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29. Juli 2020

E-Zigaretten als Alternative zu Tabakprodukten

Dazu gehört gerade in den letzten Jahren besonders die elektrische Zigarette (E-Zigarette), deren Umsatz für das Jahr 2019 bereits auf knapp 500 Millionen Euro geschätzt wird. Doch woher kommt die große Popularität des Produkts und was sind die Unterschiede zu Tabakwaren?

Immer weniger Zigarettenraucher

Während früher Zigaretten den Absatz der Tabakprodukte dominierten, greifen Verbraucher inzwischen vielfach zu Alternativen. Ein Grund dafür sind die immer höheren Tabaksteuern, die zu einer erheblichen Preissteigerung geführt haben und gerade bei Vielrauchern deutlich zu spüren sind. Hinzu kommen jedoch auch vermehrt Sorgen um die eigene Gesundheit, die durch das Rauchen von Tabakzigaretten gefährdet ist.

Wie funktioniert eine E-Zigarette

Die elektrische Zigarette ist ein Gerät, bei dem eingefüllte Flüssigkeit auf Knopfdruck erhitzt wird. Der Dampf dieses sogenannten Liquids wird anschließend vom Benutzer eingeatmet. Da, im Gegensatz zu normalen Zigaretten, kein Tabak verbrannt und als Rauch inhaliert wird, können auch die entsprechenden schädlichen Stoffe, die bei der Verbrennung freigesetzt werden, nicht in die Lunge gelangen. Dank der Nutzung eines Akkus als Energiequelle entfällt das Anzünden der Zigarette mit dem Feuerzeug.

Vorteile der E-Zigaretten

Ein häufig genannter Grund für den Umstieg auf elektrische Zigaretten ist, dass diese gesünder sind. Während es stimmt, dass durch das fehlende Inhalieren von Tabakrauch einige giftige Stoffe vermieden werden, kann das Einatmen der falschen Liquids, vor allem aus nicht lizensierten Quellen, zu späteren gesundheitlichen Risiken führen. Erwähnenswert ist weiterhin, dass einige Hersteller auch Liquids ohne Nikotin anbieten, so dass ein weiterer Nachteil von normalen Zigaretten entfallen kann.
Zudem gibt es ein sehr großes Sortiment an verfügbaren Liquids, die mit einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen im Handel verfügbar sind. Dazu gehören unter anderem Waldmeister, Kirsche, Minze, Vanille oder sogar Popcorn Caramel. Eine ähnliche Auswahl ist für Zigaretten oder andere Tabakwaren nicht vorhanden. Damit sich der volle Geschmack entfalten kann, wird den Liquids der Inhaltsstoff Propylenglykol zugesetzt, der für das Binden der Aromen verantwortlich ist und die Dampfentwicklung fördert.

Darauf ist beim Kauf der E-Zigarette zu achten

Wenn Sie vor dem Wechsel von Tabakwaren zur elektrischen Zigarette stehen, klappt der Umstieg mit einigen Anfängertipps deutlich leichter. So ist es sinnvoll, am Anfang auf E-Zigaretten eines bekannten Herstellers zu setzen, die mit hoher Akkukapazität und großem Fassungsvermögen für Liquids überzeugen können. Damit können Sie die ganze Bandbreite der Geschmacksrichtungen testen und entscheiden, ob das Inhalieren von Dampf eine Alternative zum Rauchen ist.
Bei vielen Händlern sind außerdem Probiersets verfügbar, mit denen Sie gleich mehrere Aromen zum günstigen Preis ausprobieren können. Außerdem wird empfohlen, dass Tabaknutzer den langsamen Umstieg zur E-Zigarette durchführen, da diese sich deutlich von den anderen Tabakprodukten unterscheidet. So ist es durchaus möglich, dass manche Raucher vom Inhalieren nicht sofort überzeugt sind.

Im Visier von Gesundheitsexperten

Da es auch bei der E-Zigarette Bedenken hinsichtlich der Suchtgefahr, gerade bei jüngeren Menschen, gibt, sind Überlegungen entstanden, Werbung für die Produkte zu verbieten. Gerade als Alternative zu den jüngst verbotenen Menthol-Zigaretten sind etwa elektrische Zigaretten mit Minz-Liquids sehr beliebt, womit nach Meinung einiger Gesundheitsexperten der Sinn dieses Verbots aufgehoben wird. Damit Sie immer auf dem Laufenden bleiben, haben wir eine Themenseite mit rechtlichen Fragen zum Rauchverbot erstellt, auf der Sie aktuelle Nachrichten dazu finden.

Starke Konkurrenz für Tabakwaren bei jüngeren Zielgruppen

Ein Blick auf die Vorteile der elektrischen Zigarette macht deutlich, wieso vor allem jüngere Menschen auf Tabakprodukte verzichten. Durch die riesige Auswahl an Geschmacksrichtungen und dem Verzicht auf Tabakrauch präsentiert sich das Produkt als gesündere Alternative und punktet mit vielfältigen Aromen. Angesichts bleibender Fragen in Sachen Gesundheit wird die elektrische Zigarette sich jedoch auch in Zukunft mit Forderungen nach Verboten auseinandersetzen müssen.

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