In den letzten beiden Jahren ist die feste Office-Struktur zwangsläufig aufgebrochen worden und musste neu gedacht werden. Zeitweise war Homeoffice – wo möglich – sogar Pflicht. Die Arbeitnehmer:innen hatten sich flexibel umgestellt und viele von ihnen sich sogar gut mit der Situation arrangiert. Dass diese Situation vor allem für Führungskräfte nicht ideal scheint, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Die Hälfte der Manager:innen bzw. der leitenden Angestellten (51 %) möchten, dass ihre Mitarbeiter:innen in Zukunft sogar wieder an fünf Tagen pro Woche ins Büro kommen. Die beiden Hauptgründe sind ein besserer Zugang zur Infrastruktur des Unternehmens, wie Computer, Software, IT usw. (44 %) sowie eine nahtlose Zusammenarbeit mit Kollegen (41 %).
Aber auch viele Angestellte wollen nach der langen Zeit im Homeoffice zurück ins Büro. Ein Viertel (25 %) der Mitarbeiter:innen möchte sogar wieder jeden Tag im Büro vor Ort arbeiten. Fast genauso viele (23 %*) bevorzugen ein hybrides Modell.
Hauptgründe für die Rückkehr – egal ob täglich oder nur ein paar Mal pro Woche – sind vor allem zwischenmenschliche Faktoren: Die nahtlose Zusammenarbeit mit Kolleg:innen (32 %) ist ebenso wichtig wie soziale bzw. kulturelle Aspekte (31 %).
Allerdings gibt es laut Umfrage auch Mitarbeiter:innen, die sich voll und ganz auf Remote-Arbeit eingestellt haben. Fast jeder achte Angestellte (13 %) will demnach gar nicht mehr zurück ins Büro. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Mitarbeiter:innen (42,1 %*) sogar eine Kündigung in Betracht ziehen würden, wenn Arbeitgeber:innen sie zwingen würden, wieder täglich ins Büro zu kommen. 9 % der befragten Angestellten würden sofort kündigen und ebenso viele wären offen gegenüber der Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit.
Incentivierungen für die Rückkehr ins Büro
Führungskräfte denken aktuell auch über Anreize oder Vorteile nach, um allen Mitarbeiter:innen den Wiedereinstieg in den Büroalltag schmackhaft zu machen. Mehr als ein Drittel der Führungskräfte (35 %) denkt über Gehaltssteigerungen als Anreiz für ihre Mitarbeiter:innen nach, beim C-Level sind es mit 52 % sogar mehr als die Hälfte. Auf der anderen Seite sehen auch 51 % der Angestellten in Gehaltserhöhungen einen relevanten Anreiz, wieder ins Büro zu kommen. Ansonsten sind in beiden Gruppen kostenlose Mittagessen und Firmenevents von Bedeutung. Zuschüsse oder eine Pendlerpauschale sehen 30 % der Manager:innen als relevanter Faktor, bei den Arbeitnehmer:innen sind es 24 %. Für gut ein Viertel der Angestellten (27 %) gibt es hingegen keinerlei Incentivierungen, die motivierend genug wären, wieder ins Büro zurückzukehren.
Flexibilität und Produktivität als entscheidende Faktoren
27 %* Manager:innen und leitenden Angestellten favorisieren ein hybrides Modell mit einer bestimmten Anzahl an Bürotagen pro Woche, und fast 15 % der Manager:innen sind bei der Office-Politik komplett flexibel – ihre Mitarbeiter:innen können selbst entscheiden, ob sie remote oder im Büro arbeiten. Hauptgrund (56 %) ist dabei die Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten. Für sie sind klassische Nine to Five Strukturen nicht mehr zeitgemäß. Bei fast der Hälfte von ihnen hat die Remote Work-Politik zudem geholfen, Talente zu halten oder neue Mitarbeiter:innen zu gewinnen.
„Flexibilität ist heute ein entscheidender Faktor für viele Arbeitnehmer:innen. Für 41 % der Angestellten ist eine bessere Life-Work-Balance sogar ein wichtiger Grund gegen eine Rückkehr ins Büro“, sagt Gali Arnon, CMO bei Fiverr. „Es hat ein Umdenken stattgefunden, und viele Menschen möchten selbst entscheiden, wie sie arbeiten. Dieses Mindset wird in Zukunft dazu führen, dass sich immer mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte für die Freiberuflichkeit entscheiden. Die Arbeitgeber:innen müssen darüber nachdenken, wie sie die steigenden Bedürfnisse nach Flexibilität und Selbstbestimmung seitens der Mitarbeiter:innen erfüllen, nicht nur um aktuelle Teammitglieder zu halten, sondern auch um die Integration von Freiberufler:innen reibungslos zu ermöglichen.”
Office-Politik noch nicht in Stein gemeißelt
Die aktuell unsicheren und volatilen Zeiten machen langfristige Planungen recht schwierig. In Hinblick auf künftige Coronaschutzmaßnahmen und steigende Energiekosten müssen Pläne immer wieder angepasst und Strategien überdacht werden. So will knapp die Hälfte der Manager:innen und leitenden Angestellten (49 %) ihre Office-Strategie für das Jahr 2023 nochmal überdenken. 47 % spielen auch mit dem Gedanken, die Mitarbeiter:innen in den Wintermonaten verstärkt im Homeoffice arbeiten zu lassen, um bei den hohen Energiekosten zu sparen.
BusinessSelfcare hat sich längst von einem kurzfristigen Lifestyle-Trend zu einem festen Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils entwickelt. Immer mehr Menschen investieren gezielt in ihr körperliches und mentales Wohlbefinden sei es durch Entspannungsangebote, natürliche Pflegeprodukte oder individuelle Gesundheitskonzepte. Zugleich wächst das Bewusstsein für Prävention und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Diese Entwicklung eröffnet der Wellness-Branche attraktive wirtschaftliche Perspektiven. Für Unternehmen, Gründer und Dienstleister entstehen neue Möglichkeiten, innovative Angebote zu entwickeln und auf die steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Lösungen für mehr Wohlbefinden zu reagieren.
BusinessNutzfahrzeuge sind für viele Unternehmen unverzichtbar. Ob im Handwerk, in der Logistik, im Baugewerbe oder im Dienstleistungssektor sie müssen täglich zuverlässig einsatzbereit sein, damit Abläufe reibungslos funktionieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Ungeplante Ausfälle führen nicht nur zu Reparaturkosten, sondern oft auch zu Terminverschiebungen, Produktionsunterbrechungen oder Lieferverzögerungen. Eine präventive Instandhaltung hilft dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen, Wartungen planbar durchzuführen und die Einsatzbereitschaft des Fuhrparks dauerhaft zu sichern. So lassen sich Kosten reduzieren und die Lebensdauer der Fahrzeuge nachhaltig verlängern. Präventive Wartung statt teurer Reparaturen Viele Unternehmen reagieren erst dann auf Probleme, wenn ein Fahrzeug bereits ausgefallen ist. Diese reaktive Vorgehensweise verursacht häufig hohe Reparaturkosten und ungeplante Standzeiten. Eine präventive Instandhaltung verfolgt einen anderen Ansatz: Regelmäßige Inspektionen und Wartungen helfen dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Bauteile rechtzeitig auszutauschen, bevor größere Schäden entstehen.
VerbraucherEine Fenstermodernisierung kann in Wohn- und Gewerbeobjekten spürbar zur Senkung der Heizkosten beitragen, das Raumklima verbessern und langfristig den Immobilienwert sichern vorausgesetzt, Verglasung, Rahmen und Montage passen zur tatsächlichen Nutzung. Steigende Energiepreise, neue Anforderungen an die Gebäudeeffizienz und ein angespannter Handwerkermarkt setzen Eigentümer, Bauherren und Architekten zusätzlich unter Druck. Wer ein Wohnhaus, ein Bürogebäude, ein Ladengeschäft oder eine vermietete Immobilie betreut, kommt um die Frage nach dem Zustand der Fenster kaum herum. Eine durchdachte Modernisierung ist deshalb keine reine Optikfrage, sondern eine wirtschaftliche Entscheidung und sie sollte mit einem erfahrenen Partner geplant werden, etwa mit den Experten für Fensterbau in Augsburg, die seit 1985 Privatkunden, Bauherren und Architekten in der Region betreuen. Warum Fenster eine unterschätzte Stellschraube sind In vielen Bestandsgebäuden stammen Fenster noch aus älteren Bauphasen, etwa aus den 1980er- oder 1990er-Jahren. Ihre Wärmedämmwerte liegen in der Regel über dem, was moderne Verglasungen leisten. Das kann sich in der Heiz- und Betriebskostenabrechnung niederschlagen: Wärmeverluste über veraltete Rahmen und ältere Verglasungen gehören zu den Posten, die sich durch eine Sanierung gezielt reduzieren lassen. Hinzu kommen Themen wie Schallschutz an verkehrsreichen Standorten, Einbruchsicherheit für Erdgeschossräume und sommerlicher Wärmeschutz in stark verglasten Flächen.

