News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
28. Dezember 2021

Alles Wichtige rund um Hydraulikschläuche

Egal, ob Baumaschine, Landmaschine oder andere Einsatzbereiche – Hydraulikschläuche sind in unterschiedlichen hydraulischen Systemen zu finden. Hinsichtlich der Betriebskosten und einem reibungslosen Betriebsablauf ist die Auswahl des passenden Schlauches entscheidend. Denn Schlauchverbindungen gehören zu den Bauteilen, die im täglichen Dauerbetrieb hohen Belastungen ausgesetzt sind. Reißt oder platzt ein Hydraulikschlauch, zeigt sich das in der Regel zunächst im Ausfall der betroffenen Maschine und anschließend in einer Unterbrechung der gesamten Produktionskette. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Wahl des passenden Hydraulikschlauches sorgfältig vorgehen. Wie dieses Bauteil im Detail aufgebaut ist und worauf zu achten ist, haben wir für Sie zusammengefasst.

Hydraulikschläuche beinhalten 3 unterschiedliche Schichten

Betrachtet man den Aufbau bei Hydraulikschläuchen von innen nach außen, weisen diese Bauteile insgesamt 3 Schichten auf, aus denen sie sich zusammensetzen. Was die jeweilige Schicht ausmacht, zeigt unsere Zusammenfassung.

Innenauskleidung (= Seele)

Von innen ist ein Hydraulikschlauch mit der sogenannten Seele ausgekleidet. Ausschließlich mit dieser ersten Schicht kommen Fluide, die durch den Schlauch fließen, direkt in Kontakt. Das Material der Innenauskleidung muss daher auf die Fluide abgestimmt sein. Es sollten daher die Eigenschaften der Flüssigkeiten bekannt sein, für die der Hydraulikschlauch zum Einsatz kommen soll. Dazu zählen deren chemische Zusammensetzung sowie physikalische Charakteristika. Hierbei ist speziell die Abrasivität entscheidend. Der Fachbegriff bezeichnet die Abreibung bzw. den Verschleiß. Die maximale Durchflussmenge wird bei Hydraulikschläuchen durch den Durchmesser der Seele bestimmt. Daher muss der Durchmesser in Abstimmung mit der erforderlichen Durchflussmenge der jeweiligen Maschinerie gewählt werden.

Einlage (= Armierung)

Den größten Teil des Flüssigkeitsdrucks muss die Schlauchschicht aufnehmen, die zwischen Seele und Decke liegt, die sogenannte Armierung. Sie besteht aus verschiedenen Geweben, massiven Stahldrähten und Spiralen. Die Beschaffenheit der Einlage hat direkten Einfluss auf die Flexibilität bzw. den Grad der Biegsamkeit des Hydraulikschlauches. Wichtige Kennzahlen sind hinsichtlich der Einlage der durchschnittliche und maximale Betriebsdruck und Unterdruck. Darüber hinaus sollte auch berücksichtigt werden, ob bestimmte Anforderungen an die elektrische Leitfähigkeit erfüllt sein müssen, wenn es sich um entzündliche Fluide handelt, die durch den Hydraulikschlauch fließen sollen.

Schlauchdecke

Damit der Schlauch vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt wird, ist er von einer Deckschicht umhüllt bzw. ummantelt. Soll der Hydraulikschlauch in extremer Umgebung zum Einsatz kommen, ist eine robuste Schlauchdecke von besonderer Bedeutung. Für die Schlauchauswahl sollten daher die Umgebungstemperaturen berücksichtigt werden und auch die chemischen Bedingungen am Einsatzort. Welchen Gesamtdurchmesser der Hydraulikschlauch aufweist, wird maßgeblich durch dessen Deckschicht beeinflusst. Der Durchmesser ist eine wichtige Kennzahl, wenn geprüft wird, ob der Schlauch mit vorhandenen Armaturen und Klemmschalen kompatibel ist.

Zusammenfassung der wichtigsten Fragen für die Schlauchauswahl

Welcher Hydraulikschlauch für den Betrieb geeignet ist, wird unter anderem durch die Umgebung und die verwendeten Fluide bedingt. Für die Anwendung sollten die folgenden Fragen zunächst geklärt werden, um den richtigen Hydraulikschlauch zu finden:

  • Welches Fluid kommt zum Einsatz und welche chemischen Eigenschaften weist es auf? (Hierbei Hydraulikflüssigkeit und Reinigungsmittel berücksichtigen)
  • Höhe des durchschnittlichen Betriebsdrucks sowie die zu erwartenden Minimal- und Maximaldrücke?
  • Welchen Umwelteinflüssen ist der Schlauch im Betrieb ausgesetzt?
  • Wie soll der Schlauch verbaut werden?
  • Gelten spezifische gesetzliche Vorschriften und müssen Industrienormen eingehalten werden?
Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Produktivität im Büro steigern: Warum Bewegung am Arbeitsplatz entscheidend ist
Arbeitsleben
Produktivität im Büro steigern: Warum Bewegung am Arbeitsplatz entscheidend ist

Die Anforderungen an moderne Büroarbeit haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Digitale Prozesse, lange Bildschirmzeiten und ein hoher Anteil sitzender Tätigkeiten prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass starre Arbeitsweisen langfristig zu Einschränkungen führen können – sowohl in Bezug auf die Leistungsfähigkeit als auch auf das allgemeine Wohlbefinden. Bewegung am Arbeitsplatz wird daher zunehmend als wichtiger Bestandteil eines produktiven Arbeitsumfelds betrachtet. Dabei geht es nicht um intensive körperliche Aktivität, sondern vielmehr um regelmäßige, kleine Veränderungen im Arbeitsablauf. Diese tragen dazu bei, Routinen aufzubrechen und die Arbeitsweise dynamischer zu gestalten. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es im Einzelnen zu achten gilt.

4 Min. LesezeitLesen
Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf
Marketing
Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf

Digitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite