassen im Verkauf oder Maschinen in der Halle die heutigen Arbeitsabläufe sind stark von elektrischen Geräten abhängig. Eine zuverlässige Stromversorgung ist die absolute Basis für produktives Arbeiten. Doch wo täglich Strom fließt, entstehen oft unsichtbare Gefahren. Ein kleiner Defekt an einem Kabel oder ein unbemerkter Kurzschluss kann weitreichende Folgen haben. Ein plötzlicher Ausfall legt nicht nur die Arbeit lahm, sondern verursacht oftmals auch finanzielle Schäden. Genau hier setzt die betriebliche Elektrosicherheit an. Sie ist keine lästige Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Teil des unternehmerischen Risikomanagements. Wer mögliche Gefahrenquellen im Blick behält, sorgt für sichere Abläufe und stärkt die langfristige Stabilität des gesamten Betriebs.
VerbraucherDie Energieversorgung von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Überlegungen. Der Heizungskeller spielt dabei eine entscheidende Rolle für den langfristigen Werterhalt von Immobilien und Betriebsstätten. Steigende Energiekosten und veränderte gesetzliche Vorgaben machen eine vorausschauende Planung notwendig. Eine Heizungsmodernisierung ist heute kein reiner Kostenfaktor mehr. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft eines Gebäudes. Damit sich dieser Schritt auszahlt, ist eine genaue Kalkulation gefragt. Es gilt, die anfänglichen Ausgaben, den langfristigen Nutzen und die verfügbaren staatlichen Förderungen sorgfältig aufeinander abzustimmen.
BusinessEin neues Büro ist für jedes Unternehmen ein wichtiger Schritt. Oft wächst das Team, es werden modernere Arbeitsflächen benötigt oder die internen Abläufe haben sich gewandelt. Ein solcher räumlicher Wechsel bringt stets frische Impulse für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es dabei eine spürbare Herausforderung: Der normale Geschäftsbetrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ein stillstehender Betrieb kostet Geld, verzögert laufende Projekte und beeinträchtigt den gewohnten Service für die Kundschaft. Die Erreichbarkeit muss zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Das Ziel ist es daher, den Umzug so zu gestalten, dass die tägliche Arbeit nicht unterbrochen wird. Das gelingt mit einer durchdachten Vorbereitung und einer klaren Struktur. Wer im Vorfeld die richtigen logistischen und organisatorischen Schritte plant, meistert den Wechsel an den neuen Standort sicher und entspannt, ohne dass das Kerngeschäft darunter leidet.
