GoJames – Das Startup kommt und wechselt Reifen

Einen großen Vorteil sieht Phil-Kevin Sell in der Transparenz beim Reifenkauf. „Egal ob Fachwerkstatt, freie Reparaturdienste oder der Reifenservice um die Ecke – sie können nicht in der Auswahl liefern wie GoJames.“ Die Reifenwahl über www.go-james.com erfolgt über eine Maske, die zwölf verschiedene Suchparameter beinhaltet. Über 100 Reifenhersteller sind zum Beispiel gelistet. „Dieses breite Angebot kann eine Werkstatt, die mit einer Hand voll Großhändler kooperiert, nicht bereitstellen“, erläutert Sell, einer von drei Geschäftsführenden Gesellschaftern und zuständig für Produkt- und IT-Entwicklung. Mit seinen Partnern Moritz Kampmann (Vertrieb, Marketing und Personal) sowie Sebastian Severin Schulte (Strategie und Finanzen) hat er über zwei Jahre an dem Konzept gebastelt.
Standort des Unternehmens ist Iserlohn, Kunden sollten in gut 45 Minuten erreichbar sein. Das Sauerland und der östliche Teil des Ruhrgebiets, zum Beispiel Dortmund, kann GoJames abdecken. „Unser Monteur hat ein Montagefahrzeug mit den neuesten Geräten und Werkzeugen an Bord und kommt zu Ihnen nach Hause – oder dorthin, wo Ihr Auto gerade steht“, listet Sell die Vorteile auf. Sie sind am Nachmittag im Fitnessstudio? Dann bestellen Sie den freundlichen und kompetenten Reifenbutler James zur Muckibude.
Das Konzept begeistert Moritz Kampmann. „Ich habe mich immer darüber geärgert, zweimal im Jahr in die Werkstatt zu müssen. Sobald man da war, musste man die Reifenpreise der Händler schlucken. Endlich gibt es Transparenz und einen Service, der zu mir kommt!” Alles was benötigt wird ist ein wenig Platz für das Servicemobil und eine gerade Fläche mit festem Untergrund.
Auch der dritte Gesellschafter, Sebastian Severin Schulte, ist vom GoJames-Konzept total überzeugt. Bei labberigem Kaffee in teils ungemütlicher Umgebung auszuharren, bis die Reifen gewechselt sind, ist so gar nicht sein Ding. „GoJames ist eine Spitzenidee, nicht nur für Privatpersonen. Ich bin sicher, dass auch viele Mittelständler diesen Service nutzen werden!” Seine einfache Strategie: Expansion. GoJames wird ab August ein neues Außenlager in Betrieb nehmen, von wo quasi das komplette Ruhrgebiet neu bereift werden kann. Weitere Montagefahrzeuge befinden sich bereits im Umbau. „Mittelfristig wollen wir in sämtlichen Ballungsräumen bundesweit präsent sein“, blickt Schulte in die Zukunft. Und nicht in die Sterne. Denn die Ergebnisse aus der Marktforschung sind eindeutig. Zweidrittel aller Pkw-Besitzer wünschen sich den Reifenbutler, der Kunden Zeit und Wege spart und daher so bequem ist. Also GoJames.
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BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
