Legal Hackathon 2022: Erster Platz für Vertragsplattform „Positive Energy“

Der Legal Hackathon 2022 brachte innovative Lösungen hervor und sorgte einmal mehr dafür, die digitale Transformation des Rechtsmarkts weiter voranzutreiben. Mit einer Plattform, die Verträge für die Energiewirtschaft anbietet und so den Energiewandel unterstützt und voranbringt, holte sich das Team „Positive Energy“ den Sieg bei der diesjährigen Ausgabe.
Vom 16. bis 18. September kamen Denker:innen und Praktiker:innen aus den Bereichen Jura, Design, Coding und Produktentwicklung zusammen, um beim Legal Hackathon gemeinsam an der Entwicklung innovativer Legal-Tech-Lösungen zu arbeiten und so das digitale Legal Ecosystem mit neuen Ideen weiterzubringen. Dabei immer im Blick: fünf zuvor identifizierte aktuelle Herausforderungen auf dem Rechtsmarkt, für die es Lösungen zu entwickeln galt: die Digitalisierung der Justiz, der Zugang zur Justiz, die Vereinfachung juristischer Arbeit (im Zuge der Kriegssituation in der Ukraine), der Themenkomplex Gesetzgebung und technische Innovation sowie Cloud-Computing und IT-Outsourcing.
Als Gewinner ging das Team „Positive Energy“ hervor, das die Jury mit seiner hervorragenden Idee und einem professionellen Pitch überzeugte und sich schließlich über Sachpreise im Wert von 2.500 Euro freuen konnte. Die Idee hinter der Plattform: Um den Energiewandel voranzubringen und der wachsenden Nachfrage von Verbrauchern nach alternativen Energiequellen nachzukommen, kann die Energiewirtschaft – allen voran Stadtwerke – hier aktuelle Verträge und Leitfäden finden, die Schritt für Schritt die Umsetzung entsprechender Maßnahmen erleichtern.
Als führender Anbieter von Fachinformationen, Softwarelösungen und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern richtete Wolters Kluwer Deutschland zusammen mit Ebner Stolz, einer der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, dem Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität zu Köln sowie dem Legal Tech Lab Cologne e. V. das Legal-Tech-Event aus. Dieses Jahr endlich wieder in Präsenz und erstmals im WKEINS in Hürth, dem neu errichteten Headquarter von Wolters Kluwer Deutschland. Die Schirmherrschaft hatte das Bundesministerium der Justiz übernommen, Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann hatte am ersten Tag die Teilnehmenden per Videobotschaft begrüßt.
Zu der hochkarätig besetzten Jury zählten in diesem Jahr Larissa Penner (Head of Digital Platform Management, Wolters Kluwer Deutschland), Dr. Tim Odendahl (Rechtsanwalt und Partner, Ebner Stolz), Dr. Peter Schichl (Chief Legal Tech Officer, Deutsche Telekom AG), Katharina Bisset (Rechtsanwältin, CEO und Co-Founderin, NetzBeweis GmbH), Dr. Tobias Kircher LL.M (Chief Legal Officer, RIMOWA GmbH) sowie Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer (Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht, Universität zu Köln).
Den zweiten Platz sicherte sich die App „Protestomat“, mit deren Hilfe die Anmeldung von Demonstrationen vereinfacht wird. Platz 3 belegte „Read your Rights“, eine App zur Rechtsdurchsetzung insbesondere für Menschen, die sich keinen Anwalt leisten können.
ExpertentalkEin geerbter Ring, einzelne Münzen aus einer Schublade oder nicht mehr benötigtes Zahngold: Vor einem möglichen Verkauf steht meist die Frage, was die Stücke wert sind. Ein Online-Rechner kann eine erste Orientierung geben. Das folgende Interview ist mit der Geschäftsführung von Johann’s Goldstube aus München vorgesehen. Was ein Online-Rechner wirklich zeigt business-on.de: Welche Angaben braucht ein Goldrechner, damit er einen Wert anzeigen kann?
FirmenportraitBeim Umbau einer Gewerbefläche oder bei der Sanierung eines Wohnhauses werden Elektroarbeiten leicht als einzelner Ausführungsschritt betrachtet. Tatsächlich beeinflussen die spätere Nutzung, die Leitungsführung, die Verteilung und die Prüfung einander. Wer diese Punkte früh bespricht, kann Entscheidungen besser vorbereiten und Abstimmungen während der Arbeiten erleichtern. Elektromeister Isidor Keller, Geschäftsführer der Keller ElektroTeam GmbH in Bad Wörishofen, erläutert, worauf Auftraggeber bei der Vorbereitung achten können. Planung beginnt mit dem konkreten Bedarf business-on.de: Was sollten Auftraggeber beschreiben können, bevor es um einzelne Leitungen oder Anschlüsse geht?
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
