Definition EAN – Europäische Artikelnummer

Die Strich-/Lückencodierung wird dabei ausschließlich für Zahlen benutzt und dient der Datenerfassung. Als Mehrbreitencode bestehen die dafür genutzten Striche und die Lücken aus mehr als nur zwei verschiedenen Breiten.

Die EAN stammt ursprünglich aus dem Nahrungsmittelbereich und wurde von den EG-Staaten genormt. Erstmals 1977 eingesetzt sind es heute mehr als 48 Länder, die den EAN Code für die Identifizierung von Produkten und Waren verwenden.

Dabei besteht die EAN immer aus einem zweistelligen Länderkennzeichen, einer fünfstelligen Betriebsnummer und einer fünfstelligen Artikelnummer. Die Länderkennzeichen für Deutschland sind 20, 28 und 40 bis 44. Die Betriebsnummer wird immer national vergeben und muss dem Hersteller zuzuordnen sein. Die Artikelnummer wird immer in Verantwortung des Herstellers angegeben und die EAN endet grundsätzlich mit einer Prüfziffer.

Florian Weis

Teilen:
Weitere Artikel
„Ein Rasentraktor ist heute eine Investitionsentscheidung wie ein kleiner Nutzfahrzeug-Kauf" – Interview über professionelle Rasenpflege in Sachsen und Thüringen
Expertentalk
„Ein Rasentraktor ist heute eine Investitionsentscheidung wie ein kleiner Nutzfahrzeug-Kauf" – Interview über professionelle Rasenpflege in Sachsen und Thüringen

Ob kommunale Grünflächen, weitläufige Privatgrundstücke, Sport- oder Golfanlagen: Wer große Rasenflächen bewirtschaftet, steht regelmäßig vor der Frage, welche Maschine wirklich zum Einsatzprofil passt. Im Interview erläutert ein Fachhändler aus Sachsen, worauf Entscheider achten sollten, welche Rolle Service und Ersatzteilversorgung spielen und warum die Auswahl eines Aufsitzmähers heute deutlich mehr ist als ein reiner Preisvergleich. Rasentraktoren als Wirtschaftsfaktor: Worum geht es beim Kauf wirklich? Ein Interview von unserer Redaktion mit Claudia Arold, Geschäftsführung der Arold Service & Vertrieb GmbH.

4 Min. LesezeitLesen
Oldtimer-Reifen als eigenes Fachgebiet – Interview mit Oldtimer Service & Reifen HKT
Expertentalk
Oldtimer-Reifen als eigenes Fachgebiet – Interview mit Oldtimer Service & Reifen HKT

Klassische Fahrzeuge sind längst mehr als ein Nischenhobby. Ob elegante Limousine aus den Sechzigern, sportlicher Youngtimer aus den Achtzigern oder Vorkriegswagen mit Speichenrädern die Zahl der Halter historischer Automobile wächst stetig, und mit ihr die Frage nach der passenden Bereifung. Denn was beim modernen Auto ein Routinekauf ist, wird beim Oldtimer schnell zur Geduldsprobe: Viele historische Größen, Profile und Bauweisen sind im regulären Reifenhandel schlicht nicht mehr erhältlich. Geeignete Reifen für klassische Fahrzeuge gibt es durchaus noch allerdings meist nur über spezialisierte Fachbetriebe, die historische Dimensionen, Bauweisen und Hersteller kennen. Warum das so ist und worauf Sammler bei Auswahl, Beschaffung und Montage historischer Reifen achten sollten, erklärt Manuel Kuhn. Er leitet die Werkstatt von Oldtimer Service & Reifen HKT, einem familiengeführten Fachbetrieb, der sich auf Oldtimer- und Youngtimer-Reifen, Weißwandreifen, Räder sowie die Pflege und Restaurierung klassischer Fahrzeuge spezialisiert hat. business-on.de: Herr Kuhn, warum ist die Bereifung historischer Fahrzeuge überhaupt ein eigenes Fachgebiet? Manuel Kuhn: Weil an einem Oldtimer fast nichts dem aktuellen Standard entspricht. Die Dimensionen sind häufig in Zoll angegeben, die Querschnitte fallen schmaler aus als bei modernen Reifen, und das Profilbild muss zur Bauzeit des Fahrzeugs passen. Viele Halter unterschätzen das, weil ein Reifen von außen betrachtet eben ein Reifen zu sein scheint die Unterschiede stecken jedoch im Detail. Hinzu kommt: Fahrwerk und Lenkung vieler Klassiker waren ursprünglich auf Diagonalreifen abgestimmt. Wer dort unbedacht moderne Radialreifen montiert, verändert Optik und Fahrverhalten zugleich.

5 Min. LesezeitLesen
Immobilienkauf im Chiemgau: Strategien für den oberbayerischen Premiummarkt
Business
Immobilienkauf im Chiemgau: Strategien für den oberbayerischen Premiummarkt

Der Immobilienmarkt im Chiemgau gehört seit Jahren zu den gefragtesten Adressen im süddeutschen Raum. Die Kombination aus naturnaher Kulisse, solider Infrastruktur und der Nähe zur Metropole München sorgt für eine konstant hohe Nachfrage nach Wohn- und Anlageobjekten. Wer in dieser begehrten Region Eigentum erwerben möchte, trifft auf ein dynamisches Umfeld mit einem gehobenen Preisniveau. Ein erfolgreicher Erwerb erfordert daher mehr als nur Begeisterung für die Landschaft: Erst eine fundierte Analyse der Marktlage und der rechtlichen Rahmenbedingungen schafft die Basis für eine nachhaltige Kaufentscheidung. Marktdynamik und die Wahl des richtigen Standorts

3 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite