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business-on.de Redaktion
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22. Januar 2018

Messebau-Unternehmen mac aus Langenlonsheim steht zum Verkauf

Unternehmen soll weiterentwickelt werden

Mac-Geschäftsführer Gernot Becker begründete den Schritt mit der derzeit guten wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Dies sei eine gute Ausgangssituation, um einen „Investor zu suchen, der das Unternehmen nachhaltig weiterentwickelt“. Die Geschäftsleitung hofft, bereits bis Mitte des Jahres einen Käufer gefunden zu haben. Mit dem Schritt wolle man vor allem auch die Wettbewerbsfähigkeit auf den Märkten außerhalb Europas verbessern und die Digitalisierung vorantreiben.

Damit zeigt sich bei mac eine Entwicklung, von der auch viele andere Messebau-Unternehmen wie z. B. Stic Raumsysteme profitieren. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung bieten sich für Anbieter von Messelösungen immer mehr Möglichkeiten, ihre Angebote zu vertreiben.

Bei Stic finden Kunden beispielsweise komplett verfahrbare Raumeinheiten, Halleneinbauten und komplette Raumkonzepte für Industrie und Gewerbe. Durch modular aufgebaute Wandsegmente lassen sich vor allem große Räume ganz nach Belieben gestalten und individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Viel Wert wird dabei auf den Schallschutz gelegt, sodass innerhalb jeden Raumes konzentriertes Arbeiten möglich ist.

Geschäftsführer Matthias König verabschiedet sich

Das Unternehmen teilte weiterhin mit, dass es sich in beidseitigem Einvernehmen von Geschäftsführer Matthias König trennen wird, der erst am 1. April 2017 Teil des Teams geworden ist. In einer aktuellen Pressemitteilung erklärte man, dass man zeitnah über die Nachfolge entscheiden werde.

Insgesamt zeigt sich das Wachstum von „mac“ positiv. Das 1973 gegründete Unternehmen startete mit 45 Mitarbeitern. Heute zählt es allein in der Zentrale 440 Angestellte. Auch die Umsatzentwicklung gestaltete sich mehr als zufriedenstellend. Allein im Jahr 2016 konnte die Geschäftsführung einen Jahresumsatz von 92 Millionen Euro präsentieren. Das entspricht einem Plus von elf Prozent.

Hinweise auf einen Verkauf gab es aber schon länger. So hat sich die Mutterfirma „WIV Wein International“ – mit über einer Million Kunden, 3.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz in Höhe von 415 Millionen Euro –im Oktober 2015 neu aufgestellt und die Eigentümergesellschaft PBG gegründet. Dabei handelt es sich um eine Art administratives Firmendach, das von Johannes und Andreas Pieroth, den Söhnen der WIV-Firmengründer Kuno und Elmar Pieroth, geleitet wird.

Damals verkündete PBG den Verkauf seines Weinhandels „Naked Wines“. Auch wurden die Sektkellerei „Baum“ in Rüdesheim geschlossen und auch bundesweit Stellen abgebaut. Betroffen waren dabei vor allem die Tochterfirmen Reichsgraf von Ingelheim und Bacchus. Der Vorstand erklärte aber, dass die Restrukturierungsmaßnahmen damit weitgehend abgeschlossen seien.

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