Helmut Amann beschäftigt sich unter anderem mit der Herstellung von gebrauchsfertigem Brennholz, was durch die Lage der Gemeinde direkt am Altdorfer Wald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in Oberschwaben, entsprechend begünstigt wird. Bei der Bereitstellung des Holzes auf Paletten oder in Gitterboxen stand Amann immer wieder vor der Problematik, das sich Hubwagen mit ihren relativ kleinen Schwerlastrollen kaum über unebene Flächen wie Wiesen oder etwa über Bordsteine ziehen lassen, wie auf Hubwagenberater.de zu lesen ist. Hier musste eine Lösung her und die erfand der umtriebige Tüftler gleich selbst, wohl auch im Hinblick auf die Kosten für geländegängige Hubwagen, die bereits am Markt zu finden sind. Bald darauf war Hutan geboren.
Was ist Hutan?
Zuerst einmal stellt sich die Frage nach dem exotisch klingenden Namen, der auf den ersten Blick eines der vielen asiatischen Produkte vermuten lässt, die aus dem Osten kommend den Markt in fast jeder Branche beherrschen. Tatsächlich ist der Begriff Hutan dem Kontinent Asien zuzuordnen, es ist der indonesische Name für Wald. Das Produkt Hutan seines Erfinders Helmut Amann jedoch ist zu 100 % made in Germany. Durch diese clevere Namensgebung ergibt sich einerseits ein Bezug zum Erfinder und andrerseits eine eingängige Bezeichnung, die sich leicht merken lässt.
Hutan selbst ist im Grunde eine Verlängerung für handelsübliche Hubwagen, die diese geländegängig macht. Das Funktionsprinzip ergibt sich aus einer Gelenk-Metall-Konstruktion, die am hinteren Ende in eine Achse mit zwei großen Luftreifen ausläuft, die im Betrieb die Schwerlastrollen ersetzen und so auch die Fahrt über weichen und unebenen Untergrund ermöglichen. Dazu sind keinerlei aufwendige Umbauten am Hubwagen notwendig. Hutan ist so gebaut, dass der Anwender ganz einfach in die Konstruktion hineinfahren kann und durch das Anheben der Gabel einerseits die Schwerlastrollen deaktiviert und andrerseits die geländegängigen Luftreifen aktiviert. Trotzdem besitzen die Schwerlastrollen noch eine Funktion. Während des Hebevorgangs verklemmen sie sich im Hutan und sorgen so dafür, dass das Zusatzgerät sicher mit dem Hubwagen verbunden ist. Mit einem Eigengewicht von gerade einmal 17 kg und den Außenmaßen 28 x 58 x 27 cm ist Hutan ein Zubehör, das sich zum einen leicht und Platz sparend verstauen und zum anderen ohne Probleme mitnehmen lässt. Die Traglast beträgt 500 kg. Die Einsatzbereiche sind denkbar vielfältig, so etwa im Bauhandwerk, dem Garten- und Landschaftsbau, bei Speditionen und verschiedenen Dienstleistern wie etwa Eventveranstaltern und Messebaufirmen zum Transport des Equipments.
Eine wahrhaft ausgezeichnete Erfindung
Das der Hutan eine durchdachte Lösung darstellt, davon ist nicht nur der Erfinder Helmut Amann überzeugt. Sein Gerät zur verbesserten Fortbewegung von Hubwagen auf unebenen und weichen Untergründen sowie zur Überwindung von Absätzen und Bordsteinkanten wurde im November 2015 auf der renommierten Erfindermesse in Nürnberg mit Silber ausgezeichnet und setzte sich gegen immerhin 700 Mitbewerber aus 30 Nationen durch. Diesem Erfolg folgte wenig später die nächste große Preisverleihung.
Auf der internationalen Handwerksmesse, die vom 08. bis zum 14. März 2016 in München stattfand, war Helmut Amann mit dem Hutan einer der Preisträger des Bundespreises 2016. Ein Innovationspreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der jährlich seit 1989 verliehen wird.
Der Hutan ist ohne Frage ein Zusatzgerät zum Hubwagen, dessen Anschaffung aufgrund der robusten und durchdachten Konstruktion lohnenswert ist. Jeder Praktiker im Umgang mit Hubwagen kennt die Problematik unebener sowie weicher Böden und kleinerer Absätze wie Bordsteinkanten und wie viel Zeit und Mühe es in Anspruch nimmt, schwere Lasten darüber zu bewegen. Mit dem Hutan ergibt sich hierfür eine Lösung in einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mehr zum Hutan finden Sie auf http://www.hutan.eu/
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