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business-on.de Redaktion
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3. August 2021

Stellenausschreibungen ansprechend verfassen: Das gibt es dabei alles zu beachten

Die richtigen Bewerber anzusprechen, ist gar nicht so schwer

Wer eine Stellenausschreibung verfasst, der kann sich – sofern es sich nicht um eine besonders ungewöhnliche Arbeit mit besonders ungewöhnlichen Anforderungen handelt – über eine Menge Bewerber freuen. Nicht selten sehen sich Personalverantwortliche mit einer wahren Flut an Bewerbungen konfrontiert – oftmals bewerben sich Hunderte von Menschen auf exakt die gleiche Stelle. Kein Wunder also, dass allein das Sortieren aller Bewerbungsunterlagen schon mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen kann. Darum gilt: Je spezifischer die Jobbeschreibung ist und je klarer sind die Anforderungen formuliert sind, desto weniger Bewerber. Was sich im ersten Moment vielleicht kontraproduktiv anhören mag, ist das genaue Gegenteil. Zwar bewerben sich weniger Menschen auf eine Stelle, dafür ist die Wahrscheinlichkeit jedoch deutlich höher, dass sich genau die Personen bewerben, die auch wirklich zu dem Job passen. Wichtig hierbei ist, dass aus einer Stellenausschreibung nicht nur klar hervorgeht, welche Aufgaben es in dem entsprechenden Job zu bewältigen gibt, sondern auch, welche Rolle der Arbeitgeber selbst dabei spielt. Nur dann, wenn eine konkrete Beschreibung darüber vorliegt, was das Unternehmen besonders macht, welche Werte es vermittelt und wofür es steht, aber auch, welche Vorteile und Besonderheiten es Angestellten bietet, gelingt es einer Firma, sich von zahlreichen anderen Unternehmen zu unterscheiden und eine Stellenanzeige für Bewerber somit interessant zu machen. Immerhin ähneln sich viele Jobbeschreibungen – vor allem dann, wenn es tatsächlich um den gleichen Beruf geht. Das Unternehmen an sich macht hierbei jedoch den Unterschied aus.

Leere Floskeln finden sich in zahlreichen Stellenausschreibungen

Um einen bestimmten Job ausüben zu können oder um sich perfekt in ein Unternehmen einzugliedern, benötigt ein Bewerber in der Regel bestimmte Soft Skills. Auch hier gilt: Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Kommunikationsstärke sind im Grunde genommen nicht besonders außergewöhnlich und könnten zur Stellenbeschreibung zahlreicher Jobs passen. Interessant wird es für Bewerber daher erst, wenn hervorgeht, weshalb bestimmte Anforderungen für einen Job wichtig sind. Hier wird außerdem erkennbar, ob es sich lediglich um die Nennung gewöhnlicher Schlüsselkompetenzen handelt oder ob diese tatsächlich unverzichtbar für einen bestimmten Job sind. Genauso wie es bei der Nennung von Soft Skills von Vorteil ist, sich vorher ausreichend Gedanken darüber zu machen und am besten Eigenschaften aufzuzählen, die nicht völlig selbstverständlich sind, sollte auch in der allgemeinen Jobbeschreibung auf leere Floskeln verzichtet werden, die sich in nahezu jeder Stellenanzeige stehen könnten. Wer auf unnötige Füllwörter verzichtet, hat so außerdem mehr Platz, um seiner Anzeige ein ansprechendes Design zu verschaffen, dass sie tatsächlich einzigartig macht.

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