Materialklassifizierung in der XYZ-Analyse
Bei dieser Form der Auswertung werden die Artikel, die zum Verkauf stehen, in drei Klassen eingeteilt. Als X-Artikel zählen alle Produkte, die regelmäßig und mit einigermaßen gleichbleibender Stückzahl verkauft werden. Bei Y-Artikeln gibt es Schwankungen im Verbrauch bzw. Verkauf, diese können zum Beispiel saisonal bedingt sein. Z-Artikel werden unregelmäßig und in unvorhersehbaren Mengen verkauft. Durch die Analyse lässt sich die Planung in der Lagerhaltung ebenso wie die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) entsprechend anpassen und optimieren. Die XYZ-Analyse wird zum Teil auch als RSU-Analyse bezeichnet.
ABC- und XYZ-Analyse in Kombination
Oft findet man eine Kombination (zur Kombination Definition) der beiden ähnlichen Analyseformen. Während sich mit der einfach anwendbaren ABC-Analyse die IST-Situation darstellen lässt, erweitert die XYZ-Analyse die Auswertung um eine weitere Dimension, indem die Dienstleistungen oder Produkte nach der Regelmäßigkeit ihres Bedarfs klassifiziert werden. Während die ABC-Analyse die Beteiligung der Produkte am Unternehmensumsatz misst, werden hier auch die Schwankungen berücksichtigt. Insgesamt kann so die Lagerhaltung und Organisation zusätzlich optimiert werden. Insgesamt ergeben sich so neun verschiedene Kriterien, nach denen die Artikel bewertet und eingestuft werden können. So lässt sich auch ermitteln, welche Produkte bedarfssynchron hergestellt und geliefert werden können.
Christian Weis
BusinessJedes Gebäude braucht ein verlässliches Dach. Was lange Zeit vor allem als Schutz vor Regen, Schnee und Kälte galt, hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Heute entscheidet die oberste Etage eines Hauses maßgeblich darüber, wie energieeffizient eine Immobilie arbeitet und wie viel eigener Strom vor Ort erzeugt werden kann. Dieser Wandel macht Dacharbeiten zu einem der beständigsten Geschäftsfelder im gesamten Bausektor. Gesetzliche Vorgaben zur Wärmedämmung und der stetige Zubau von Photovoltaikanlagen sorgen für eine kontinuierliche Nachfrage bei Fachbetrieben. Hinzu kommt ein spürbarer Modernisierungsbedarf im deutschen Altbaubestand, der Eigentümer über kurz oder lang zu gezielten Sanierungsmaßnahmen bewegt. Für unternehmerisch denkende Handwerker und Gründer eröffnet das Dachhandwerk daher weitaus mehr Möglichkeiten als reines Ziegellegen. Es bildet das Fundament für ein krisenfestes Geschäftsmodell, das klassische Handwerksleistungen mit moderner Energietechnik verbindet und planbare wirtschaftliche Erträge ermöglicht.
ExpertentalkNeue Fenster, eine gedämmte Fassade oder ein besser geschützter Dachboden: Wer ein Gebäude energetisch sanieren möchte, steht schnell vor mehreren möglichen Maßnahmen. Die entscheidende Frage ist selten, welches Bauteil für sich genommen am meisten Aufmerksamkeit verdient. Vielmehr kommt es darauf an, den Zustand des Hauses zu verstehen und anstehende Arbeiten aufeinander abzustimmen. Im Gespräch mit der Geschäftsführung Claus Fenkl vom CF Baumanagement geht es darum, welche Bereiche der Gebäudehülle Eigentümer betrachten sollten und wie sie Entscheidungen für ein Sanierungsprojekt vorbereiten können. Erst den Bestand verstehen business-on.de: Womit sollten Eigentümer beginnen, bevor sie über eine konkrete Dämmmaßnahme entscheiden?
ExpertentalkEine Fliese kann auf dem Bildschirm genau richtig wirken und im vorgesehenen Raum dennoch anders erscheinen. Licht, angrenzende Möbel und die Größe der belegten Fläche verändern den Eindruck. Hinzu kommen praktische Fragen: Welches Format passt zum Entwurf, wie viel Material wird benötigt und welche Produkte gehören zum Vorhaben? Im Gespräch mit FliesenXXL NRW geht es darum, die Auswahl Schritt für Schritt vorzubereiten von der ersten Raumidee bis zum Vergleich konkreter Fliesen. Vom Bildschirm zur Entscheidung im Raum business-on.de: Viele Menschen beginnen die Fliesensuche mit Bildern. Was sollte aus einer ersten Raumidee werden, bevor einzelne Produkte ausgewählt werden?
