HEAT MVMNT – Plattform und App rund ums Thema Sneaker

Es gibt Unternehmen, die eigene Produkte verkaufen und es gibt Startups, die es sich zur Aufgabe machen, Informationen zu einem ganz speziellen Thema weiterzugeben. Letzteres tut HEAT MVMNT und rund um das Thema Sneakers. Auf der Plattform bzw. App kann man zwar nicht direkt Sneaker kaufen, bekommt aber alle wichtigen Informationen zu diesem Thema, gut verpackt und übersichtlich. Was als Hobby begann, ist inzwischen ein erfolgreiches Nischen-Geschäftskonzept.
Was und wer hinter HEAT MVMNT steckt
Gründer Henning Staudt erklärt das Konzept ihres Unternehmens gerne so: „Wir vermitteln Sneaker, fast so, wie ein Versicherungsmakler. Diesem gehört nicht das gesamte Versicherungsunternehmen, er verkauft nur die Produkte der Versicherung, wofür er eine Provision von dieser erhält. Bei uns kann man die Sneaker nicht direkt bestellen, sondern man findet alle Informationen zu Sneakers in unserer App oder auf unserer Website. Wenn man einen Sneaker bei uns anklickt, wird man weitergeleitet zu einem Shop, bei dem man diesen dann bestellen kann. Dafür erhalten wir eine Provision, je nach Sneaker und Shop zwischen 5 und 15 Prozent.“
Bezüglich der Sneaker fokussiert sich HEAT MVMNT fast ausschließlich auf limitierte Modelle, die es nur sehr selten gibt und welche auch nur in ganz wenigen Shops erhältlich sind, noch dazu zeitlich begrenzt. Die Konsequenz sind extrem viele Interessenten für ganz wenige Sneakers. Hier zeigt sich der Nutzen einer solchen Website und App. Wer schon mal nach einem ganz bestimmten, sehr seltenen Produkt gesucht hat, der weiß, wie lange es mitunter dauern kann, bis man fündig wird.
Bei HEAT MVMNT bekommt man alle wichtigen Informationen auf einen Blick und aus einer Hand. Das Startup stellt einen Release Kalender zur Verfügung, in dem sämtliche Termine aufgelistet sind. Dazu gibt es die Kategorien „ohne Datum“, „Gerüchte“ sowie „verfügbar“. Selbst Raffles, also Tombolas werden rechtzeitig veröffentlicht, so dass Interessierte an der Verlosung teilnehmen können.
Gründung wegen des Impressums
Die beiden Gründer Henning Staudt und Anton Gartner waren 2018 beide noch Studenten und hatten Arbeit als Werksstudenten in Mannheim (wie könnte es anders sein, natürlich als Sneaker-Verkäufer). Weil sie beide gerne Sneaker tragen wollten sie eigentlich nur einen Instagram-Account, auf dem sie ihre eigenen Sneaker präsentieren. Ursprünglich hatten sie gar nicht vor, damit Geld zu verdienen, stießen dann aber auf den Begriff „Affiliate“. Es wurde eine Website gelauncht, auf der nicht nur die neuesten Infos zu finden waren, sondern auch Affiliate-Links.

Sogar die Fußmatten von HEAT MVMNT sind im Trend – alle Variationen sind im Online-Shop bereits ausverkauft.
Dadurch begann HEAT MVMNT, Einnahmen in Form von Provisionen zu generieren, erst langsam, später immer schneller und mehr. Um den Leuten, die ihnen folgten, immer die aktuellsten Infos zukommen zu lassen, entschieden sie sich für einen WhatsApp-Newsletter. Einen solchen zu erstellen, ist allerdings extrem zeitaufwendig, wenn man wirklich immer die aktuellsten News veröffentlichen möchte. Dies war der Moment, wo aus dem Hobby der Beiden ein Unternehmen wurde. Durch die Beauftragung eines Influencers namens Justin bzw. @jstin mit 200.000 Followern wurde die Zahl der Newsletter-Anmeldungen auf 15.000 erhöht werden. Als diese Zahl auf 40.000 stieg und WhatsApp den Versand von Werbenachrichten einstellte, musste eine Lösung her und diese bestand in der heute von vielen genutzten App von HEAT MVMNT. In der Folgezeit wurden Mitarbeitende eingestellt und die Internationalisierung vorangetrieben (was vor allem durch die Übersetzung des deutschen Contents ins Englische geschah). Inzwischen beschäftigt HEAT MVMNT 13 Mitarbeitende, mit denen gemeinsam sich die beiden Gründer um die App, die Website, die Social-Media-Accounts und vieles mehr kümmern. Die HEAT MVMNT App ist heute in 9 Ländern vertreten, das große Ziel für die Jahre 2022 und 2023 ist die Etablierung der App in den USA und damit sozusagen im Geburtsland der Sneaker.
Wie das Geschäftsmodell funktioniert
Die Einnahmen von HEAT MVMNT werden zu 80 Prozent aus Affiliate-Provisionen generiert, also Provisionen die das Startup ausschließlich für Verkäufe über seine App erhält. Die restlichen 20 Prozent der Einnahmen fließen durch konkrete Produktplatzierungen von Marken wie Nike, adidas, New Balance bzw. Shops wie Foot Locker oder Snipes in die Kassen des Unternehmens mit Sitz im rheinland-pfälzischen Neustadt. Es kommen aber auch Anfragen von kleineren Brands aus dem Bereich Streetwear. Daher kooperiert HEAT MVMNT teil- und zeitweise auch mit Brands wie 6PM, Reternity oder LFDY.
Mittlerweile arbeitet das Startup auf 170 m2 Bürofläche mit 13 Leuten, 3 weitere Mitarbeiter unterstützen das Unternehmen dauerhaft aus dem Homeoffice. Ende 2022 werden weitere 150 m2 an Bürofläche hinzukommen. Diese wird unter anderem für die Lagerung von HEAT MVMNT Sneaker-Essentials benötigt. Dabei handelt es sich um unternehmenseigene Produkte, die mit wachsendem Erfolg über einen eigenen Onlineshop verkauft werden.
Laut Auskunft von Henning Staudt lag der Umsatz von HEAT MVMNT im Jahr 2021 bei 1.500.000 Euro (nach Abzug von 30 Prozent Retouren), von dem ein sehr anständiger Teil Gewinn war, wie der junge Gründer gerne zugibt. Für das Gesamtjahr 2022 soll der Umsatz sich verdoppeln. Der wirtschaftliche Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass die App inzwischen insgesamt 5.000.000 Nutzer hat, zu denen vor allem über Performance Advertising auf Instagram & Facebook sowie über den Apple App Store täglich knapp 5.000 neue User hinzukommen. Der Fokus von HEAT MVMNT liegt definitiv auf iOS Usern.
BusinessDie beste mydealz-Alternative für Selbstständige ist ein Portal, das Zeit spart: Statt zahlreiche Community-Beiträge zu durchsuchen, finden sie auf kuratierten Schnäppchen-Portalen wie Preis-King eine redaktionelle Vorauswahl für Technik, Büroausstattung und Software. mydealz bleibt mit seiner großen Community stark, verlangt im Arbeitsalltag aber mehr eigene Suche. Welche Plattform zu welchem Bedarf passt und worauf Gewerbekunden achten müssen, zeigt der Vergleich. Für Unternehmer entscheidet sich der Wert eines Deals nicht allein am ausgewiesenen Rabatt. Wer Büro-Technik günstig kaufen möchte, braucht einen passenden Liefertermin, einen verlässlichen Verkäufer und eine Rechnung für die Buchhaltung. Gerade bei gewerblichen Käufen können andere Regeln gelten als beim privaten Einkauf. Ein Deal-Portal hilft bei der Suche; die Prüfung des konkreten Angebots bleibt Teil der Kaufentscheidung.
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ExpertentalkEin Friseurbesuch beginnt selten mit einer fertigen Lösung. Er beginnt mit Fragen: Welcher Schnitt trägt sich im Alltag gut? Welche Farbe passt zum Typ? Wie viel Pflegeaufwand ist realistisch? Gerade regionale Salons stehen für eine Verbindung aus Handwerk, Beratung und persönlicher Nähe, die über die reine Dienstleistung hinausgeht. Wie sich dieser Anspruch im Arbeitsalltag umsetzen lässt, erklärt Regina Käser im Gespräch. Die Friseurmeisterin betreibt den Salon Föhnlage in Tauting bei Murnau und verbindet dort klassisches Handwerk mit einer naturorientierten Arbeitsweise. Außerdem verrät sie, worauf Gäste vor einem Termin achten sollten. Zwischen Handwerk, Beratung und persönlichem Stil Regina Käser ist Friseurmeisterin. Ihr Salon liegt in Tauting, einer ruhigen Ortslage nahe dem Staffelsee mit Blick auf die Berge. Der Salon richtet sich an Kundinnen und Kunden aus Tauting, Murnau und der regionalen Umgebung. Wer beispielsweise einen professionellen Friseur in Murnau und Umgebung sucht, findet in Tauting einen persönlich geführten Betrieb mit festem Team.
