News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
31. Oktober 2022

Gebäudereinigung: Selbst erledigen, Hilfe holen oder auf Profis setzen?

Doch gleichzeitig ist die Gebäudereinigung ein Kostenpunkt, der vielen nicht gefällt. Die Investition in Reinheit ist schwer messbar und oftmals auch nicht sichtbar. Denn wer ständig saubere Innenräume und Fassaden sieht, der denkt gar nicht daran, dass es anders sein könnte. Gleichzeitig geschieht es immer wieder, dass generelle Unsauberkeit Teil des Unternehmens wird und das darf nicht sein. Also: Wie löst man die Gebäudereinigung am besten?

Hochprofessionelle Gebäudereinigung: die beste Option

Wer die entsprechenden Gelder zur Verfügung hat, sollte immer auf professionelle Gebäudereinigung setzen, um den Aufwand bestmöglich zu minimieren. Profis für Sauberkeit, wie die Gebäudereinigungsfirma Can Facility, übernehmen alle wichtigen Tätigkeiten und sind dabei extrem eigenständig. Einmal beauftragt, erledigen sie ihre Aufgaben zuverlässig. Innenräume bleiben sauber, ohne dass noch einmal Aufwand für das Unternehmen entsteht.

Der zweite Grund dafür, dass sich die Investition lohnt: Die Reinigung ist einwandfrei. Mitarbeiter von etablierten Gebäudereinigungsfirmen sind geschult, arbeiten mit passenden Geräten und nutzen hochwertige Putzmittel. Nur so kann garantiert werden, dass wirklich alles sauber ist und auch unangenehme Gerüche entfernt werden.

Besonders wichtig ist absolute Reinheit, wenn ein Unternehmen professionell wirken möchte. Wer beispielsweise Investoren überzeugen oder teure Produkte verkaufen will, der kann dies nicht umgeben von Staub und Krümeln machen. Der Zustand eines Raumes fällt meist erst auf, wenn es etwas zu bemängeln gibt. Firmen, die für Qualität stehen wollen, dürfen sich das nicht erlauben.

Unternehmensräume in Eigenregie putzen: nur selten sinnvoll

Gerade kleine Unternehmen setzen auf Reinigung durch das eigene Personal. Das birgt viele Probleme. Einerseits können sich die Mitarbeiter dagegen wehren – steht das Reinigen der Räumlichkeiten nicht im Arbeitsvertrag, fühlen sie sich vielleicht übergangen oder nicht respektiert. Oder aber sie glauben (meist zurecht), dass ihre Fähigkeiten anderweitig besser eingesetzt werden könnten.

Neben dem fehlenden Einsatz, kann es aber auch am nötigen Wissen mangeln. Ein aggressives Reinigungsmittel für eine Holzoberfläche, ein kratzender Schwamm für die Glasscheibe oder ein nasser Boden ohne Warnhinweis sind typisch, wenn nicht geschultes Personal putzen soll.

Schon gar nicht sollte man erwarten, dass auf Gerüche, Verfärbungen oder andere Details geachtet wird. Ohne echte Reinigungskräfte wird der erste Eindruck (und oftmals auch der zweite) immer getrübt sein. Sinnvoller ist es da, jemanden immerhin in Form eines Nebenjobs zu beauftragen.

Die gelegentliche Aushilfe für Reinigungsarbeiten: ein Zwischenweg

Kleine und mittlere Unternehmen können sich eine professionelle Gebäudereinigung meist nicht leisten. Einmalig ist es vielleicht noch möglich – wie eine Art Frühjahrsputz zum Beispiel. Doch für tägliche oder wöchentliche Reinigungsarbeiten muss ein Zwischenweg gefunden werden. Dies kann durch einen Nebenjob beziehungsweise durch Selbstständige erreicht werden.

Die Aushilfskräfte kommen entweder nach Bedarf in die Räumlichkeiten oder täglich für ein bis zwei Stunden. Das spart Kosten, während gleichzeitig Sauberkeit nicht auf die lange Bank geschoben wird. Natürlich kann bei dieser Lösung nicht erwartet werden, dass alles auf Hochglanz poliert wird. Aushilfskräfte sehen nun mal nicht jeden noch so kleinen Fleck. Sie haben auch nicht die Zeit, um alle Schlieren von den Fenstern zu wischen. Hier sind extra angestellte Putzkräfte definitiv die bessere Wahl.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Mehr Umsatz in der Gastronomie: Der neue Hebel liegt im System
Business
Mehr Umsatz in der Gastronomie: Der neue Hebel liegt im System

Wer den Umsatz in der Gastronomie steigern will, denkt oft zuerst an mehr Gäste. Doch die größeren Hebel liegen häufig in Bonwert, Abläufen, Zusatzangeboten und Daten. Die Branche arbeitet 2026 in einem engen Korridor aus preissensiblen Gästen, höheren Löhnen und einer neuen steuerlichen Entlastung. Der reale Gastgewerbeumsatz sank 2025 um 2,1 Prozent, nominal stieg er um 1,4 Prozent. Seit 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. Zugleich stieg der gesetzliche Mindestlohn im Januar 2026 auf 13,90 Euro. Mehr Ertrag entsteht nur, wenn Preise, Wareneinsatz und Abläufe zusammenpassen. Auslastung ist gut, Bonwert ist besser Viele Betriebe schauen zuerst auf volle Tische. Wirtschaftlich spannender ist oft, was pro Bestellung passiert. Ein kleiner Snack zur Hauptzeit, ein clever kalkuliertes Dessert, ein stimmiges Getränkepairing oder ein Mittagsmenü mit klarer Preisspanne erhöhen den Betrag pro Bestellung. Digitale Kassendaten zeigen, welche Gerichte häufig gewählt werden, welche Marge bringen und welche Kombinationen funktionieren. Daraus entsteht eine Speisekarte mit weniger Zufall und einer klareren Ertragslogik.

3 Min. LesezeitLesen
Abfindung sinnvoll investieren: Wie Führungskräfte mit Photovoltaik-Direktinvestments und IAB ihre Steuerlast planen können
Finanzen
Abfindung sinnvoll investieren: Wie Führungskräfte mit Photovoltaik-Direktinvestments und IAB ihre Steuerlast planen können

Eine hohe Abfindung kann Führungskräften finanziellen Spielraum eröffnen, erhöht im Auszahlungsjahr aber oft die steuerliche Belastung. Wer die Einmalzahlung strategisch einsetzen möchte, kann PV-Direktinvestments als unternehmerische Anlageform prüfen. Besonders laufende Bestandsanlagen sind interessant, weil Ertragsdaten, Einspeisevergütung und technische Kennzahlen bereits vorliegen. Steuerlich rückt dabei der Investitionsabzugsbetrag in den Fokus, der die Bemessungsgrundlage unter bestimmten Voraussetzungen senken kann. In diesem Beitrag wird erklärt, wie PV-Direktinvestments funktionieren und wie der IAB anhand eines Rechenbeispiels wirken kann. Warum Abfindungen steuerlich anspruchsvoll sind

5 Min. LesezeitLesen
Sanierungsstau in der WEG: Wenn kleine Bauteile plötzlich große Kosten verursachen
Wirtschaft
Sanierungsstau in der WEG: Wenn kleine Bauteile plötzlich große Kosten verursachen

Bei Eigentumswohnungen wird beim Kauf oft zuerst auf Lage, Grundriss, Kaufpreis und monatliches Hausgeld geschaut. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Kosten entstehen, die nicht direkt in der eigenen Wohnung sichtbar sind. Ein undichtes Dach, alte Leitungen, eine marode Fassade oder verschlissene Fenster betreffen schnell die ganze Gemeinschaft. Wer diese Punkte zu spät erkennt, erlebt Sanierungsstau nicht als abstraktes Immobilienthema, sondern als konkrete Rechnung. Warum Sanierungsstau in WEGs oft unterschätzt wird Sanierungsstau entsteht selten über Nacht. Meist werden kleine Mängel jahrelang vertagt, weil die Rücklage knapp ist, die Eigentümer sich nicht einigen oder größere Maßnahmen unangenehm teuer wirken. Irgendwann wird aus dem kleinen Problem ein Beschluss mit fünfstelligen Kosten. Für Selbstnutzer ist das ärgerlich, für Kapitalanleger kann es die Rendite deutlich verändern.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite