Ratgeber·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
17. Mai 2024

Elaris AG und Union Berlin: Professionelle Bedingungen machen auch im Frauenfußball den Unterschied aus

Das Frauen-Team des 1. FC Union Berlin arbeitet seit Sommer 2023 unter Profibedingungen – und hat nun folgerichtig den Aufstieg in die 2. Bundesliga vor Augen. Möglich ist dies auch durch Förderer wie das E-Mobility-Unternehmen Elaris.

Das nennt man wohl eine beeindruckende Bilanz: 20 Spiele, 20 Siege, 134:5 Tore. Die Fußball-Frauen des 1. FC Union sind regelrecht durch die Regionalliga Nordost gesprintet. Anfang Juni geht es nun im entscheidenden Duell gegen die Damen aus Henstedt-Ulzburg, die Siegerinnen der Regionalliga Nord, um den Aufstieg in die zweite Frauen-Fußballbundesliga.

Grundlage des Erfolgs ist zudem ein gut zusammengestellter Kader, ergänzt durch Trainerin Ailien Poese, eine echte Könnerin ihres Fachs. Dennoch braucht es im modernen Sport mehr – und zwar Änderungen an der grundlegenden Vereins- und Mannschaftsstruktur sowie an den Rahmenbedingungen –, um dauerhaften Erfolg zu haben. Seit Sommer 2023 trainieren die Fußballerinnen aus Berlin-Köpenick unter professionellen Bedingungen – vergleichbar mit denen der Herren aus Regionalliga oder erster und zweiter Fußball-Bundesliga. Ailien Poese sagte dem „rbb“: „Wir haben den Profifußball so sehr etabliert, dass er gelebt wird. Es ist ein ganz großer Unterschied, wenn es einfach dein Job ist, Erfolg zu haben und wenn du dich in deinem Leben auf nichts anderes konzentrieren musst. Trotzdem hatten wir am Anfang der Saison auch Probleme mit der Umstellung. Man wird nicht einfach von heute auf morgen Profifußballerin, sondern gibt dafür viel auf, zum Beispiel den vorherigen Job und damit Sicherheit. Und das alles für ein Abenteuer, das auch nach hinten losgehen kann. Das war also am Anfang bei manchen von Zweifeln geprägt, die wir über mentales Training und über Arbeit mit der Sportpsychologin parallel bearbeitet haben.“

E-Mobilitätspartner macht den Fußballerinnen professionell Beine

Eines der Unternehmen, die diese Profibedingungen für die Berliner Fußballerinnen möglich machen, ist der Mobilitätspartner des Vereins: die Elaris AG aus dem rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim. Seit Herbst 2022 ist das Unternehmen am deutschen Markt präsent. Es stellt durch eine geschickte Produktions- und Vermarktungsstrategie technologisch hochwertige Elektroautos, E-SUVs und E-Transporter zu bezahlbaren Preisen ab bereits rund 25.000 Euro her. Seit 2023 ist Elaris Förderer und Mobilitätspartner des Profi-Frauen- und Männerfußballs des 1. FC Union Berlin.

Lars Stevenson, CEO und Gründer von Elaris: „Gratulation ans Team, den Stab der Trainerinnen und Trainer sowie den gesamten Verein. Der 1. FC Union Berlin liegt uns sehr am Herzen, weil der Verein ein Paradebeispiel für Innovation und Durchsetzungskraft ist. Die Eisernen haben gezeigt, wie man durch harte und bodenständige Arbeit mit vergleichbar geringen finanziellen Mitteln langfristig und nachhaltig Erfolg schaffen kann. Und damit sind sie ein Vorbild für uns.“

Auch die 2020 gegründete und an der Münchener Börse notierte Elaris zeigt am Markt für Mobilität mit einem innovativen Konzept sowie hochwertigen und gleichzeitig bezahlbaren Produkten, wie sich ein Aufsteiger erfolgreich seinen Platz am Markt erkämpft. Lars Stevenson: „Auch wir möchten beweisen, dass die deutsche Automobilbranche noch für einige Überraschungen gut ist.“

Studie des DFB beziffert das große wirtschaftliche Potenzial im Frauenfußball

Mit dem Engagement für den Frauen-Fußball reitet Elaris eine dauerhaft erfolgreiche Welle. Das unterstreicht die Studie „Neue Perspektiven – Wirtschaftliche Zukunft der Frauen-Bundesliga“, die der Deutsche Fußball-Bund 2023 im Schulterschluss mit Two Circles, einer internationalen Sportsmarketing-Agentur, veröffentlicht hat.

Die Studie zeigt in ihren Ergebnissen Potenziale für Wachstumsstrategien der teilnehmenden Clubs sowie der Liga insgesamt auf. Zentrale Ergebnisse der Studie: Fast die Hälfte der Fußballinteressierten in Deutschland gibt an, sowohl Männer- als auch Frauenfußball zu verfolgen. Dahinter verbergen sich 19 Millionen Fans, die ein besonders hohes Interesse und Bewusstsein für den Frauenfußball aufweisen. Der kommerzielle Wert der Frauen-Bundesliga, zusammengesetzt aus Sponsoring, Medienrechten, Spieltagen und sonstigen Erlösen, kann nach Schätzungen für den optimistischen High Case in der Saison 2031/2032 bei 130 Millionen Euro liegen. Die Frauen-Bundesliga kann im besten Szenario im Jahr 2031/2032 einen Zuschauerschnitt von 7.500 pro Spiel erreichen. Zum Berliner Regionalliga-Duell gegen die Damen von Hertha BSC kamen bereits jetzt rund 12.500 Zuschauerinnen und Zuschauer zu Union ins Stadion an der Alten Försterei.

Die Studie und der Erfolg der Fußballerinnen aus Berlin nach der Umstellung auf Profibedingungen zeigen, wie richtig und strategisch frühzeitig die Entscheidung von Elaris war.

Teilen:
Weitere Artikel
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten
Künstliche Intelligenz
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten

KI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze

8 Min. LesezeitLesen
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel
Wirtschaft
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel

Neukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.

5 Min. LesezeitLesen
Leimeister Immobilien: Ein Makler mit langer Geschichte in Aschaffenburg
Growing Business
Leimeister Immobilien: Ein Makler mit langer Geschichte in Aschaffenburg

Ein Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite