Materialklassifizierung in der XYZ-Analyse
Bei dieser Form der Auswertung werden die Artikel, die zum Verkauf stehen, in drei Klassen eingeteilt. Als X-Artikel zählen alle Produkte, die regelmäßig und mit einigermaßen gleichbleibender Stückzahl verkauft werden. Bei Y-Artikeln gibt es Schwankungen im Verbrauch bzw. Verkauf, diese können zum Beispiel saisonal bedingt sein. Z-Artikel werden unregelmäßig und in unvorhersehbaren Mengen verkauft. Durch die Analyse lässt sich die Planung in der Lagerhaltung ebenso wie die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) entsprechend anpassen und optimieren. Die XYZ-Analyse wird zum Teil auch als RSU-Analyse bezeichnet.
ABC- und XYZ-Analyse in Kombination
Oft findet man eine Kombination (zur Kombination Definition) der beiden ähnlichen Analyseformen. Während sich mit der einfach anwendbaren ABC-Analyse die IST-Situation darstellen lässt, erweitert die XYZ-Analyse die Auswertung um eine weitere Dimension, indem die Dienstleistungen oder Produkte nach der Regelmäßigkeit ihres Bedarfs klassifiziert werden. Während die ABC-Analyse die Beteiligung der Produkte am Unternehmensumsatz misst, werden hier auch die Schwankungen berücksichtigt. Insgesamt kann so die Lagerhaltung und Organisation zusätzlich optimiert werden. Insgesamt ergeben sich so neun verschiedene Kriterien, nach denen die Artikel bewertet und eingestuft werden können. So lässt sich auch ermitteln, welche Produkte bedarfssynchron hergestellt und geliefert werden können.
Christian Weis
Growing BusinessFassaden mit Gesimsen, Stuckprofilen und Ornamenten prägen in Münchner Altbauvierteln wie Schwabing, Bogenhausen oder Haidhausen seit über einem Jahrhundert das Stadtbild. Doch dieser bauliche Reichtum ist verletzlich: Witterung, Feuchtigkeit und frühere Umbauten setzen der historischen Substanz zu. Ihr Erhalt erfordert spezialisiertes Handwerk, das in der Bauwirtschaft oft wenig Beachtung findet für Eigentümer aber erhebliche Bedeutung hat, etwa wenn es um Werterhalt, Sanierung oder denkmalpflegerische Auflagen geht. Genau hier setzt der Münchner Meisterbetrieb August Böhm Stuck an. Was das Unternehmen leistet, wie es arbeitet und worauf Bauherren bei der Auswahl eines Stuckateurs achten sollten, zeigt das folgende Porträt. Stuck und Fassaden als Teil des Münchner Stadtbilds
IT & SoftwareEine Photovoltaikanlage ist für Hausbesitzer und kleinere Betriebe kein Produkt, das sich per Mausklick bestellen lässt. Dachfläche, technische Auslegung, die Speicherfrage, Anträge beim Netzbetreiber und die formelle Inbetriebnahme greifen ineinander und entscheiden darüber, ob aus dem Vorhaben ein tragfähiges Projekt wird. Wer zum ersten Mal mit Solarenergie zu tun hat, steht deshalb vor einer organisatorischen ebenso wie vor einer technischen Aufgabe. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Anbieter aus Kaiserslautern diesen Prozess strukturiert und welche Fragen Interessierte beantworten sollten, bevor sie eine Anfrage stellen. Photovoltaik wird zur Planungsaufgabe
BusinessIn vielen Betrieben rückt das Thema Abfall erst dann in den Fokus, wenn ein Container überquillt oder die nächste Abholung ansteht. Für eine belastbare Organisation ist das zu spät. Entscheidend ist, was vorher passiert: ob Abfälle am Entstehungsort sauber getrennt werden, ob die richtigen Behälter an den richtigen Stellen stehen und ob sich der Entsorgungsweg später nachvollziehen lässt. Die Gewerbeabfallverordnung gibt dafür den rechtlichen Rahmen wie gut die Umsetzung im Alltag funktioniert, hängt jedoch an klaren betrieblichen Abläufen. Dieser Beitrag übersetzt die Anforderungen in einen praktikablen Prozess für Unternehmen. Warum Gewerbeabfall eine Organisationsfrage ist Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) betrifft nahezu jeden Betrieb: Sie gilt für Erzeuger und Besitzer gewerblicher Siedlungsabfälle ebenso wie für bestimmte Bau- und Abbruchabfälle vom Handwerksbetrieb über die Produktionsstätte bis zum Büro. Nach § 3 der Gewerbeabfallverordnung sind bestimmte Abfallfraktionen getrennt zu sammeln und zu befördern sowie vorrangig der Vorbereitung zur Wiederverwendung oder dem Recycling zuzuführen. Dazu zählen unter anderem Papier, Pappe und Karton, Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfälle.
