Mobile Usability – Bedeutung des Google Rankingfaktors und Tipps zur Optimierung

Die „Mobilfreundlichkeit“ sorgt seit Jahren für Aufsehen und dessen Optimierung ist längst Pflicht, wenn es um Mobile Marketing und dessen erfolgreiche Ausrichtung geht. Nachdem Suchmaschinengigant Google mit dem Mobile-Friendly Update 2015 seinen Algorithmus hinsichtlich der Mobile Usability anpasste, verloren viele Unternehmen wertvolle Plätze im Ranking. Im März 2018 startete dann der Rollout-Prozess für den Mobile-First-Index, wonach die mobile Version von Internetseiten zur Bewertung der Relevanz herangezogen wird. Konkret heißt das, dass Google Suchergebnisse in Zukunft ausschließlich anhand der mobilen Version von Internetseiten bewertet und zusammenstellt. Bei jeder Suchanfrage durchforstet die Suchmaschine allein die mobilen Informationen, um Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse zu zeigen. Was in der mobilen Version nicht angezeigt wird, ist somit auch nicht da. Zumindest nicht für Google. Das Abspecken mobiler Seiten ist daher spätestens jetzt mit Vorsicht zu genießen.
Hintergrund: Google ändert seinen Index von Desktop auf Mobil, weil die Zahl der Suchanfragen, die über mobile Endgeräte gestartet werden, rasant zugenommen hat. Da sich die Inhalte zwischen Desktop- und Mobil-Version oft unterscheiden, rankten bei mobilen Suchanfragen in der Vergangenheit oft Seiten, die nicht den gewünschten Content aufwiesen. Das schmälerte den Erfolg einer Suche drastisch. Mit dem Mobile-First-Index gewährleistet die Suchmaschine, dass auf mobilen Endgeräten nur die Suchergebnisse gelistet werden, die das Gesuchte auch tatsächlich liefern.
Unternehmen, die das Thema bislang unterschätzt haben und keine eigenen Online-Marketing-Experten beschäftigen, sollten sich schnellstmöglich professionell beraten lassen. Die Mobile Usability ist inzwischen elementar, um den betrieblichen Erfolg durch ein gutes Ranking langfristig zu sichern. Erfahrene Agenturen sind auf dem Laufenden und wissen genau, worauf es ankommt. Löwenstark Online-Marketing greift beispielsweise auf wissenschaftliche Usability Tests zurück, um das Optimierungspotenzial gezielt auszuschöpfen. Mobile Marketing ist keine Randerscheinung, sondern ein fester Bestandteil des Leistungsportfolios der Online-Marketing-Agentur aus Braunschweig. Diese Indikatoren sollen verdeutlichen, worauf Betriebe bei der Auswahl eines derartigen Dienstleisters achten müssen. Vielen Anbietern fehlt es an Know-how, um aktuelle Anforderungen zu erfüllen, was unweigerlich dazu führt, dass wertvolles Budget vergeudet wird. Um einen geeigneten Dienstleister zu finden, sollten sich Unternehmen zumindest grob mit der Thematik auseinandersetzen, um vorbereitet in Beratungsgespräche zu starten. Um aufzuzeigen, wie sich die Mobile Usability verbessern lassen kann, wurden im nächsten Abschnitt konkrete Maßnahmen erörtert.
Tipp: Ob eine Internetseite tauglich für Mobilgeräte ist, lässt sich mit Googles Mobile Friendly Test unmittelbar nachvollziehen. Einfach die URL eingeben und das Ergebnis abwarten!
Performance: Kürzere Ladezeiten verbessern die User Experience
Lädt eine Seite zu lang, ist es völlig nachvollziehbar, dass Seitenbesucher den Prozess abbrechen und zum nächstbesten Mitbewerber wechseln, dessen Seite das Gesuchte schneller verfügbar macht. Im Ratgeber des Magazins für digitales Business t3n werden Faktoren thematisiert, welche die Ladezeiten mobiler Websites minimieren. Dazu zählen:
- Optimierung von Bildern
- Lazy Loading
- korrekte Nutzung von Javascript
- Deaktivierung der Doppeltippgeste beim Zoomen
- Caching
Ausblenden statt verzichten
Sind Inhalte für den Googlebot nicht sichtbar, kann eine Seite diesbezüglich nicht ranken. Eine wichtige Erkenntnis für die mobile Optimierung. Eine Akkordeon-Navigation ist eine willkommene und von Google erlaubte Lösung, um wesentlichen Content zu integrieren, ohne mobile Nutzer mit einem Übermaß an Information zu überfordern. Die im Quelltext hinterlegten Informationen lassen sich ausblenden und werden dem Leser erst gezeigt, wenn er beispielsweise auf eine Überschrift klickt. Grundsätzlich gilt aber: Nur so viel Inhalt, wie unbedingt nötig „verstecken“. Die Bewertung durch Google derartiger Inhalte, ist bei mobilen Versionen zwar weniger streng, dennoch wird ausgeblendeter Content als weniger wichtig eingestuft.
Versteckte Vorzüge erkennbar machen
Generell besteht bei mobilen Internetseiten die Gefahr, dass Besucher Funktionen beziehungsweise Mehrwert übersehen. Versteckte Buttons und Extras, die nur über Wischgesten erreichbar sind, können dazu führen, dass wertvolle Leads an die Konkurrenz abgetreten werden müssen. Mit Hilfe von User-Experience-Tests lassen sich Defizite aufdecken. Möglicherweise genügt die Anpassung des Designs oder die Einblendung kleiner Animationen, um die Benutzerfreundlichkeit zu steigern.
Lesbarkeit sicherstellen
Eine einwandfreie Lesbarkeit ist auf mobilen Geräten unverzichtbar. Schriftgröße und Schriftart sind sorgfältig zu wählen.
Klare Navigation
Ob ein User den Besuch einer mobilen Internetseite als angenehm empfindet, hängt maßgeblich von der Menüführung ab. Findet er sich schnell zurecht, weiß stets wo er sich innerhalb der Seitenstruktur befindet und gelangt mit einem Klick zurück zum Aufgangspunkt, ist die Chance auf Zufriedenheit groß. Ist das Menü jedoch unübersichtlich, verschachtelt und der Nutzer wird durch Split Buttons überfordert, steigt die Absprungrate. Das Navigieren muss intuitiv möglich sein.
Abstand wahren
Häufig sind klickbare Elemente zu eng beieinander, was es insbesondere beim Navigieren mit Smartphones erschwert, mit dem Finger den richtigen Button zu treffen. Ausreichend Abstand zwischen Verlinkungen ist somit vorteilhaft.
Telefonnummer präsentieren
Viele potenzielle Kunden, die mit dem Smartphone mobil surfen, rufen gern direkt bei Unternehmen an, um beispielsweise konkrete Fragen zu stellen oder einen Beratungstermin zu vereinbaren. Gut, wenn die Telefonnummer des Seitenbetreibers sofort auffindbar und klickbar ist.
Die hier aufgeführten Anregungen ergeben natürlich längst keine vollständige Liste. Um sämtlichen mobilen Ansprüchen gerecht zu werden, darf die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit nicht als einmalige Sache betrachtet werden. Vielmehr handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, da sich der Bedarf kontinuierlich wandelt.
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